Gespräch · Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
Sprecher · 25
Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
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Du
Kim Kitsuragi
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„Danke.“ Sie lächelt. Es ist ein trauriges kleines Lächeln, als wäre sie ein Miniaturvogel oder eine winzige Feldmaus.
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„Ich will Gesetzesvertreter nicht anlügen. Das ist nicht meine Art.“ Sie lächelt. Es ist ein trauriges kleines Lächeln, als wäre sie ein Miniaturvogel oder eine winzige Feldmaus.
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Dann flüstert sie: „Ich bin nur ein Mensch, in dessen Nähe Fenster kaputtgehen.“
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„Glauben Sie es mir, das wollen Sie nicht wissen.“ Sie schnippt die Asche von ihrer Zigarette.
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Sie nickt und inspiziert deine Koteletten. „Bei Ihnen ist es so schon schlimm genug.“
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Der Funk ist ein aggressives Wiederaufflammen der Ästhetik der Neuen Zeit, die während der Dreißigerjahre in Revachol vorherrschte, aber dieses Mal von Graad ausgeht. Der Funk hatte dort seinen Ursprung in der iilmaraanischen Diaspora. Er ist männlicher und gitarrenlastiger als Disco. Und noch gefährlicher.
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„Nix da.“ Sie beugt sich herüber, um deine Koteletten zu inspizieren. „Bei Ihnen ist es so schon schlimm genug.“
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„Wegen Ihrer Sammlung an Medikamenten da unten …“
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„Doch, doch! Sie haben Narkomanie gesagt. Was für ein Wort ist das?“
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- „Sicher.“ Sie lächelt. „Woran dann?“
- Der Antistar ist (oder war) ein vespertinischer Rock-and-Roll-Star, der gerne Drogen nahm. Er nahm so viele Drogen zu sich, dass er schließlich mutierte – zu einer Leiche.
- Sie lacht: „Da haben wir ihn wieder – den Sprachkünstler. Ich weiß ihn zu schätzen.“
- „Hm.“ Sie nickt lächelnd. „Also Narkomanen.“
- Ihr Gesicht hellt sich auf, und sie lacht. „Tut mir leid.“ Sie bekommt sich wieder unter Kontrolle.
- Lachend wendet sie sich an den Lieutenant. „Da haben wir ihn wieder – den Sprachkünstler. Ich weiß ihn zu schätzen.“
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„Was?“ Sie betrachtet das Medikament in deiner Hand. „Das Arschloch hat mein Preptid geklaut! Sieht so aus, als ob ich was bei Ihnen gut hätte, Officer. Das ist ja ernstzunehmende Korruption.“
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„Das ist nicht Korruption im eigentlichen Sinn. Ich kann es einfach als Beschlagnahmung erfassen.“
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„Tss … tss …“ Mit einem Lächeln murmelt sie es vor sich hin. „Ausgeraubt von gemeinen Wegelagerern.“
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- „Tss … tss …“ Sie murmelt es vor sich hin. „Er hat mich ausgeraubt wie ein gemeiner Wegelagerer. Denken Sie nicht, dass ich darauf nicht zu einem – für mich – passenden Augenblick wieder zurückkomme, Officer Disco.“ Sie lächelt.
- „Tss … tss …“ Sie murmelt es vor sich hin. „Wie ein gemeiner Wegelagerer. Ich werde zu einem – für mich – passenden Augenblick wieder darauf zurückkommen, Officer Disco.“
- „Tss … tss …“ Mit einem Lächeln murmelt sie es vor sich hin. „Ausgeraubt von gemeinen Wegelagerern.“
- „Wow … Ein abgebrühter, gleichgültiger Wegelagerer. Denken Sie nicht, dass ich darauf nicht zu einem – für mich – passenden Augenblick wieder zurückkomme, Officer Disco.“ Sie lächelt.
Sie ist nicht wütend, aber es stimmt: Sie wird jetzt mehr Preptid auftreiben müssen.
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„Tss … tss …“ Sie murmelt es vor sich hin. „Er hat mich ausgeraubt wie ein gemeiner Wegelagerer. Denken Sie nicht, dass ich darauf nicht zu einem – für mich – passenden Augenblick wieder zurückkomme, Officer Disco.“ Sie lächelt.
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„Wow … Ein abgebrühter, gleichgültiger Wegelagerer. Denken Sie nicht, dass ich darauf nicht zu einem – für mich – passenden Augenblick wieder zurückkomme, Officer Disco.“ Sie lächelt.
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„Tss … tss …“ Sie murmelt es vor sich hin. „Wie ein gemeiner Wegelagerer. Ich werde zu einem – für mich – passenden Augenblick wieder darauf zurückkommen, Officer Disco.“
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„Sehr funky.“ Sie zieht an ihrer Zigarette und sieht dir direkt in die Augen.
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„Oh ja. Das gehört zu meinen Favoriten. Es lindert viele Beschwerden.“
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„Dass man zum Beispiel nicht sechsunddreißig Stunden am Stück wach bleiben kann.“ Sie überlegt. „Dass man nicht glücklich ist. Solche Beschwerden lindert es. Im Grunde ist es nur ein spiegelbildliches Speedmolekül.“
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„Ist das etwas, was bei Ihnen oft vorkommt?“ Sein Ton ist nicht aggressiv, eher neugierig.
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„Vorsicht ist besser als Nachsicht.“ Sie zieht an ihrer Zigarette und lächelt.
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Lachend wendet sie sich an den Lieutenant. „Da haben wir ihn wieder – den Sprachkünstler. Ich weiß ihn zu schätzen.“
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Lachend wendet sie sich an den Lieutenant. „Da haben wir ihn wieder – den Sprachkünstler. Ich weiß das zu schätzen, schließlich habe ich selbst einen halben philologischen Bachelorabschluss …“
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Sie lacht: „Da haben wir ihn wieder – den Sprachkünstler. Ich weiß ihn zu schätzen.“
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Sie lacht. „Da haben wir ihn wieder – den Sprachkünstler. Ich weiß ihn zu schätzen, schließlich habe ich selbst einen halben philologischen Bachelorabschluss …“
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„Sie haben mich schon gehört: Narcomanie ist eine ernstzunehmende Angelegenheit. Man sollte sich nicht darüber lustig machen.“
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„Meine Güte, jetzt ist es schon Narcomanie. Es muss ja ernst sein, wenn man es plötzlich ‚lateinisch‘ mit c schreibt.“
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Ihr Gesicht hellt sich auf, und sie lacht. „Tut mir leid.“ Sie bekommt sich wieder unter Kontrolle.
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„Mit Geld.“ Sie zieht an ihrer Zigarette. „Die Kollektion ist noch nicht so umfassend, wie ich es gerne hätte – noch kann sie nicht mit der des Antistars mithalten, aber es wird.“
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Der Antistar ist (oder war) ein vespertinischer Rock-and-Roll-Star, der gerne Drogen nahm. Er nahm so viele Drogen zu sich, dass er schließlich mutierte – zu einer Leiche.