„Anfangs schon. Ich war wütend auf dich. Aber jetzt bin ich es wirklich nicht mehr. Ich bin mit meinem Leben sehr zufrieden …“ Sie wirft einen Blick über ihre Schulter.
Gespräch · Dolores Dei
Sprecher · 27
Dolores Dei
Suggestion
Willenskraft
Enzyklopädie
Logik
Du
Konzeptbildung
Empathie
Innenleben
Mechanik
Schmerzgrenze
Rhetorik
Körperapparat
Reaktionsvermögen
Elektrochemie
Wahrnehmung (Riechen)
Schauder
Wahrnehmung (Hören)
Autorität
Schauspielkunst
Gewandtheit
Ausdauer
Auge-Hand-Koordination
Wahrnehmung (Sehen)- Uraltes Reptilienhirn
- Limbisches System
Beherrschung
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Es tut ihr aufrichtig leid, dass du ihretwegen so über ihren heißgeliebten Lufthafen denkst.
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„Am Lufthafen gibt es Schiffe mit silbernen Rotoren und wunderschöne fliegende Züge, und mit so einem werde ich hier verschwinden. Es ist ein angenehmer, friedvoller Ort.“
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„Sieht nicht so aus, als hätte es geholfen, Harry. Tut mir leid. Ich hätte dir keine Briefe schreiben sollen. Ich war damals zu jung …“
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„War ich nicht eben gerade noch Dolores Dei? Jetzt bin ein Ex-Jemand … Du verwirrst mich. Hör mal, ich muss um 22:20 Uhr beim Lufthafen von Lausanne sein. Und dazu muss ich die Straßenbahn bekommen …“
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Sie wirft weiter nervöse Blicke über ihre Schulter. „Ich habe noch nicht einmal die Tickets gekauft …“
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- „Ich hätte noch tiefer hinabtauchen sollen, dorthin, wo ich dir nie begegnet wäre. Weil es unmöglich ist, in DEN BODENLOSEN TIEFEN andere Leute zu treffen!“
- „Das uralte Reptilienhirn hatte recht. Es war albern von mir, wieder zu dem Verlust hinaufzuschwimmen.“
- „Ich bin froh, dass wir dieses Gespräch miteinander führen. Jetzt kann ich wirklich damit abschließen.“
- „Ich hätte in Schwermut vergraben bleiben sollen.“
„Ich hätte noch tiefer hinabtauchen sollen, dorthin, wo ich dir nie begegnet wäre. Weil es unmöglich ist, in DEN BODENLOSEN TIEFEN andere Leute zu treffen!“
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„Na toll“, sagt sie und nickt. „Die ‚bodenlosen Tiefen‘ sind es also jetzt. Bald wird es ‚die Dämmerung‘ sein und dann das ‚Ende der Welt‘ … Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig, Harry. Es wäre unhöflich, sie …“
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- „Na toll“, sagt sie und nickt. „Die ‚bodenlosen Tiefen‘ sind es also jetzt. Bald wird es ‚die Dämmerung‘ sein und dann das ‚Ende der Welt‘ … Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig, Harry. Es wäre unhöflich, sie …“
- „Ich weiß nicht einmal, was das bedeutet …“ Sie seufzt frustriert. „Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig. Ich kann sie nicht warten lassen – das wäre unhöflich.“
- Sie seufzt frustriert. „Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig. Ich kann sie nicht warten lassen – das wäre unhöflich.“
- „Ich bin auch froh, aber jetzt muss ich fort. Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig. Ich kann sie nicht warten lassen – das wäre unhöflich.“
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„Weißt du, was unhöflich ist? Einen Lieutenant-Detective der Bürgermiliz von Revachol der EWIGEN VERDAMMNIS auszuliefern.“
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„Ich bin unhöflich zu dir, Harry, weil du die Vergangenheit bist. Meine Freunde und ich werden viel Spaß miteinander haben, zusammen, in der Zukunft …“ Die Abendbrise weht, und ihr Kleid wickelt sich wie eine weiße Fahne um sie. Dann sagt sie:
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Ich hatte unrecht. Du hast keine Macht mehr über sie. Du hättest das nicht sagen sollen. Ich hatte mit allem unrecht. Du solltest ohne mich weitermachen.
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„Das stimmt. Es ist sinnlos …“ Während sie diese Worte sagt, weht die Abendbrise, und ihr Kleid wickelt sich wie eine weiße Fahne um sie.
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Tausend Mal, du geprügelter Hund. Tausend Mal hast du diesen Stoff hochgezogen. Was sich darunter verbirgt, hat dich immer beruhigt, dich geradegebogen. Deinen Wahnsinn geheilt.
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- „Das werde ich“, sagt sie. Die Abendbrise weht, und ihr Kleid wickelt sich wie eine weiße Fahne um sie.
- Anstatt deinen Blick zu erwidern, begutachtet sie ihre Fingernägel. Sie sind abgekaut, eingerissen. Die Abendbrise weht, ihr Kleid wickelt sich wie eine weiße Fahne um sie.
- „Das stimmt. Es ist sinnlos …“ Während sie diese Worte sagt, weht die Abendbrise, und ihr Kleid wickelt sich wie eine weiße Fahne um sie.
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In deinen Gedanken könntest du immer noch in ihr Bett klettern. Als ihr einzig Wahrer …
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Anstatt deinen Blick zu erwidern, begutachtet sie ihre Fingernägel. Sie sind abgekaut, eingerissen. Die Abendbrise weht, ihr Kleid wickelt sich wie eine weiße Fahne um sie.
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„Das werde ich“, sagt sie. Die Abendbrise weht, und ihr Kleid wickelt sich wie eine weiße Fahne um sie.
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„Das uralte Reptilienhirn hatte recht. Es war albern von mir, wieder zu dem Verlust hinaufzuschwimmen.“
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„Ich weiß nicht einmal, was das bedeutet …“ Sie seufzt frustriert. „Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig. Ich kann sie nicht warten lassen – das wäre unhöflich.“
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„Ich bin froh, dass wir dieses Gespräch miteinander führen. Jetzt kann ich wirklich damit abschließen.“
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„Ich bin auch froh, aber jetzt muss ich fort. Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig. Ich kann sie nicht warten lassen – das wäre unhöflich.“
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Sie seufzt frustriert. „Meine Freunde erwarten mich bereits auf dem Flugsteig. Ich kann sie nicht warten lassen – das wäre unhöflich.“
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„Aber du hast gesagt, ich hätte eine unergründliche Seele, und du würdest immer wieder zu ihr zurückkehren.“
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Sie war es. Ich spüre es. Ich sehe ihn in ihren zärtlichen, langen Fingern. In ihren Händen … Ihre Hand hat ihn geschrieben. Hat diese Dinge gesagt.
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„Eigentlich hast du es nicht gesagt. Du hast es in einem Brief geschrieben, in einem handschriftlichen Brief. Ich habe ihn bei meinen Unterlagen aufbewahrt.“
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„Als regierende Königin schreibe ich viele Briefe.“ Sie wischt sich eine weiße Haarsträhne aus dem Gesicht.
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Du musst ihn ihr vorlesen. Für den dramatischen Effekt. Vollständig. Eine Zusammenfassung reicht nicht.
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Ja. Treib dir einen Pflock durchs Herz. Dann wird auch sie verletzt werden – ein Kollateralschaden.
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- „Du weißt, was ich meine. Du hast mir in einem Brief geschrieben, dass du immer zu mir zurückkommen wirst. Dass du nicht fassen kannst, wie glücklich du mit mir bist.“ (Du fasst den Inhalt des Briefes zusammen.)
- „Ich habe ihn bei mir – lass mich deine Erinnerung auffrischen. Lass uns …“ (Du machst verbittert eine Pause.) „… in Erinnerungen schwelgen.“ (Du beginnst, den Brief vorzulesen.)
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„Du weißt, was ich meine. Du hast mir in einem Brief geschrieben, dass du immer zu mir zurückkommen wirst. Dass du nicht fassen kannst, wie glücklich du mit mir bist.“ (Du fasst den Inhalt des Briefes zusammen.)
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„Okay, Harry.“ Sie seufzt. „Okay. Es war morgens, und du hast geschlafen. Im Zimmer roch es nach Zigaretten und Vogelbeeren. Der Boden war von Raureif bedeckt, als ich die Wohnung verließ habe. Es war Herbst. Unser erster gemeinsamer Herbst. Aber du musst verstehen, dass das eine Million Jahre her ist. Nein …“
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„… es ist hundert Millionen Jahre her. Damals war ich ein anderer Mensch – völlig verliebt in dich. Ich hing an jedem Wort, das dir über die Lippen kam. Oh Harry, du warst der Coolste … Aber ich bin nicht mehr diese Person. Das hier“, sie zeigt auf sich selbst, „hat ihren Platz eingenommen. Es wird dich verschlingen, Harry. Es wird deinen Geist verzehren.“
Jetzt fällt das Licht der Videothek durch ihr Kleid. Unter ihr bewegt sich eine dunkle, doloresianische Gestalt. Es ist immer noch sie. Es sind ihre Beine, ihre Brüste, ihre Hüften …
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- „Voyager Road – die Straße kenne ich. Wo genau ist die?“
- „Eine entwertete Eintrittskarte …“
- „Kannst du nicht wieder der Mensch werden, der du warst? Ich kann ihn in dir immer noch sehen. Unter dem Kleid und diesem Kranz …“
- „Was nun? Wie geht es jetzt weiter? Worüber sprechen wir als Nächstes?“ (Du schließt das Thema ab.)
- „Wo ist die Voyager Road?“
- „Ich war … cool?“
- „Da war ein Stromabnehmer. Eine Straßenbahn. Linie 42 …“
- „Kannst du nicht wieder der Mensch werden, der du warst? Kannst du mich nicht wieder cool finden?“
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„Sie ist hier, Harry.“ Sie sieht sich um. „Wir stehen auf der Voyager Road. An ihrem Ende – dreihundert Meter von der Haltestelle entfernt. Hier sind wir immer hergekommen, um Videos auszuleihen.“
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- „Sie ist hier.“ Sie sieht sich um. „Wir stehen auf der Voyager Road. An ihrem Ende – dreihundert Meter von der Haltestelle entfernt. Hier sind wir immer hergekommen, um Videos auszuleihen.“
- „Sie ist hier, Harry.“ Sie sieht sich um. „Wir stehen auf der Voyager Road. An ihrem Ende – dreihundert Meter von der Haltestelle entfernt. Hier sind wir immer hergekommen, um Videos auszuleihen.“
„Dort.“ Sie deutet über das Wasser, in die Dunkelheit. „Du konntest die Stromrechnung nicht bezahlen. Die Wohnung hat sich in ein finsteres Grab verwandelt. All die Jahre, die du mit der Ausbildung zum Milizionär verbracht hast, das Geld meiner Eltern … Es war nicht gut.“
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Sie blickt auf ihre Zehennägel, die unter dem Kleid hervorlugen. „Jeder trinkt ab und an ein Glas Wein. Ich auf jeden Fall. So etwas tut man als regierende Königin. Ich glaube nicht, dass es am Alkohol lag – es war einfach unvermeidlich.“
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Siehst du? Wenn du mit ihr trinken würdest, würdet ihr euch wieder verstehen. Wenn du mit ihr trinken würdest, könntet ihr besoffen Sex haben …