Gespräch · Steban, der kommunistische Student
Sprecher · 28
Steban, der kommunistische Student
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Einen langen Moment fällt kein Wort. Sogar der Lieutenant ist völlig auf den Turm fixiert.
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Über der Bucht bildet sich ein Tiefdruckgebiet. Es fängt an, heftig an den Abdeckplanen zu zerren …
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„Nein.“ Er sieht auf. „Das war genau das, was passieren sollte. Und so sollten wir es auch behandeln …“
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Eigentlich sollte er so überhaupt nicht stehen können. Wie verteilt sich denn da das Gewicht?
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„Du musst dich nicht entschuldigen. Wie gesagt, wenn es einfach wäre, bräuchte es nicht so viel Plasma zum Erfolg.“
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- „Eine Sekunde lang dachte ich schon, dass wir es geschafft hätten. Das zeigt nur, wie sehr uns die Grenzen des vorherrschenden Regimes beschränken.“
- „Du musst dich nicht entschuldigen. Wie gesagt, wenn es einfach wäre, bräuchte es nicht so viel Plasma zum Erfolg.“
- „Tja, vielleicht haben wir gerade die Grenze des Möglichen im vorherrschenden Regime ausgelotet.“
„Es könnte auch sein, dass unser eigener ideologischer Eifer noch nicht ausreicht.“
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„Stimmt, das Problem ist ganz sicher fehlende Hingabe. Und nicht etwa, hm, die Schwerkraft.“
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„Na, in jedem Fall haben wir für einen Abend genug Gesellschaftsspiele gespielt. Danke, dass du uns den Spaß gemacht hast.“
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„Tja, vielleicht haben wir gerade die Grenze des Möglichen im vorherrschenden Regime ausgelotet.“
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„Eine Sekunde lang dachte ich schon, dass wir es geschafft hätten. Das zeigt nur, wie sehr uns die Grenzen des vorherrschenden Regimes beschränken.“
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„Ist schon in Ordnung, Steban. Wir hatten es fast. Eine unserer besten Leistungen bisher.“
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Der Lieutenant sagt zwar nichts, aber sein Gesichtsausdruck lässt vermuten, dass er das nicht so sieht.
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„Ist schon in Ordnung, Uli. Für einen Abend haben wir genug Gesellschaftsspiele gespielt. Wir sollten aufräumen …“
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„Es war meine Schuld, Steban. Mir haben die Hände gezittert … Meine Nerven sind mit mir durchgegangen …“
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Der junge Mann sieht den Streichholzschachtelhaufen auf dem Boden mit finsterer Miene an.
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„Nichts, wir haben vor dem Treffen nur ein bisschen herumgealbert.“
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Für zwei Jungs, die nur ein bisschen „herumalbern“, sehen sie die Streichholzschachteln aber verdammt versessen an.
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Es macht fast den Anschein, als hätten sie mit Absicht das instabilste Bauwerk errichten wollen, das sie nur errichten konnten …
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„Klar, wir sind so ziemlich jeden Abend hier.“ Er zuckt mit den Schultern. „Vielleicht sieht man sich.“
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„Tja, wir gehen dann mal.“ [Ende.]
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„Wir wollten dich nach deiner Meinung bezüglich ein paar kleinerer Änderungen fragen, über die wir nachgedacht haben.“
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„Nichts Grundlegendes, wie ich finde. Wir haben uns darüber Gedanken gemacht, ob wir einige Teile unseres Aufnahmeverfahrens vielleicht weniger streng gestalten sollten …“
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- „Vielleicht solltet ihr die Losungen vergessen und euch in einem Café treffen.“
- „Hmm. Es würde wahrscheinlich schon helfen, wenn man bei der Aufnahme keine komplette mündliche Prüfung durchlaufen müsste.“
- „Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, die Lektüre zu ändern?“
- „Nein, ihr solltet alles lassen, wie es ist.“