Gespräch · Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
Sprecher · 25
Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
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Du
Kim Kitsuragi
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„Um die Angst vorm Versagen, um die Angst vorm Tod. Darum, wie ätzend es ist, aus Oranje zu sein. In jeder Nationalliteratur geht es darum – nur der Name der Nation ändert sich.“
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Und Revacholer Literatur? Manchmal geben Leute Dinge über sich preis, wenn sie solche Sachen diskutieren …
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„Nein!“ Sie scheint sich zu freuen, dass du das gefragt hast. „Bei der Revacholer Literatur geht es darum, wie wunderbar und ernst Revachol ist. Und darum, dass es die Welt retten muss.“
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„Das ist nur eine Phase, die der Revacholer Held durchmacht …“ Sie atmet den Mentholrauch ein, genießt ihn …
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… und atmet dann aus. „Bevor er sich mit ganzem Herzen der Rettung der Menschheit und der Welt verschreibt.“
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- „Das ist der natürliche Zustand des Revacholer Helden …“ Sie atmet den Mentholrauch ein, genießt ihn – und atmet dann aus.
- … und atmet dann aus. „Bevor er sich mit ganzem Herzen der Rettung der Menschheit und der Welt verschreibt.“
- … und atmet dann aus. „Das ist ihm zu frivol. Stattdessen rettet er die Menschheit.“
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Für ein Vergewaltigungsopfer wirkt sie sehr entspannt. Aber wie sie wirkt, sollte natürlich nicht deine Priorität sein.
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„Das ist der natürliche Zustand des Revacholer Helden …“ Sie atmet den Mentholrauch ein, genießt ihn – und atmet dann aus.
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„Seltsam. Normalerweise rettet der Revacholer Held keine Frauen …“ Sie atmet den Mentholrauch ein, genießt ihn …
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… und atmet dann aus. „Das ist ihm zu frivol. Stattdessen rettet er die Menschheit.“
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Wenn das stimmt, dann würde Revacholistik zu dir passen wie die Faust aufs Auge.
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Titus hat dir den gleichen Namen genannt. Er klingt oranjesisch, wie ihr Akzent.
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Ihre Leberflecken deuten auch darauf hin, dass sie Oranjerin ist. Du weißt nicht, warum, aber Oranjerinnen scheinen viele zu haben.
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Titus hat dir den gleichen Namen genannt. Er klingt oranjesisch – genau wie ihr Akzent.
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„Keine Ahnung, Officer. Irgendwo an der Küste hatte sie einen Unterschlupf … aber sie war sehr geheimnistuerisch, was das anging. Sogar mit mir.“
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„Wir haben den Unterschlupf an der Küste gefunden, und wir haben sogar mit der Vermieterin gesprochen. Sie schien … sehr angetan von der Verdächtigen …“
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„Ja, über den Unterschlupf weiß ich Bescheid. Ich habe sogar mit der Vermieterin gesprochen. Aber Ruby ist nicht mehr dort.“
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„Ruby hat einen rauen Charme, mit dem sie die Leute für sich einnimmt … Ich wünsche Ihnen Glück bei Ihrer Suche, Officer.“
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„Danke.“ Er wendet sich an dich. „Wir sollten das Fischerdorf noch gründlicher durchsuchen.“
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„Ich sollte wohl noch mehr im Fischerdorf herumfragen.“
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„Uns wurde gesagt, dass Sie etwas Schlimmes erlebt hätten.“
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„Kommen wir später darauf zurück.“ [Ende.]
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„Warum auch nicht? Ich werde bis 23:00 Uhr hier sein und höchstwahrscheinlich Kaffee trinken …“
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„Mir ist aufgefallen, dass Ihr Zimmer in der Nähe von meinem liegt. Ich hätte da eine persönliche Frage.“
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„Reden wir noch mal über Sonntagnacht – und die Geräusche aus meinem Zimmer.“
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- „Was machen Sie hier, im Whirling-in-Rags?“
- (Du siehst dich um.) „Ich sage es ja nur ungern, aber hier strotzt es nur so vor Traurigkeit.“
- „Ich habe noch andere Fragen an Sie.“
- „Die Tür dort …“ (Du zeigst auf sie.) „Wussten Sie, dass sie zu einem Aufzug weiter unten führt?“
- „Das Fenster ist neu.“
- „Was ist funky?“
- „Sie haben da unten eine ganz schöne Sammlung verschreibungspflichtiger Medikamente.“
- „Wo führt diese Tür hin?“ (Du zeigst auf die Tür auf dem Dach.)
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Sie rechnet nach. „Etwa vier Monate. Im November bin ich hergekommen.“
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„Weil es von allen Gebäuden in Martinaise am funkysten ist. Und weil alle anderen Gebäude total zerbombt sind.“
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„Ich wollte mir die Neue Neue Welt ansehen.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Das ist so eine Touristenmasche.“
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Das ist bei weitem nicht der einzige Grund, warum sie hier ist – und soweit erkennbar, macht sie auch kein Hehl daraus.
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„Nach Funkytown“, sagt sie und trinkt einen Schluck von ihrem Kaffee.