„Ja“, sagt er, unsicher, worauf der Lieutenant hinauswill. „Die sind seine kleine Nutten. Die sitzen überall in den Gewerkschaften.“
Gespräch · Rassistischer Lastwagenfahrer
Sprecher · 22
„Nicht nur in den Gewerkschaften. Er hat überall Peones. Manche Leute behaupten, er hätte sogar welche bei der BMR.“ Er tritt näher an ihn heran. „Völlig korrupte Peones, die alles für ihn tun würden. Multiethnische Drogensüchtige …“
Das Verhalten des Lieutenants hat etwas von einem Nagetier. Lasst Euch nichts anmerken, Majestät. Er ist ganz in seinem Element.
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„Sie sind keine Peones“, sagt er. „Wenn Sie welche wären, würden Sie nicht wegen Drogensachen ermitteln.“
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„Nein. Wir sind natürlich keine Peones. Aber wenn wir welche wären … und einer der Fahrer Madre bestehlen würde – dann wäre es der Job eines guten Peone, den Schuldigen zu finden.“
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Erstaunlich, aber er macht seine Sache gar nicht schlecht … Seht doch, wie er ins Taumeln gerät.
„Das ist nicht besonders schwierig. Das dauert nicht lange. Das wird Padre Madre nicht wütend machen.“ Er sieht ihn an. „Aber ein dummer Rassist steht ihm im Weg und beschützt den verdammten Dieb …“
Seine Augen huschen zwischen dir und dem Lieutenant hin und her. „Vor Ihnen habe ich keine Angst – und vor der Mafia auch nicht. Ich stehe unter dem Schutz der ‚Gilde der Lastwagenfahrer und Fuhrleute‘.“
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„Haben Sie die Leiche in der Keramikrüstung da drüben gesehen?“ Der Lieutenant deutet auf den Hof. „Hat seine armselige kleine Gilde den Mann beschützt?“
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„Quatsch. Sie würden ihn nicht da draußen lassen, wenn Sie …“ Er versucht, sich eine weitere Zigarette anzustecken, aber seine Hände zittern jetzt. Der Satz endet abrupt.
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- „Haben Sie die Leiche in der Keramikrüstung da drüben gesehen?“ Der Lieutenant deutet auf den Hof. „Hat seine armselige kleine Gilde den Mann beschützt?“
- Der Lieutenant hebt eine Augenbraue. „Sie haben die Leiche auf dem Hof gesehen, oder? Sie haben einen kurzen Blick auf den Mann geworfen. Das weiß ich. Sieht es etwa aus, als ob seine Freunde ihn beschützt hätten?“
Ich habe ihn weichgeklopft. So gut ich konnte. Jetzt müssen Sie es zu Ende bringen.
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Sei vorsichtig. Wie es aussieht, hat ihn sein Kampfgeist noch nicht völlig verlassen. Es wird kein Kinderspiel, ihn kleinzukriegen.
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Der Lieutenant hebt eine Augenbraue. „Sie haben die Leiche auf dem Hof gesehen, oder? Sie haben einen kurzen Blick auf den Mann geworfen. Das weiß ich. Sieht es etwa aus, als ob seine Freunde ihn beschützt hätten?“
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„Sie haben nur eine große Klappe, aber es steckt nichts dahinter. Die richtigen Bosse sitzen drüben in Jamrock. Das wissen alle.“
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„Etwas hat er auf jeden Fall ausgefressen – er hat die Waren seines Arbeitgebers und den Job von einem anderen, ehrlichen Lastwagenfahrer gestohlen. Wissen Sie …“ Sein höhnisches Grinsen wird zu einem argwöhnischen.
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„Ich habe das Gefühl, dass unsere Sache doch nicht so total okay für sie ist, wie Sie vorgeben, Bruder. Warum ist der Safranmann noch hier? Reden Sie mit dem – ich weiß von nichts.“
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„Etwas hat er auf jeden Fall ausgefressen. Er hat die Waren seines Arbeitgebers gestohlen und den Job von einem anderen, ehrlichen Lastwagenfahrer. Reden Sie mit ihm – ich weiß von nichts.“
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„Etwas hat er auf jeden Fall ausgefressen. Er hat die Waren seines Arbeitgebers gestohlen und den Job von einem anderen Lastwagenfahrer. Sie sollten mir für den Hinweis danken.“ Er grinst breit.
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Er starrt die Gelber-Mann-Tasse an, und plötzlich … explodiert er: „HAHAHA! HAHAHA! Oh Mann! Oh … Mann, wie geil. Schauen Sie sich den Typen an. So was Lustiges habe ich schon lange nicht mehr gesehen.“
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„Verdammt …“ Er wischt sich die Tränen aus den Augen. „Danke dafür. Aber nein, das ist nicht meine.“
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„Ja, die sind sehr wichtig. Mein Urgroßvater war ein Fuhrmann. Er hatte sogar eine königliche Lizenz. Wir versuchen, an unseren Privilegien festzuhalten.“
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„Jemand, der ein Fuhrwerk hat. Was dachten Sie denn? So weit reicht das bei uns zurück – bis in die Zeit, als es noch keine Maschinen gab.“
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„Was glauben Sie denn! Wir haben sogar eine Gilde … Sehr alt, sehr prestigeträchtig.“
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„Nee, nee. Es ist eine Gilde. Man braucht dafür eine Einladung. Gewerkschaften arbeiten für die hohen Tiere, machen gemeinsame Sache mit ihnen. Wollen uns der Profite wegen um unser Erbe prellen. Aber Erfahrung kann man nicht ersetzen.“
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„Lassen Sie sich das gesagt sein – das wird ihr Untergang sein, dass sie Straßengangstern ihre Waren anvertrauen. Gegen Erfahrung, die über Generationen gesammelt wurde, kommt man nicht an.“
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- „Genau so ist es. Die versuchen, uns der Profite wegen um unser Erbe zu prellen. Aber wenn sie versuchen, uns zu ersetzen, dann werden sie es bereuen.“
- „Nee, nee. Es ist eine Gilde. Man braucht dafür eine Einladung. Gewerkschaften arbeiten für die hohen Tiere, machen gemeinsame Sache mit ihnen. Wollen uns der Profite wegen um unser Erbe prellen. Aber Erfahrung kann man nicht ersetzen.“
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„Genau so ist es. Die versuchen, uns der Profite wegen um unser Erbe zu prellen. Aber wenn sie versuchen, uns zu ersetzen, dann werden sie es bereuen.“
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„Nein! Wir gehören sogar zu einer Gilde … Die ist sehr alt, sehr prestigeträchtig.“
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„Aha. Ich gehe dann mal.“ [Ende.]
„Man sieht sich.“ [Ende.]
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„Ist es nicht sonnenklar? Dieser verdammte Siileng, der scharfäugige Südsamaraner.“ Er spuckt auf den Boden. „Sein kleines Nebengeschäft ist Beschiss. Es würde mich nicht überraschen, wenn er auch mit Drogen handeln würde.“
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Er lacht. Nervös. „Sicher bin ich mir sicher“, sagt er. „Leute wie er sind geborene Lügner. Es liegt ihnen im Blut …“
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Nein, Ruby steckt hinter diesem Ring, so wie Titus es angedeutet hat. Aber spiel vorerst mit. Finde erst mal heraus, was alle wissen. Siileng ist dein nächster Anhaltspunkt.
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„Na klar ist der ein Lastwagenfahrer! Was – hat er Ihnen etwa erzählt, er wäre ein bescheidener Geschäftsmann oder so was in der Art? Er verramscht das Zeug von seinem Arbeitgeber, nachdem er die Plomben an seinem Humanox-Lastwagen aufgebrochen hat.“
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„Leute wie er sind geborene Lügner. Es liegt ihnen im Blut …“ Er nickt weise und zieht dann wieder an der Zigarette: „Der ist Ihr Mann. Hundertpro.“
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- „Aber mal im Ernst, meist ist er ein Stückchen südlich von hier. In der Nähe vom Kanal, da ist er nicht zu übersehen. Seien Sie bloß vorsichtig …“
- „Na klar ist der ein Lastwagenfahrer! Was – hat er Ihnen etwa erzählt, er wäre ein bescheidener Geschäftsmann oder so was in der Art? Er verramscht das Zeug von seinem Arbeitgeber, nachdem er die Plomben an seinem Humanox-Lastwagen aufgebrochen hat.“
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- „Leute wie er sind geborene Lügner. Es liegt ihnen im Blut …“ Er nickt weise und zieht dann wieder an der Zigarette: „Der ist Ihr Mann. Hundertpro.“
- „Der ist Ihr Mann. Hundertpro. Er ist ein Lastwagenfahrer, der das Zeug von seinem Arbeitgeber verramscht – hat die Plomben an seinem Humanox-Lastwagen aufgebrochen. Ich habe keinen Zweifel, dass er auch Drogen verkauft.“
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„Da wäre ich mir nicht so sicher – erst mal sollten wir uns anhören, was Siileng dazu zu sagen hat.“