Gespräch · Siileng
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- „Was für Sachen verkaufen Sie hier?“
- „Also … Wo kommen Sie her?“
- Du überzeugst ihn, dir Geld zu geben.
- „Auf den Lebensmittelverpackungen, die Sie verkaufen, steht humanitäre Hilfe. Wie kommt das?“Gemerkt · 1
- „Hey, eine kurze Frage – verkaufen Sie Tonbänder?“
- „Ich werde mich umsehen, danke.“ [Ende.]Gemerkt · 1
- „Also, Siileng – was ist Ihre Haltung zu Drogen?“Gemerkt · 1
- „Akzeptieren Sie Reinvermögen als Zahlungsmethode?“
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- „Natürlich, ich werde keinen Widerstand leisten.“ Er zwinkert verschlagen. „Aber vielleicht könnte ich Sie überzeugen, einige meiner Waren festzunehmen? Vielleicht mit Ihrem Geld?“
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- „Dann schießen Sie los!“ Er macht es sich auf dem Kistenstapel gemütlich, auf dem er sitzt.
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- Lass dich nicht von den Schmeicheleien und Witzen ablenken. Fragen.
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- „Sie haben völlig recht, Officer.“ Er steckt seine Fingerpistolen wieder in ihre Fingerholster. „Also keine Spielchen. Wir konzentrieren uns aufs Geschäftliche. Kann ich Sie vielleicht für erstklassige Herrenbekleidung begeistern?“
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„Nur die coolsten Waren in Revachol. Ich habe Turnschuhe, Lautsprecher und eine unglaublich bequeme Hose. Sie können sie gleich hier anprobieren. Genieren Sie sich nicht – seien Sie einfach so frei.“
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„Ich bin ein Unternehmer, Officer!“ Er beginnt, an seinen Fingern abzuzählen. „Ich habe Quellen, Käufer, Lieferanten, Vertreiber, Hersteller, Großhändler … alles äußerst cool und legal.“
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„Ein guter Witz, Officer! Hier gibt es keine Genehmigungen, nur Gewerbefreiheit. Schauen Sie sich um …“ Er holt tief Luft.
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Du siehst dir die heruntergekommenen Gebäude an, das trübselige Wetter, die Gehwege, auf denen Sonnenblumenkerne liegen, und die vom Staub verpestete Luft …
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„So ist es, keine Genehmigungen, keine Bürokratie! Aus diesem Grund sind diese Stadt – und ihre Gesetzeshüter – so cool!“
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- Du bist dir ziemlich sicher, dass du auch anderswo in einem Baum wohnen könntest – aber er würde es dir eh nicht glauben.
- „Supercool.“ Er nickt ernst und seufzt stolz, während er die Stadt um sich herum betrachtet.
- „Ja, das ist das Beste an Ihnen.“ Er nickt bewundernd. „Freiheit ist wunderbar. Dank ihr können selbständige Unternehmer wie ich qualitativ hochwertige Waren zu wettbewerbsfähigen Preisen verkaufen.“
- „Ja, Revachols Coolheit ist unübertroffen. Da ist es egal, wo man herkommt, wer man ist … Nur die Freiheit zählt.“ Er nickt bewundernd.
„Moment, was mache ich dann hier, wenn es keine Genehmigungen gibt?“ (Du starrst auf das Polizeiabzeichen auf deinem Ärmel.)
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„Moment, was machen wir dann hier, wenn es keine Genehmigungen gibt?“ (Du siehst Kim und das Polizeiabzeichen auf seinem Ärmel an.)
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„Wenn Sie zynisch sein wollten, könnten Sie sagen, dass wir hier sind, um die Interessen der Besitzenden zu schützen. Für mich gilt das allerdings nicht.“
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„Sie sind der Mann, der all das möglich macht, Officer! Ohne Sie wäre dieses Klima extrem schlecht fürs Geschäft. Sie gehören zum Staat der Hauchzarten Spinnweben!“
Mit den hauchzarten Spinnweben sind die feinen, hauchdünnen Netze gemeint, die von kleinen Spinnen gewoben werden und denen man vor allem im Herbst begegnet. Offensichtlich bezieht er sich darauf, dass es so gut wie keine Vorschriften gibt.
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- „Aber Sie sind ein Ausländer. Ich schütze die Geschäftsinteressen fremder Nationen!“
- „Dann schütze ich die Gesetzlosigkeit des Staates. Ich bin kein Gesetzesvertreter, ich bin ein Vertreter gewöhnlicher Anarchie.“
- „Okay. Keine Genehmigung. Cool.“
- „‚Coole‘ Typen schützen also Geschäftsleute, während alle anderen in Ruinen hausen? Ich kann mir schon was Cooleres vorstellen.“
- „Ein Staat der Hauchzarten Spinnweben? Sie haben recht, das ist wirklich cool. Ich gehöre zu einem hippen, zarten Staatsapparat, der fast nicht existiert!“
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„Ja, Revachols Coolheit ist unübertroffen. Da ist es egal, wo man herkommt, wer man ist … Nur die Freiheit zählt.“ Er nickt bewundernd.
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„Dann schütze ich die Gesetzlosigkeit des Staates. Ich bin kein Gesetzesvertreter, ich bin ein Vertreter gewöhnlicher Anarchie.“
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„Ja, das ist das Beste an Ihnen.“ Er nickt bewundernd. „Freiheit ist wunderbar. Dank ihr können selbständige Unternehmer wie ich qualitativ hochwertige Waren zu wettbewerbsfähigen Preisen verkaufen.“
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„‚Coole‘ Typen schützen also Geschäftsleute, während alle anderen in Ruinen hausen? Ich kann mir schon was Cooleres vorstellen.“
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„Ja – es sind coole Ruinen“, pflichtet er dir bei. „Ich kann qualitativ hochwertige Waren wie diese verkaufen, indem ich auf Zwischenhändler verzichte. Sie müssen Ihr Haus nicht wieder aufbauen. Sie können in einem Krater wohnen! Oder in einem Baum!“ Er zeigt auf einen Baum. „Wo ist das schon möglich? Nur hier.“
Du bist dir ziemlich sicher, dass du auch anderswo in einem Baum wohnen könntest – aber er würde es dir eh nicht glauben.
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„Ein Staat der Hauchzarten Spinnweben? Sie haben recht, das ist wirklich cool. Ich gehöre zu einem hippen, zarten Staatsapparat, der fast nicht existiert!“
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„So ist es. Für einen unabhängigen Selbständigen wie mich ist Revachol optimal. Darum ist es so cool, wegen all der Models und coolen Promis, die hierherkommen …“ Er lässt sein Zahnpastawerbungslächeln aufblitzen.
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„Moment. Stimmt es wirklich, dass man keine einzige Genehmigung benötigt, um einen Laden aufzumachen?“
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„In Siilengs Laden braucht man keine Rabatte, Officer. Alles ist bereits im Angebot.“ Mit einem Nicken deutet er auf die Kisten. „Alles, was Sie wollen, zum halben Preis!“
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Aber hat er die Preise erst um hundert Prozent raufgesetzt, damit er sie dann als „Angebot“ verkaufen kann?
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„Mein Guter, Sie wissen wirklich, wie es läuft! Sie und ich, wir sollten uns zusammentun. Was meinen Sie – wäre das nicht aufregend?“ Er zwinkert.
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„Wo kommen Sie her, Siileng?“
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„Wo ich herkomme? Das ist doch langweilig, Officer. Wen interessiert die Vergangenheit? Mir geht es jetzt nur ums Geschäft – um Revachol.“
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Der Mann stammt wahrscheinlich aus Siigay, manchmal auch die „Aprikosensuzeränität“ genannt. Das ist ein Archipel in der samaranischen Isola.
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Der Begriff Aprikosensuzeränität erinnert an eine Ära, während der der Archipel Siigay von Revachol kolonisiert wurde. Mit anderen Worten: Es ist eine Beleidigung.
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„Das stimmt, Officer, aber dort kann man nicht gut Geschäfte machen. Zu viele Vorschriften – dort sind selbständige Unternehmer wirklich benachteiligt.“
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„Hey – wie wäre es, wenn Sie diesen unabhängigen hiesigen Unternehmer unterstützen? Als Erstes könnten Sie eine sexy Hose kaufen. Oder eine coole Sonnenbrille … oder vielleicht Makkaroni?“
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- „Siigay, Aprikosensuzeränität – das ist mir alles eins, es ist alles cool. Mich interessiert der Umsatz. Na los, steigern wir ihn.“ Er deutet auf die Kisten. „Sehr hohe Qualität, angenehme Preise.“
- Er lächelt freundlich. „Wenn Sie das sagen, Officer. Ich zerbreche mir über Politik nicht den Kopf. Schließlich bin ich Unternehmer. Alles, was gut fürs Geschäft ist, ist auch gut für mich.“
- „Nein, nein. Das ist schon sehr cool, Officer. Weil Ihnen solche Sachen wichtig sind, sind Sie ein cooler Bulle. Sie sollten auch eine coole Brille kaufen.“ Er zeigt auf einen Haufen Sonnenbrillen.
- „Hey – wie wäre es, wenn Sie diesen unabhängigen hiesigen Unternehmer unterstützen? Als Erstes könnten Sie eine sexy Hose kaufen. Oder eine coole Sonnenbrille … oder vielleicht Makkaroni?“
- „Das ist wirklich cool, Officer. Apropos, wie wäre es, wenn Sie einen selbständigen hiesigen Unternehmer unterstützen, indem Sie eine Hose und eine Brille kaufen?“
„Tut mir leid, das wollte ich nicht sagen. Ich wollte sagen, Sie stammen aus …“ (Du sprichst es sehr vorsichtig aus.) „… Sie-gei …“
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„Sehr cool.“ Siileng nickt und sagt mit gerunzelter Stirn: „Ich bewundere es, dass Sie über unsere gemeinsame Geschichte Bescheid wissen. Es ist wirklich nett von Ihnen, sich für den Kolonialismus zu entschuldigen. Aber die Aprikosensuzeränität ist ein Drecksloch – darum habe ich sie verlassen.“
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- „Sehr cool.“ Der Straßenhändler nickt und sagt mit gerunzelter Stirn: „Ich bewundere es, dass Sie über unsere gemeinsame Geschichte Bescheid wissen. Es ist wirklich nett von Ihnen, sich für den Kolonialismus zu entschuldigen. Aber die Aprikosensuzeränität ist ein Drecksloch – darum habe ich sie verlassen.“
- „Sehr cool.“ Siileng nickt und sagt mit gerunzelter Stirn: „Ich bewundere es, dass Sie über unsere gemeinsame Geschichte Bescheid wissen. Es ist wirklich nett von Ihnen, sich für den Kolonialismus zu entschuldigen. Aber die Aprikosensuzeränität ist ein Drecksloch – darum habe ich sie verlassen.“
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Er lächelt freundlich. „Wenn Sie das sagen, Officer. Ich zerbreche mir über Politik nicht den Kopf. Schließlich bin ich Unternehmer. Alles, was gut fürs Geschäft ist, ist auch gut für mich.“
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„Ich weiß nicht, warum ich darüber rede. Es ist irgendeine … Hirnreaktion.“ (Du zeigst auf deinen Kopf.)
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„Nein, nein. Das ist schon sehr cool, Officer. Weil Ihnen solche Sachen wichtig sind, sind Sie ein cooler Bulle. Sie sollten auch eine coole Brille kaufen.“ Er zeigt auf einen Haufen Sonnenbrillen.
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„Das ist wirklich cool, Officer. Apropos, wie wäre es, wenn Sie einen selbständigen hiesigen Unternehmer unterstützen, indem Sie eine Hose und eine Brille kaufen?“
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„Siigay, Aprikosensuzeränität – das ist mir alles eins, es ist alles cool. Mich interessiert der Umsatz. Na los, steigern wir ihn.“ Er deutet auf die Kisten. „Sehr hohe Qualität, angenehme Preise.“
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(Es ist besser, es nicht zu erwähnen.) „Klingt gut. Dann kommen wir wieder zurück zum Geschäftlichen.“