Gespräch · Soona, die Programmiererin
Sprecher · 31
Soona, die Programmiererin
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Hinter dem ungepflegten Hinterhof erhebt sich ein monströses Konglomerat aus Beton, Putz und Wellblech …
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Einen Augenblick mal. Diese Stimme gehört keinem Menschen. Und sie sagt auch nicht „Wie“, sondern „Wieher!“
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Du drehst dich um. Die Morgensonne blendet dich. Du legst dir eine Hand an die Stirn, worauf ein großer Schatten vor dir Gestalt annimmt. Ein haushohes, kolossales Tier, das mitten in der Luft eingefroren dasteht …
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„Die Statue von Fillipe III.“
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„Also bitte, das ist doch …“ Eigentlich wollte sie deinen neuesten Einfall rundheraus abschmettern, aber etwas lässt sie zögern …
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Du denkst dir: Funktionieren könnte es. Aber warum wirst du das Gefühl nicht los, dass es dich einen furchtbaren Preis kosten könnte?
„Dazu brauchen wir eine entsprechende Stromquelle und sehr viel Kabel. Wenn wir die Kabel an einige der gestrandeten Lastwagen anschließen, könnten wir die Wellenlänge der Antenne exponentiell erhöhen – zumindest in der Theorie …“
Wie wenig sie deinem Projekt bislang auch geneigt gewesen sein mag, jetzt ist sie Feuer und Flamme, diese technische Aufgabe zu knacken.
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„Ruhe, ich rechne gerade … Ja, es könnte klappen; vorausgesetzt, dass wir noch ein bisschen Ausrüstung zusammensuchen …“
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„Es ist zwar vollkommen verrückt, aber ich glaube, dass wir den gesamten Kreisverkehr in eine durchgehende Fraktalantenne verwandeln könnten.“
In ihrer Stimme schwingt ein Hauch Ehrfurcht mit. Sie ist von ihrer eigenen Kühnheit sowohl schockiert als auch begeistert …
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- „Und wir werden sie Vorbote der Zerstörung nennen.“
- „Das wurde auch langsam Zeit; die ganzen anderen Antennen haben meinen Stil verhunzt.“
- „Das ist … eine sehr große Antenne.“
- „Solange das funktioniert, brauche ich keine Einzelheiten.“
- „Ist das denn auch wirklich erlaubt? Ich habe so das Gefühl, dass da noch eine Entschuldigung bei jemandem fällig wird.“
„Wie Sie sie nennen wollen, ist mir egal. Meine Aufgabe ist es lediglich, Ihnen zu sagen, was aus technischer Sicht möglich ist …“
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„Ich habe jede Menge Kabel und Verstärker griffbereit. Die Stromquelle werde ich selbst beschaffen. Was wir jetzt noch brauchen, ist der Funksendeempfänger an sich.“
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- „Meinetwegen. Dann komme ich gleich zur Sache …“ Sie nickt. Offenbar weiß sie deinen kalten Pragmatismus zu schätzen.
- „Wenn Sie sich entschuldigen möchten, dann ist das Ihre Sache. Meine Aufgabe ist es lediglich, Ihnen zu sagen, was aus technischer Sicht möglich ist …“
- „Wie Sie sie nennen wollen, ist mir egal. Meine Aufgabe ist es lediglich, Ihnen zu sagen, was aus technischer Sicht möglich ist …“
- „Da haben Sie recht. Höchstwahrscheinlich die größte Privatantenne in Revachol …“
- „Ihr Stilgefühl ist nicht meine Angelegenheit. Meine Aufgabe ist es lediglich, Ihnen zu sagen, was aus technischer Sicht möglich ist …“
„Die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten, aber ich denke nicht, dass es so schwierig ist. Hier in der Gegend gibt es jede Menge Funkgeräte …“
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„Wenn Sie genug Reál haben, können Sie vielleicht sogar einen kaufen. Es ist aber eigentlich egal, woher er kommt, solange er funktioniert …“
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- „Wissen Sie was, Kim? Ich werde einen noch viel besseren auftreiben.“
- „Glauben Sie, das Pfandhaus hat einen?“
- „Na gut, dann muss ich uns eben so einen Sendeempfänger besorgen.“ (Du schließt das Thema ab.)
- „Sind in Funkcomputern Sendeempfänger?“
- „Können wir denn nicht einfach Ihren Funkcomputer nehmen?“
- „Ich glaube, dass ich in dem Büro am Hafen ein Funkgerät gesehen habe …“
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„Das will ich sehen. Wenn ich meinen DynaWave richtig aufdrehe, fühlt man sich wie in der ersten Reihe in der Staatsoper.“
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„Wenn ich es mir so recht überlege, ist das ziemlich kindisch. Ich werde einfach nach einem normalen Funkgerät suchen.“
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„Machen Sie nur Ihre Witze, Detective. Egal, was Sie auch für ein Funkgerät aus dem Hut zaubern werden, meiner Anlage wird es nicht das Wasser reichen.“
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„Sie müssen sich kein Bein ausreißen, um hierfür ein erstklassiges Funkgerät zu finden. Hauptsache, es funktioniert.“
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War da nicht ein hochfunktionales Funkgerät in dem verlassenen Lastwagen am Kreisverkehr?
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- Auf keinen Fall. Mein Rehm Prefect ist meine Lebensgrundlage. Wenn etwas schiefgeht, wäre das eine Katastrophe.“
- „Natürlich, obwohl man schon einiges an technischem Geschick braucht, um sie auszubauen. Eigentlich ist es der Mühe nicht wert. Suchen Sie einfach nach einem normalen Funkgerät.“
- „Möglich. Ist auf jeden Fall einen Blick wert.“
- „Das klingt nach einem vollkommen zweckdienlichen Funkgerät.“ Sie nickt.
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„In der Zwischenzeit werde ich die restlichen Materialien zusammensuchen. Wir treffen uns wieder hier, wenn Sie einen haben.“
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„Natürlich, obwohl man schon einiges an technischem Geschick braucht, um sie auszubauen. Eigentlich ist es der Mühe nicht wert. Suchen Sie einfach nach einem normalen Funkgerät.“
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„Können wir denn nicht einfach Ihren Rehm Prefect nehmen?“
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Auf keinen Fall. Mein Rehm Prefect ist meine Lebensgrundlage. Wenn etwas schiefgeht, wäre das eine Katastrophe.“
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„Ihr Stilgefühl ist nicht meine Angelegenheit. Meine Aufgabe ist es lediglich, Ihnen zu sagen, was aus technischer Sicht möglich ist …“
„Da haben Sie recht. Höchstwahrscheinlich die größte Privatantenne in Revachol …“
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„Meinetwegen. Dann komme ich gleich zur Sache …“ Sie nickt. Offenbar weiß sie deinen kalten Pragmatismus zu schätzen.
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„Ist das denn auch wirklich erlaubt? Ich habe so das Gefühl, dass da noch eine Entschuldigung bei jemandem fällig wird.“
„Wenn Sie sich entschuldigen möchten, dann ist das Ihre Sache. Meine Aufgabe ist es lediglich, Ihnen zu sagen, was aus technischer Sicht möglich ist …“
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Deine Augen folgen den Fliesen nach Westen. Du siehst eine Bank und ein paar verdrehte, dürftig aussehende Bäume. Danach nur noch Wasser …
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Die Programmiererin sieht dich ungeduldig an, bevor sie sich wieder ihrem Funkcomputer widmet.
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Du musst mal über den Tellerrand schauen. Es wird Zeit, dass du das ganze Antennenparadigma radikal anders angehst.