Gespräch · Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
Sprecher · 25
Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
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Du
Kim Kitsuragi
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Wann
„Ich hatte schon oft gehört, dass Sie von der BMR cool sind.“ Sie zeigt mit ihrer Zigarette auf dich. „Und das sind Sie.“
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„Danke – ich habe viel Zeit und Mühe in sie investiert.“ Sie sagt es ohne einen Anflug von Ironie.
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Genau genommen ist der Besitz von Narkotika in Revachol legal. Aber du solltest sie trotzdem tadeln.
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„Sagen Sie es mir, Officer. Ich habe versucht, sie zu öffnen. Falls die Verseuchung sich bis aufs Dach ausbreitet und ich abhauen muss. Aber ich hatte kein Glück.“
„Sagen Sie es mir, Officer – Sie haben sie doch eingetreten. Ich habe mich das auch schon gefragt, aber ich bin … leichtfüßig. Nicht gut im Türeintreten.“
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„Ich habe keine Ahnung, Officer.“ Sie betrachtet sie in aller Ruhe.
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„Sagen Sie es mir, Officer. Ich habe versucht, sie zu öffnen. Falls die Verseuchung sich bis aufs Dach ausbreitet und ich abhauen muss. Aber ich hatte kein Glück.“
„Sagen Sie es mir, Officer – wenn Sie sie eingetreten haben. Ich habe mich das auch schon gefragt, aber ich bin … leichtfüßig. Nicht gut im Türeintreten.“
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Sie betrachtet die getrockneten Blütenblätter auf deiner Handfläche und berührt eins ganz vorsichtig mit dem Fingernagel.
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Ihr Fingernagel ist weiß lackiert, aber der Lack ist stellenweise schon abgeplatzt. Der Nagel ist lang und spitz, wie ein winziger Dolch. Das Blütenblatt zerfällt, als sie es berührt.
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„Hübsch. Sieht wie ein getrocknetes Maiglöckchen aus. Ist das das, was Sie gefangen hatten? Im Sam-Bo-Stil?“
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„Warum eine Blume auf dem Dach war? Ich weiß es nicht, Officer. Vielleicht hat der Wind sie hergetragen?“
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„Ruby? Die kann nicht von ihr sein. So altmodisch ist sie nicht. Ich weiß wirklich nicht, warum diese Blume hier war.“
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- Frage umgangen. Schlussfolgern wir, dass sie Verehrer hat. Und zwar viele.
- „Ruby? Die kann nicht von ihr sein. So altmodisch ist sie nicht. Ich weiß wirklich nicht, warum diese Blume hier war.“
- Sie sieht zu, wie du die Blütenblätter einsteckst, und schließt dann die Augen, während sie den Zigarettenrauch einatmet …
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„Verehrer? Für eine Debütantin bin ich zu alt.“ Sie sieht über das Geländer auf den Platz hinunter. „Und Revachol ist keine schicke Gesellschaft.“
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Sie sieht zu, wie du die Blütenblätter einsteckst, und schließt dann die Augen, während sie den Zigarettenrauch einatmet …
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„In Ordnung.“ Sie nickt und zieht an der Zigarette. „Ich mag es plötzlich.“
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Samaranisches Boxen, auch Sam Bo genannt. Ein eleganter Kampfsport. Der „Sam-Bo-Stil“ beinhaltet Unauffälligkeit und innere Ruhe.
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Niemand redet gerne über seine schmutzige Wäsche und seine leeren Flaschen. Vielleicht kannst du es gefühlvoll ausdrücken …
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„Ich habe keine Ahnung.“ Sie trinkt einen Schluck von ihrem kalten Kaffee. „Ich habe jedenfalls nicht das Gefühl, gewonnen zu haben. Ich fühle mich wie Scheiße. Und zwar ständig.“
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„Wie gut hätte es für mich auch laufen können? Ich meine …“ Sie sieht sich um.
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Der Regen fällt auf ihre Schultern und lässt ihre blonden Haare hellbraun erscheinen. Er riecht nach Industrieabgasen und Salzwasser.
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„Ich sitze in Martinaise fest, genau wie alle anderen. Ich bin hier oben, seit … Ich weiß gar nicht, wie lange? Ich nenne es mein Dachgefängnis.“
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- Der Schnee fällt auf ihre Schultern und schmilzt dann in ihren blonden Haaren … kalt und weich.
- Der Regen fällt auf ihre Schultern und lässt ihre blonden Haare hellbraun erscheinen. Er riecht nach Industrieabgasen und Salzwasser.
- Der feuchte Wind, schwer vom Salzwasser und den Industrieabgasen der nahegelegenen Schornsteine, zerzaust ihr die Haare.
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- „Das war es dann wohl.“ (Du schließt das Thema ab.)
- „Die getrockneten Blumen auf dem Dach. Hat Ruby die vielleicht hiergelassen? Sie passen nicht wirklich hierher.“
- „Diese Theorie über Ruby, die ich entwickelt habe. Irgendwas an ihr ist … seltsam.“
- „Aber für Sie ist es doch ziemlich gut gelaufen. Irgendwie haben Sie es geschafft, nicht in Verdacht zu geraten.“
- „Warum sind Sie im Gefängnis?“
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„Die getrockneten Blumen auf dem Dach. Hat Ruby die vielleicht hiergelassen? Sie passen nicht wirklich hierher.“
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„Die was?“ Sie kneift die Augen zusammen. „Ach, die! Keine Ahnung. Wie gesagt, ich habe keinen Schimmer, was mit denen ist. Ehrlich gesagt gehören die wohl in den Müll.“
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„Ich meine, es gibt für mich keinen Grund zu der Annahme, dass sie etwas mit ihr zu tun haben.“
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Sie kneift die Augen zusammen. „Sie meinen das kleine Ding, das Sie gefangen haben, als Sie zum ersten Mal hier hochkamen? Auf dem Dach dort?“
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„Leider keine Ahnung. Wie gesagt, ich habe keinen Schimmer, was mit denen ist. Ehrlich gesagt gehören die wohl in den Müll.“
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„Aber für Sie ist es doch ziemlich gut gelaufen. Irgendwie haben Sie es geschafft, nicht in Verdacht zu geraten.“
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„Ach ja?“ Sie zieht eine Augenbraue hoch und seufzt. „Warum habe ich dann immer noch das Gefühl, dass der Verdacht über mir hängt? Er ist wegen mir gestorben. Und ich weiß das.“
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„Ach ja?“ Sie zieht eine Augenbraue hoch und seufzt. „Warum habe ich dann immer noch das Gefühl, dass der Verdacht über mir hängt? Er ist wegen mir gestorben. Ich bin die Liebe, die Leuten den Rest gibt, erinnern Sie sich?“
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„Wegen meiner Sünden natürlich. Den jahrelangen Sünden einer bösen, frivolen Person.“
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„Weil ich meinen ersten Freund zugrunde gerichtet habe. Weil ich für schlechte Menschen gearbeitet habe. Es ist eine lange Liste.“
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Der Schnee fällt auf ihre Schultern und schmilzt dann in ihren blonden Haaren … kalt und weich.
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Der feuchte Wind, schwer vom Salzwasser und den Industrieabgasen der nahegelegenen Schornsteine, zerzaust ihr die Haare.