Gespräch · Joyce Messier
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„Da bin ich mir nicht so sicher …“ Sie dreht sich nach Norden, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels, und erschauert leicht.
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„Da bin ich mir nicht so sicher …“ Sie dreht sich nach Osten, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels, und erschauert leicht.
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Nein. Die winzigen Affen tun alles Erdenkliche, um sich zu bessern. Es ist nicht ihre Schuld.
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- „Da bin ich mir nicht so sicher …“ Sie dreht sich nach Norden, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels, und erschauert leicht.
- „Andererseits …“ Sie dreht sich nach Norden, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels. „Vielleicht haben Sie recht.“
- „Andererseits …“ Sie dreht sich nach Norden, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels, und erschauert leicht.
Es braucht viel Zeit, damit Affen sich ändern. Und viel Arbeit. Vielleicht war das, was hier geschehen ist, einfach ein Teil dieser Zeit – und ein Teil dieser Arbeit.
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„Die Liberalen bekamen die Mineralrechte.“ Sie blickt erst in den Himmel und dann landeinwärts auf die zerfallende Stadt. „Und mit ‚Mineralrechte‘ meine ich alles.“
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„Die Liberalen bekamen die Mineralrechte.“ Sie blickt erst in den Himmel und dann landeinwärts auf das zerfallende Dorf. Der Wind weht stark. „Und mit ‚Mineralrechte‘ meine ich alles.“
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- „Einige waren reich genug, um der Verfassung und der Monarchie treu zu bleiben – ein gewaltiger Fehler. Andere setzten auf die Revolution. Das waren die sogenannten ‚Ultras‘ oder Ultraliberalen. Ihnen erging es gut.“
- „Die Liberalen bekamen die Mineralrechte.“ Sie blickt erst in den Himmel und dann landeinwärts auf die zerfallende Stadt. „Und mit ‚Mineralrechte‘ meine ich alles.“
„Sie haben eigentlich weniger gewonnen als überlebt. Als der Krieg endete, waren wir als Letzte übrig – allen anderen war ja in den Kopf geschossen worden, erinnern Sie sich?“
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„Vor fremder Intervention seitens der Koalition. Vor den Leuten, die sich die Mineralienabbaurechte wirklich genommen haben.“
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- „Die Liberalen nahmen sich alles, was nicht am Boden festgenagelt war. Die Koalition nahm sich direkt den ganzen Boden.“ Sie stampft mit ihrem Gummistiefel auf. „Und dazu noch den Ozean, die Gesetze und die Menschen.“
- „Vor fremder Intervention seitens der Koalition. Vor den Leuten, die sich die Mineralienabbaurechte wirklich genommen haben.“
„Die Koalition der Nationen: Graad, Mesque, Vesper, Messina, Oranje und Sur-la-Clef – das bewaffnete Zentrum der Welt. Sie landeten hier und beendeten die Revolution. Das war aus Sicht der Moralisten das Richtige.“
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In ihrer Stimme ist Verbitterung zu hören, jedoch abgemildert durch Verständnis. Sie ist kritisch, aber versteht letztendlich das Anliegen.
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„Die Moralisten glauben, dass alles genau so erhalten werden muss, wie es ist. Sie glauben an Mineralrechte – und daran, dass man Leuten nicht in den Kopf schießen sollte …“
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„Zumindest nicht in derselben Art und im selben Ausmaß wie andere. Sie sind nun bereits seit langer Zeit die provisorischen Herrscher von Revachol – die Koalitionsregierung.“
„Das hier ist ihre Kontrollierte Zone. Sie ermutigen die BMR mit Teilen eben jenes Gesetzes, das sie sich genommen haben. Technisch gesehen sind Sie auch ein Moralist.“
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Blau ist die Farbe des Moralismus. Das offizielle Motto der Moralintern, oder Moralistischen Internationale, lautet: Ein blaues Vergissmeinnicht, ein Stück vom Himmel. Oder inoffiziell: Für einen Augenblick gab es Hoffnung.
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- „Ich muss Ihnen widersprechen: Ich glaube nicht, dass ich ein Moralist bin.“
- „Nicht bloß technisch gesehen, auch in der Praxis. Mir gefällt, was ich über diese Leute gehört habe.“Gemerkt · 1
- „Wenn es darum geht, immer die Option zu wählen, die einen zu nichts verpflichtet, dann bin ich absolut ein Moralist – und auch wieder nicht.“
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„Verständlich.“ Sie mustert dich. „Sicher nicht leicht, in Ihrer Branche eine moderate Einstellung gegenüber Kopfschüssen zu haben.“
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„Nicht bloß technisch gesehen, auch in der Praxis. Mir gefällt, was ich über diese Leute gehört habe.“
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„Nicht bloß technisch gesehen, auch in der Praxis. Für einen Augenblick gab es Hoffnung.“
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„Ein überzeugter Mann der Mitte“, sagt sie nickend. „Davon gibt es nicht mehr viele. Es ist gut, jemanden zu haben, der eine moderate Einstellung gegenüber Kopfschüssen pflegt – in Ihrer Branche, meine ich.“
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- „Ein überzeugter Mann der Mitte“, sagt sie nickend. „Davon gibt es nicht mehr viele. Es ist gut, jemanden zu haben, der eine moderate Einstellung gegenüber Kopfschüssen pflegt – in Ihrer Branche, meine ich.“
- „Eine fast schon liebenswerte moralistische Sichtweise.“ Sie verbeugt sich. „Es muss schwierig sein, in Ihrer Branche eine moderate Einstellung gegenüber Kopfschüssen zu haben.“
„Wenn es darum geht, immer die Option zu wählen, die einen zu nichts verpflichtet, dann bin ich absolut ein Moralist – und auch wieder nicht.“
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„Eine fast schon liebenswerte moralistische Sichtweise.“ Sie verbeugt sich. „Es muss schwierig sein, in Ihrer Branche eine moderate Einstellung gegenüber Kopfschüssen zu haben.“
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„Die Liberalen nahmen sich alles, was nicht am Boden festgenagelt war. Die Koalition nahm sich direkt den ganzen Boden.“ Sie stampft mit ihrem Gummistiefel auf. „Und dazu noch den Ozean, die Gesetze und die Menschen.“
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„Liberale sind meistens Leute aus der Mittelschicht, Detective. Oder aus dem verbliebenen Adel. Die Nutznießer des vorrevolutionären Abkommens.“
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„Einige waren reich genug, um der Verfassung und der Monarchie treu zu bleiben – ein gewaltiger Fehler. Andere setzten auf die Revolution. Das waren die sogenannten ‚Ultras‘ oder Ultraliberalen. Ihnen erging es gut.“
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„Aber natürlich – wir reden wir von einem wahren Beharkungsfestival. Einem Intraspezieskrieg, wie er im Buche steht.“
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„Andererseits …“ Sie dreht sich nach Norden, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels. „Vielleicht haben Sie recht.“
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„Andererseits …“ Sie dreht sich nach Osten, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels. „Vielleicht haben Sie recht.“
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„Andererseits …“ Sie dreht sich nach Norden, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels, und erschauert leicht.
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„Andererseits …“ Sie dreht sich nach Osten, in Richtung der bombardierten Gebäude des Hafenviertels, und erschauert leicht.
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„Wann war dieses Riesentheater?“
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„Die Revolution zur Jahrhundertwende?“ Sie lächelt schelmisch. „Nicht antworten – das ist eine Fangfrage.“
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„Die Revolution begann im Jahr 02 auf der Isola Graad, auch wenn zum Ende des Jahres praktisch die gesamte Welt beteiligt war.“
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„Die Frage ist nicht wer, sondern was. Eine Pandemie von Tzaraath, einer besonders ansteckenden Prionenkrankheit, konnte von den Behörden Graads nicht eingedämmt werden. Dann kam Masow und stürzte die Regierung.“
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„Natürlich nicht. Es handelte sich um einen hochansteckenden Mikroorganismus, der das Hirngewebe zerstörte. Die eigentlichen Gründe für die Revolution waren materieller Natur. Die Pandemie war nichts als der zündende Funke.“
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Das war eine merkwürdige Zeit in der Geschichte. Sie hatten Transistoren und Rockmusik entdeckt, wussten aber nichts über Prionen. Niemand wusste etwas darüber.
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- „Natürlich nicht. Tzaraath ist ein hochansteckender Mikroorganismus, der das Hirngewebe zerstört. Die eigentlichen Gründe für die Revolution waren materieller Natur. Die Pandemie war nichts als der zündende Funke.“
- „Natürlich nicht. Es handelte sich um einen hochansteckenden Mikroorganismus, der das Hirngewebe zerstörte. Die eigentlichen Gründe für die Revolution waren materieller Natur. Die Pandemie war nichts als der zündende Funke.“
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- „Die Frage ist nicht wer, sondern was. Eine Pandemie von Tzaraath, einer besonders ansteckenden Prionenkrankheit, konnte von den Behörden Graads nicht eingedämmt werden. Dann kam Masow und stürzte die Regierung.“
- Das war eine merkwürdige Zeit in der Geschichte. Sie hatten Transistoren und Rockmusik entdeckt, wussten aber nichts über Prionen. Niemand wusste etwas darüber.
„Von Revachol und Graad aus? Nicht sehr weit. Die Welt schaffte es, sich zu kauterisieren. Masows Regierung wurde im Jahre 08 gestürzt, und zwei Jahre später schlug die Koalition die Kommune Revachol gewaltsam nieder. Das markierte das Ende.“
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„Sie und ich, Officer …“ Sie breitet die Arme aus, ihr Regenmantel flattert im Wind. „Unser Leben in der Kontrollierten Zone.“
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Etwas sagt dir, dass ihr ein ziemlich unterschiedliches Leben führt. Vielleicht liegt es daran, dass sie ein Boot hat und du … diese Krawatte? Eine Hose?