„… im Unterschied zu anderen Phasmiden, die Stöcke oder Blätter imitieren, ist diese ein lebendiges Schilfrohr. Sie verbirgt sich mitten unter den anderen Schilfpflanzen hier an der insulindischen Küste.“
Gespräch · Lena, Frau des Kryptozoologen
Sprecher · 28
Lena, Frau des Kryptozoologen
Wahrnehmung (Sehen)
Empathie
Du
Kim Kitsuragi
Konzeptbildung
Innenleben
Autorität
Enzyklopädie
Logik
Suggestion
Rhetorik
Beherrschung
Willenskraft
Schauspielkunst
Wahrnehmung (Hören)
Schauder
Ausdauer
Zwielicht
Gewandtheit
Elektrochemie
Korpsgeist
Reaktionsvermögen
Morell, der Kryptozoologe
Visuelles Kalkül
Körperapparat
Mechanik
Garte, der Cafeteriamanager
Wann
- Tag 2 · „Ich bin Ihrem Mann an der Küste begegnet.“ „Die Schleuse am Kanal ist kaputt. Ihr Mann sitzt sicher nur auf der anderen Seite der Küste fes „Worum ging es bei dieser Expedition Ihres Mannes?“ „Wie sich herausgestellt hat, war die Schleuse kaputt. Ihr Mann hat wahrscheinlich nur irgendwo Weiter Weiter „Erzählen Sie mir mehr über Morell. Über sein Aussehen, seinen Charakter, Ihre Beziehung …“ Weiter Weiter Weiter Weiter
- Tag 3 · „Wie sich herausgestellt hat, war die Schleuse kaputt. Ihr Mann hat wahrscheinlich nur irgendwo
- Tag 4 · „Wie sich herausgestellt hat, war die Schleuse kaputt. Ihr Mann hat wahrscheinlich nur irgendwo
- Tag 5 · „Wie sich herausgestellt hat, war die Schleuse kaputt. Ihr Mann hat wahrscheinlich nur irgendwo
- Tag 6 · „Wie sich herausgestellt hat, war die Schleuse kaputt. Ihr Mann hat wahrscheinlich nur irgendwo
- Tag 7 · „Wie sich herausgestellt hat, war die Schleuse kaputt. Ihr Mann hat wahrscheinlich nur irgendwo
- Tag 8+ · „Wie sich herausgestellt hat, war die Schleuse kaputt. Ihr Mann hat wahrscheinlich nur irgendwo
„Daher auch ihr Name: die Insulindische Phasmide. Vielleicht werden Sie sie zusammen mit uns entdecken, Officer?“ Sie sieht dir in die Augen und nickt nachdenklich.
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„Daher auch ihr Name: die Insulindische Phasmide. Vielleicht werden Sie die Phasmide zusammen mit uns entdecken, meine Herren?“ Sie sieht dir in die Augen und nickt nachdenklich.
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„Wusste ich’s doch.“ Der Lieutenant seufzt. „Wir werden mit Kryptozoologen irgendwelchen erfundenen Insekten hinterherjagen.“
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Ihre Erwiderung klingt sowohl defensiv als auch selbstbewusst. Sie scheint sich in ihrem Rollstuhl etwas aufgerichtet zu haben.
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„Sie ist einfach nur extrem scheu. So scheu, dass die meisten Zoologen aus dem Establishment an ihrer Existenz zweifeln.“
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„Ach, das möchte ich bezweifeln. Niemand betreibt die Kryptozoologie des Geldes wegen, Schätzchen.“
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Sie lacht vor sich hin. „Ganz und gar nicht. Warum sollte sie sonst so scheu sein?“
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„Ja! Im Schilf ist sie fast perfekt getarnt.“ Beim Gedanken daran hellt sich ihr Gesicht auf. „So ist es ihr all die Jahre gelungen, verborgen zu bleiben. Um nicht zu sagen Jahrhunderte.“
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Das ist gar nichts Besonderes. Natürlich tarnt sie sich, wie die meisten Insekten. Dazu muss man keine Gespenstschrecke sein …
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„Nun ja, ein paar Jugendliche haben beim Herumknutschen im Schilf eine gesehen. Natürlich wussten sie nicht, worum es sich handelte, aber in einer Lokalzeitung erschien ein kurzer Bericht darüber. Über ihre Begegnung mit einer Gespenstschrecke, die dem Schilf ähnelt. Gary hat uns den Ausschnitt geschickt.“
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Interessant. Vielleicht hat die Phasmide die Jugendlichen ja zum Herumknutschen gebracht?
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Sie lacht. „Ich bezweifle es. Es ist ja nicht so, dass Jugendliche diesbezüglich viel Ermunterung bräuchten.“
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„Die meisten Sichtungen von Phasmiden sind letztendlich Fehlalarme, aber ihre Beschreibung passte perfekt auf die Insulindische Phasmide. Und sie wussten schließlich nicht einmal, was sie da vor sich hatten!“
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Ihr Enthusiasmus hat ihren sorgenvollen Ausdruck wie weggewischt. Ihre Augen funkeln hinter der Brille.
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„Man könnte sagen, dass ich mich der Insulindischen Phasmide persönlich verbunden fühle … Alle Wissenschaftler haben so ihr Steckenpferd.“
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„Oje, ich habe das Gefühl, dass ich das gar nicht gut erkläre. Sie ist etwas ganz Besonderes …“ Vor Befangenheit wird die Frau ganz rot im Gesicht.
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„Morell kann das alles viel besser erklären. Ich wünschte, Sie könnten hören, wie er sie beschreibt. Dann würden Sie es sicher verstehen.“
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„Ehrlich gesagt klingt das Tier nach einem Kryptiden. Sie suchen nicht zufällig nach einem … Gnom von Geroma, oder?“
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„Sie ist einfach nur extrem scheu. So scheu, dass die meisten Zoologen aus dem Establishment an ihrer Existenz zweifeln.“
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Sie war kurz davor, sie in den enthusiastischsten Tönen zu beschreiben, hat sich aber plötzlich selbst gebremst. Warum wohl?
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„Natürlich, meine Herren.“ Sie lächelt höflich. „Gibt es einen bestimmten Kryptiden, für den Sie beide sich interessieren?“
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„Natürlich, mein Lieber. Gibt es einen bestimmten Kryptiden, für den Sie sich interessieren?“
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„Erzählen Sie mir mehr über Morell. Über sein Aussehen, seinen Charakter, Ihre Beziehung …“
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„Über eine Partnervermittlung, wie ich zugeben muss. Nachdem ich mich von meinem Unfall erholt hatte, suchte ich nach Möglichkeiten, wieder Leute kennenzulernen, und er war frisch geschieden …“
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„Wir haben uns auf Anhieb verstanden. Ja, so war das.“ Sie lächelt wehmütig.
Sie hat einiges Wichtige ausgelassen … Vielleicht erfährst du später mehr.
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- Sie hat einiges Wichtige ausgelassen … Vielleicht erfährst du später mehr.
- „Eins noch: Er wird höchstwahrscheinlich alle möglichen Instrumente für die Feldstudie bei sich haben. Auch wenn er gerade nicht im Schilf ist. Falls das hilft.“
- „Diesen Herbst werden wir sechzehn Jahre verheiratet sein.“ Sie lächelt. „Aus numerischer Perspektive ist das zwar nicht das wichtigste Jubiläum, aber aus irgendeinem Grund mag ich die unauffälligeren Meilensteine noch mehr …“
- Vor Befangenheit wird die Frau ganz rot. „Tut mir leid, Schätzchen. Leider sind solche Dinge nicht meine Stärke.“
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„Hmmm. Er hat zwar einen leicht mürrischen Gesichtsausdruck, aber seine Augen funkeln immer vor Neugierde, wie bei einem kleinen Jungen. Und seine Handflächen sind rau von den vielen Feldstudien, aber er ist trotzdem ein sanfter Mensch …“
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Du kannst nicht in Revachol herumlaufen und die Hände von erwachsenen Männern begutachten. Wenn du ihren Mann finden willst, brauchst du konkrete Informationen.
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Es ist immer schwierig, die Person zu beschreiben, die man besser kennt als alle anderen.
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„Versuchen wir es noch einmal. Wenn ich mich auf der Straße mit ihm treffen wollte, wonach müsste ich Ausschau halten?“
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„Versuchen wir es noch einmal. Warum versuchen Sie nicht, ihn wie einen Ihrer Kryptiden zu beschreiben?“
„Ach, natürlich! Also, er ist etwas kleiner als Sie, dafür aber stämmiger. Und er hat eine weiße Mähne, die er selten kämmt. Man könnte sie fast als wild bezeichnen …“
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Der Lieutenant holt sein Notizbuch heraus und beginnt, die Beschreibung der Frau zu notieren.
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„Eins noch: Er wird höchstwahrscheinlich alle möglichen Instrumente für die Feldstudie bei sich haben. Auch wenn er gerade nicht im Schilf ist. Falls das hilft.“
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Vor Befangenheit wird die Frau ganz rot. „Tut mir leid, Schätzchen. Leider sind solche Dinge nicht meine Stärke.“
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„Ich glaube, ich habe jetzt alle Informationen, die ich benötige. Reden wir von etwas anderem.“ (Du schließt das Thema ab.)
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„Diesen Herbst werden wir sechzehn Jahre verheiratet sein.“ Sie lächelt. „Aus numerischer Perspektive ist das zwar nicht das wichtigste Jubiläum, aber aus irgendeinem Grund mag ich die unauffälligeren Meilensteine noch mehr …“
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„Erzählen Sie mir noch einmal von Ihrer Begegnung mit der Phasmide.“