Gespräch · Joyce Messier
Sprecher · 27
Joyce Messier
Du
Kim Kitsuragi
Beherrschung
Korpsgeist
Rhetorik
Schauspielkunst
Logik
Reaktionsvermögen
Konzeptbildung
Elektrochemie
Willenskraft
Suggestion
Mechanik
Empathie
Ausdauer
Enzyklopädie
Innenleben
Zwielicht
Schauder
Autorität
Visuelles Kalkül
Wahrnehmung (Sehen)
Wahrnehmung (Riechen)
Schmerzgrenze
Körperapparat- Entsetzliche Krawatte
„Ja, damals habe ich mich mit ein paar Freundinnen unters Volk gemischt. Wir hatten Boote und …“ Sie lächelt. „Halten Sie es mir nicht vor – mein Liebhaber hat es definitiv nicht getan.“
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- „Nicht so übel wie ich …“ Sie blickt zur anderen Seite der Bucht hinüber; ihre grüne Augen glänzen.
- „Doch – aber nicht so übel wie ich …“ Sie blickt zur anderen Seite der Bucht hinüber; ihre grünen Augen glänzen.
- „Ja, damals habe ich mich mit ein paar Freundinnen unters Volk gemischt. Wir hatten Boote und …“ Sie lächelt. „Halten Sie es mir nicht vor – mein Liebhaber hat es definitiv nicht getan.“
- Weiter
„Nicht besonders. Das hier war schließlich nicht der einzige Ort, den wir besucht haben – ich und meine Freundinnen aus Ozonne mit unseren blitzeblanken Booten, wie Seeräuberinnen …“
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„Wir redeten uns ein, dass wir das Schlimmste seien, was der Küste seit der Anlandung der Koalition im Jahre 08 widerfahren sei. Stellen Sie sich das nur mal vor!“ Sie wirft den Kopf zurück.
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„Ich leide an Strahlenüberlastung, Detective“, sprudelt es aus hier hervor. „Ich tue manchmal verrückte Dinge – weil das Grau mich krankgemacht hat. Zum Beispiel bin ich hierhergesegelt. Und die Moral von der Geschicht’ …“
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„Ich leide an Strahlenüberlastung, Harry“, quillt es aus ihr hervor. „Ich tue manchmal verrückte Dinge – weil das Grau mich krankgemacht hat. Zum Beispiel bin ich hierhergesegelt. Und die Moral von der Geschicht’ …“ Sie zählt auf:
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„Bringen Sie nicht zweiundzwanzig Tage pro Jahr im Grautransit zu, verschwenden Sie Ihre Zwanziger nicht damit, sich mit Ihren dummen Freunden unters Volk zu mischen, und stellen Sie nicht Evrart Claires Post zu.“ Ihr knochiger Finger zeigt wie ein Pfeil auf deine Brust …
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- Also war das ein Grund dafür, dass sie überhaupt erst nach Martinaise gekommen ist? Interessant.
- „Ich leide an Strahlenüberlastung, Detective“, sprudelt es aus hier hervor. „Ich tue manchmal verrückte Dinge – weil das Grau mich krankgemacht hat. Zum Beispiel bin ich hierhergesegelt. Und die Moral von der Geschicht’ …“
„Sind Sie zufrieden, Detective? Was können Sie mir sonst noch über Ihren Postzustellungsauftrag für Evrart erzählen? Glauben Sie, er wird diesen Ort aufwerten?“
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Ihr auf dich gerichteter Finger bohrt sich ziemlich heftig in dich hinein. Fühlt sich an wie ein Messer.
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Die Temperatur zwischen ihrer Haut und ihrem wasserabweisenden Regenmantel steigt, wodurch sich das Numb-12-Parfum erwärmt, mit dem sie sich benetzt hat. Du hast keine andere Wahl, du musst es sagen …
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- Die Temperatur zwischen ihrer Haut und ihrem wasserabweisenden Regenmantel steigt, wodurch sich das Numb-12-Parfum erwärmt, mit dem sie sich benetzt hat. Du hast keine andere Wahl, du musst es sagen …
- Unter ihrem wasserabweisenden Regenmantel, in der Luftfeuchtigkeit zwischen ihrer Haut und dem Neopren. Und am Seidenschal, den sie sich um den Hals gewickelt hat. Ein Parfum. Du hast keine andere Wahl, als seinen Namen auszusprechen …
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Ein kaum wahrnehmbares Tröpfchen bleibt zurück. Süß wie der einem Brief anhaftende Kaugummiduft vor langer Zeit …“
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Unter ihrem wasserabweisenden Regenmantel, in der Luftfeuchtigkeit zwischen ihrer Haut und dem Neopren. Und am Seidenschal, den sie sich um den Hals gewickelt hat. Ein Parfum. Du hast keine andere Wahl, als seinen Namen auszusprechen …
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„Ich leide an Strahlenüberlastung, Detective“, sprudelt es aus ihr hervor. „Ich tue manchmal verrückte Dinge – weil das Grau mich krankgemacht hat. Zum Beispiel habe ich diesen Job angenommen. Und die Moral von der Geschicht’ …“
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„Ich leide an Strahlenüberlastung, Harry“, quillt es aus ihr hervor. „Ich tue manchmal verrückte Dinge – weil das Grau mich krankgemacht hat. Zum Beispiel habe ich diesen Job angenommen. Und die Moral von der Geschicht’ …“ Sie zählt auf:
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Also war das ein Grund dafür, dass sie überhaupt erst nach Martinaise gekommen ist? Interessant.
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Sie ist sentimental – und wie. Du weißt nicht genug über sie, um den genauen Grund dafür herauszufinden. Sie wird ihre Geheimnisse vorerst nicht preisgeben.
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„Als Jugendliche? Haben Sie sich unters Volk gemischt, so wie Sie es mir schon mal erzählt haben?“
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„Schön, dass Ihr Kurzzeitgedächtnis noch intakt zu sein scheint. Jedenfalls war ich keine Jugendliche mehr. Ich muss Anfang zwanzig gewesen sein. Ich erinnere mich noch an ein ausgesprochen übles Discolied …“
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- „Haha! Ich glaube, eigentlich war ich Anfang zwanzig. Ich schäme mich dafür, zuzugeben, dass ich keine Jugendliche mehr war. Ich muss Anfang zwanzig gewesen sein, weil ich mich noch an ein ausgesprochen übles Discolied erinnere.“
- „Schön, dass Ihr Kurzzeitgedächtnis noch intakt zu sein scheint. Jedenfalls war ich keine Jugendliche mehr. Ich muss Anfang zwanzig gewesen sein. Ich erinnere mich noch an ein ausgesprochen übles Discolied …“
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„Nicht so übel wie ich …“ Sie blickt zur anderen Seite der Bucht hinüber; ihre grüne Augen glänzen.
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„Nicht so übel wie ich.“ Sie wirft einen Blick hinüber zum Eternit, den nassen Betonziegeln und den überwucherten Überresten eines Motorwagens …
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„Doch – aber nicht so übel wie ich …“ Sie blickt zur anderen Seite der Bucht hinüber; ihre grünen Augen glänzen.
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„Doch – aber nicht so übel wie ich …“ Sie wirft einen Blick hinüber zum Eternit, den nassen Betonziegeln und den überwucherten Überresten eines Motorwagens …
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„Haha! Ich glaube, eigentlich war ich Anfang zwanzig. Ich schäme mich dafür, zuzugeben, dass ich keine Jugendliche mehr war. Ich muss Anfang zwanzig gewesen sein, weil ich mich noch an ein ausgesprochen übles Discolied erinnere.“
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„Zuerst einmal wird es – ganz egal, was er Ihnen oder den Anwohnern erzählt hat – kein Jugendzentrum geben. Es wird irgendetwas Schreckliches sein. Vielleicht sogar etwas Schlimmeres als eine Statue. Also ja, mir wäre etwas anderes lieber.“
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„Eine Fischerei. Ich habe mich mit Lilienne unterhalten. Sie hat mich auf die Idee gebracht. Die Infrastruktur ist bereits vorhanden, und mit meinen Verbindungen …“
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„Leider ist das nur eines der Million Dinge, für die ich niemals Zeit haben werde. Ich muss einfach akzeptieren, dass ich niemals die reiche Bonbonverteilerin sein werde, die umherzieht und mit Geld die Probleme der Leute löst.“
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„Was?“ Sie betrachtet die Sohlen ihrer kleinen grünen Gummistiefel: „Fünfunddreißig, glaube ich. Warum? Ich habe Mutantenfüße. Sie sind winzig.“
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„Ja. Ich bin traurig, dass ich nie die Zeit dazu haben werde, Detective – ich wollte schon immer ein abbruchreifes Fischerdorf besitzen.“
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„Voller Geister und uralter Erinnerungen.“ Sie lächelt. „Hat dieser Botengang Ihnen irgendwelche … Informationen beschert?“
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„Ein Jugendzentrum mit einer Statue von Edgar Claire auf dem Dach!“ Sie blickt reumütig den Steg hinab.
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- „Ein Jugendzentrum mit einer Statue von Edgar Claire auf dem Dach!“ Ihr Blick schweift reumütig über das Wasser.
- Du lässt die Augen geöffnet.
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- Die aufeinandertreffenden Betonplatten bilden eine abstrakte Form; in ihnen sind kleine Fußspuren zu erkennen. Die Abdrücke rühren von Gummistiefeln her. Von kleinen Gummistiefeln.
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Die Luftfeuchtigkeit kriecht unter deine Haut. Deine Augen folgen ihrem Blick: vorbei an der Netzflickerin … zum Betonplatz des namenlosen Dorfes vor der Küste von Martinaise.
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Die aufeinandertreffenden Betonplatten bilden eine abstrakte Form; in ihnen sind kleine Fußspuren zu erkennen. Die Abdrücke rühren von Gummistiefeln her. Von kleinen Gummistiefeln.
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„Ein Jugendzentrum mit einer Statue von Edgar Claire auf dem Dach!“ Ihr Blick schweift reumütig über das Wasser.
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„Natürlich – vielleicht könnten wir über andere Dinge reden, die Sie mit ihm besprochen haben?“
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„Ach ja, die wollte ich auch mal besuchen …“ Sie sieht zur anderen Seite der Bucht hinüber.
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- „Irgendwie glaube ich, dass er der internationalen Gemeinschaft nicht zusagt.“
- „Er ist nicht der Vorkämpfer, für den ich mich entschieden habe – ich möchte Ihnen und dem Kapital die Treue schwören.“
- „Er ist ein wunderbarer Mann. Wunderbar und gerecht ist er.“
- „Er ist ein aufgedunsener Regenbogensozialist.“
- „Es ist unwichtig, wie ich ihn finde. Ich habe meine Arbeit gemacht.“
- „Evrart Claire ist ein Held der Arbeiterbewegung. Er ist der Vorkämpfer, dem ich die Treue geschworen habe.“
- „Nicht besonders.“
- „Ich kann mit ihm Geschäfte machen. Für einen Sozialisten ist er vernünftig.“
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„Ach, jetzt kommen Sie schon! Er hat seinen Nutzen – wie wäre er sonst all die Jahre an der Macht geblieben? Halt, Moment – eigentlich …“ Sie beantwortet sich ihre Frage selbst: