Gespräch · Joyce Messier
Sprecher · 27
Joyce Messier
Du
Kim Kitsuragi
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Suggestion
Mechanik
Empathie
Ausdauer
Enzyklopädie
Innenleben
Zwielicht
Schauder
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Visuelles Kalkül
Wahrnehmung (Sehen)
Wahrnehmung (Riechen)
Schmerzgrenze
Körperapparat- Entsetzliche Krawatte
„Wir waren allein. Und er scheint sehr von seiner Fähigkeit überzeugt zu sein, die Dinge unter Kontrolle zu behalten.“
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„Oder er will Sie und mich glauben machen, dass er ruhig ist und alles unter Kontrolle hat. Er ist Politiker.“
Selbstverständlich. Politik ist Selbstdarstellung. Er führt uns die ganze Zeit etwas vor … und belügt uns außerdem. Bitte entschuldigt, dass ich mir nicht mehr seiner Falschheiten gewahr werde, es sind einfach so viele …
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- Selbstverständlich. Politik ist Selbstdarstellung. Er führt uns die ganze Zeit etwas vor … und belügt uns außerdem. Bitte entschuldigt, dass ich mir nicht mehr seiner Falschheiten gewahr werde, es sind einfach so viele …
- Natürlich. Gewagte Politik erfordert Selbstdarstellung. Wir hätte uns dessen früher, in seinem Büro, gewahr werden müssen. Es ist gut möglich, dass er uns etwas vorgespielt hat.
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Nicht doch. Er hat dir nichts vorgespielt. Er hat sich bereits einen Krieg ausgemalt. Diese Frau unterschätzt Evrart.
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„Ich denke, dass er vielleicht nur Spielchen mit uns getrieben hat.“
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„Ich werde darüber nachdenken, Detective. Danke, dass Sie mir diese Information anvertraut haben.“
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Sie versucht es zu verbergen, aber sie bekommt große Zweifel. Über ihrem Kopf zerbricht langsam eine imaginäre Krone.
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„Bitte? Ja, natürlich. Mir fehlt nichts. Vielleicht möchten Sie ja noch etwas Klatsch und Tratsch mit mir teilen?“
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Das hat ihr zu denken gegeben. Plötzlich grübelt sie. Schwierig zu sagen, worüber …
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Habe ich das Aggressionspotential der Gewerkschaft unterschätzt? Das muss sie sich mittlerweile fragen.
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„Kim hat recht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er es ernst gemeint hat.“
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Natürlich. Gewagte Politik erfordert Selbstdarstellung. Wir hätte uns dessen früher, in seinem Büro, gewahr werden müssen. Es ist gut möglich, dass er uns etwas vorgespielt hat.
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„Der Mann, dessen Tür ich geöffnet habe, hatte vor, in einem Lokalblatt einen Artikel zu veröffentlichen.“
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„Darüber, dass der Streik durch Schutzgelderpressung finanziert wird – die bereits örtliche Läden in die Pleite getrieben hat.“
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„Das würde erklären, warum das Whirling-in-Rags – wo sich die Gewerkschaft trifft – die einzige Bar in Martinaise ist, die noch geöffnet hat. Neben Frittte natürlich, weil …“
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„Das würde erklären, warum das Whirling-in-Rags – wo sich die Gewerkschaft trifft – die einzige Bar in Martinaise ist, die noch geöffnet hat. Und Frittte natürlich, aber Frittte verfügt über eine Armee von Sicherheitskräften …“ Sie denkt nach.
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„Ganz genau“, sagt sie lächelnd. „Machen Sie sich keine Sorgen wegen dieses Artikels – Lokalzeitungen sind ohnehin nutzlos. Vermutlich haben Sie dem Mann seine Kniescheiben gerettet. Und ich weiß jetzt, dass die örtlichen Läden mit Evrart ein Hühnchen zu rupfen haben.“ Sie lächelt.
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Aufblitzende Genugtuung. Diese Information kann sie in Zukunft verwenden. Um die Stimmung auf der Straße gegen Evrart zu wenden.
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- „Ganz genau“, sagt sie lächelnd. „Machen Sie sich keine Sorgen wegen dieses Artikels – Lokalzeitungen sind ohnehin nutzlos. Vermutlich haben Sie dem Mann seine Kniescheiben gerettet. Und ich weiß jetzt, dass die örtlichen Läden mit Evrart ein Hühnchen zu rupfen haben.“ Sie lächelt.
- „Machen Sie sich keine Sorgen wegen dieses einen Artikels, mein Lieber – Lokalzeitungen sind ohnehin nutzlos. Vermutlich haben Sie dem Mann seine Kniescheiben gerettet. Und ich weiß jetzt, dass die örtlichen Läden mit Evrart ein Hühnchen zu rupfen haben.“ Sie lächelt.
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„Machen Sie sich keine Sorgen wegen dieses einen Artikels, mein Lieber – Lokalzeitungen sind ohnehin nutzlos. Vermutlich haben Sie dem Mann seine Kniescheiben gerettet. Und ich weiß jetzt, dass die örtlichen Läden mit Evrart ein Hühnchen zu rupfen haben.“ Sie lächelt.
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„Sie haben mehr als genug gesagt, und darüber muss ich erst einmal nachdenken. Vielleicht haben Sie mir auch geholfen, die Eskalation dieses Konflikts zu verhindern.“
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Hörst du das, Held? Fühlt sich gut an, oder? Du solltest häufiger vertrauliche Informationen weitergeben.
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„Ich habe ihm gesagt, dass eine Drogenhändlerin auf irgendeine Weise in den Mord verwickelt sein könnte. Er hat abgestritten, an diesem Geschäft beteiligt zu sein.“
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„Na, das muss er ja sagen. Aber das bedeutet nicht, dass er nicht doch von der Abmachung profitiert – von den Lastwagen, vom Hafen, von allem. Es bedeutet nur, dass er es nicht offen zugibt.“
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„Na, das muss er ja sagen. Ich hoffe sehr, dass wir uns in Zukunft über diese Drogengeschäfte unterhalten können. Das Unternehmen vermutet schon seit Jahren, dass da etwas nicht stimmt. Wie auch immer …“
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Klingt so, als ob sie dich bei irgendetwas um Hilfe bitten wird – wenn sie die Chance dazu bekommt.
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„Ja.“ Sie lehnt sich etwas zu dir vor. „Das ist Stadtgespräch. Man nennt diesen Flügel Hardie Boys …“ Ein schiefes Lächeln kehrt in ihr Gesicht zurück. „Ich finde den Namen ja ehrlich gesagt ziemlich lustig.“
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„Es schien ihm überhaupt keine Sorgen zu bereiten, dass sich ein solcher Konflikt zusammenbraut.“
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„Als ich ihm sagte, dass ich seine Männer nicht hinter der Tat vermute, schien er enttäuscht zu sein. Als ob es ihm anders lieber gewesen wäre.“
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„Ich hätte Evrart nicht für einen Säbelrassler gehalten. War er von Gewerkschaftlern umringt, die er beeindrucken wollte?“
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„Evrart hat den militanten Flügel der Gewerkschaft um volle Unterstützung der Ermittlungen gebeten.
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„Wie gütig“, sagt sie und denkt kurz nach. „Hoffentlich helfen sie Ihnen, diese Angelegenheit aufzuklären … Oder haben sie das bereits getan?“
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„Über die Einzelheiten laufender Ermittlungen können wir leider nicht sprechen.“ Der Lieutenant rückt seine Brille zurecht. „Außerdem waren Sie selbst auch nicht unbedingt entgegenkommend …“
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„Wir wissen Ihre Unterstützung zwar zu schätzen, aber ich fürchte, dass wir mit Ihnen leider nicht über die Einzelheiten laufender Ermittlungen sprechen können.“
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„Du meine Güte … Das ist überaus interessant. Also schützt der militante Flügel eines seiner Mitglieder …“
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Ihr Verstand gelangt in Windeseile zu dem Schluss, der ihren Interessen am zuträglichsten ist. Das heißt aber nicht, dass sie falschliegt.
„Sieht so aus, als ob Sie diesen Fall vielleicht doch noch lösen!“ Die Freude in ihren Augen lässt deinen Rücken kribbeln.
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„Nun, ich hoffe, es kommt etwas dabei herum. Sonst haben Sie die bewusste Tür umsonst geöffnet.“ Sie lächelt. „Sonst noch etwas?“
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„Evrart zufolge hat Wild Pines Söldner auf die Gewerkschaft gehetzt – und jetzt ist einer von ihnen tot.“
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„Das Unternehmen hat keine ‚Söldner auf die Gewerkschaft gehetzt‘. Ich habe Ihnen bereits ausführlich erläutert, welche Fehler meine Seite gemacht hat. Und natürlich stehe ich voll und ganz zu diesen Fehlern.“
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„Ich hoffe bloß, dass Sie nicht Evrarts Sicht der Dinge weiterverbreiten. Schließlich ist es, wie er sagte: Einer von ihnen ist jetzt tot. Und die Pines haben ganz gewiss keinen Gewerkschaftler getötet.“