Gespräch · Lilienne, die Netzflickerin
Sprecher · 25
Lilienne, die Netzflickerin
Du
Zwielicht
Empathie
Schauder
Elektrochemie- Entsetzliche Krawatte
Kim Kitsuragi
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Wann
„Ach …“ Sie schüttelt den Kopf und lächelt flüchtig. „Glauben Sie es mir, hier ist jeder Mann ein ‚richtiger‘ Mann. Irgendwas an der Armut muss alle Männer zu echten Männern machen.“
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„Nein, leider nicht.“ Ihre Augen lächeln, während ihre Hand zum Griff wandert. „Sie wollen das Schwert konfiszieren, mit dem ich diese Tiere im Zaum halte? Sie bringen mich noch früh ins Grab.“
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„Äh … Klar. Toxizität.“ Sie nickt. „Aber Jungs sind halt, wie sie sind. Und wir haben hier weiß Gott nicht viele. Bisher hat das Schwert genügt, um sie im Zaum zu halten.“
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„Nicht richtig.“ Sie wirft einen Blick auf das Schwert. „Ich kenne ein paar grundlegende Bewegungen und weiß, dass man damit viel mehr Spielraum hat als mit einem Messer.“
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„Es ist ein ganz normales, massenproduziertes Schwert, genau wie eine Schaufel oder eine Axt. Nichts Extravagantes, es ist nur zur Einschüchterung.“
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„Unglaublich. Sie suchen noch mehr Sachen.“ Sie lächelt. „Andererseits ist es schon sehr glaubhaft, dass Mister Abwärtsspirale seine Jacke verloren hat. Schließlich hat er alles andere auch schon verloren.“
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„Und wie schön, dass ein echter Polizist seine Jacke sucht.“ Ein Lächeln erhellt ihr Gesicht. „Guter alter Spiralo, ein waschechter Typ aus dem oberen Management.“
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- „Unglaublich. Sie suchen noch mehr Sachen.“ Sie lächelt. „Andererseits ist es schon sehr glaubhaft, dass Mister Abwärtsspirale seine Jacke verloren hat. Schließlich hat er alles andere auch schon verloren.“
- „Unglaublich …“ Sie schüttelt den Kopf. „Dass jemandem, der schon alles verloren hat, jetzt auch noch seine Jacke abhandengekommen ist?“
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- „Niemand nutzt Wachtmeister Jacke aus. Wenn ich sie finde, behalte ich sie auch.“
- „Ich weiß nicht genau, warum ich tue, was ich tue. Mir passieren einfach immer Sachen.“
- „Ich versuche nur, einem Fremden zu helfen, der schwierige Zeiten durchmacht.“
- „Ich sammle Beweise, um ihn als Gelegenheitsdieb zu überführen.“
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„Wie bitte? Welcher Wachtmeister?“ Sie versucht, sich ein Lächeln zu verkneifen. „Darf man so was als Polizist?“
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„Meinen Sie, das wäre schlimm? Warten Sie mal, bis Sie von der Einziehung von Privatbesitz hören!“
„Sicher“, antwortet sie mit einem schwer zu interpretierenden Blick. „Das müssen Sie mir nicht erzählen, aber ich wünsche Ihnen Erfolg damit, das Ding zu finden. Suchen Sie in der Nähe vom Fischmarkt nördlich von hier, an der Promenade. Märkte haben eine starke Anziehungskraft auf Säufer.“
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- „Klar doch … Dann darf man das natürlich.“ Sie verdreht die Augen, aber plötzlich lächelt sie. „Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass Sie sie finden. Suchen Sie in der Nähe vom Fischmarkt nördlich von hier, an der Promenade. Märkte haben eine starke Anziehungskraft auf Säufer.“
- „Sicher“, antwortet sie mit einem schwer zu interpretierenden Blick. „Das müssen Sie mir nicht erzählen, aber ich wünsche Ihnen Erfolg damit, das Ding zu finden. Suchen Sie in der Nähe vom Fischmarkt nördlich von hier, an der Promenade. Märkte haben eine starke Anziehungskraft auf Säufer.“
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„Klar doch … Dann darf man das natürlich.“ Sie verdreht die Augen, aber plötzlich lächelt sie. „Nichtsdestotrotz hoffe ich, dass Sie sie finden. Suchen Sie in der Nähe vom Fischmarkt nördlich von hier, an der Promenade. Märkte haben eine starke Anziehungskraft auf Säufer.“
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„Ja, das Gefühl haben wir alle hin und wieder …“ Sie lässt ihren Blick zum Strand schweifen. „Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt die Hauptperson in meiner eigenen Geschichte bin.“
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„Na jedenfalls …“ Sie räuspert sich. Zweimal. „Ich würde in der Nähe vom Fischmarkt nördlich von hier suchen, an der Promenade. Aus irgendeinem Grund haben Märkte eine starke Anziehungskraft auf Säufer. Brauchten Sie sonst noch etwas?“
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„Das ist nett von Ihnen. Wirklich. An Ihrer Stelle würde ich am verlassenen Fischmarkt an der Promenade nachsehen. Aus irgendeinem Grund fühlen Säufer sich zu Märkten hingezogen … Vielleicht ist das ein Grund, warum es für sie schwierig ist, sich über Wasser zu halten …“
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„Wenn einer von ihnen was verloren hat, ist das kein schlechter Ort, um mit der Suche zu beginnen.“
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„Haben Sie nichts Besseres zu tun, Herr Gesetzesvertreter, als obdachlose Leute am Strand zu belästigen …?“
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„Unglaublich …“ Sie schüttelt den Kopf. „Dass jemandem, der schon alles verloren hat, jetzt auch noch seine Jacke abhandengekommen ist?“
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„Uff …“ Nachdenklich runzelt sie die Stirn. „Ich weiß nicht, was Kryptozoologen sind. Können Sie mir mehr verraten?“
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„Hier sind zwei seltsame Typen rumgelaufen, haben die Nase in den Sand gesteckt und Unsinn über Schneemenschen und dergleichen geredet.“
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„Das weiß ich nicht. Weiter nördlich auf der Halbinsel, würde ich vermuten. Jedenfalls waren sie in die Richtung unterwegs.“ Sie zeigt nach Norden. „Wen suchen Sie noch, von Schneemenschen mal abgesehen?“
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„Genau.“ Sie nickt. „Nicht nur über Schneemenschen, auch Affenmenschen, Grüne Männchen, Feuernashörner. Sie können es sich vorstellen.“
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„Leute, die nach Tieren suchen, deren Existenz von Wissenschaftlern aus dem Establishment bestritten wird.“
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„Ich suche eine verdächtige Person, die sich vielleicht hier in der Nachbarschaft aufgehalten hat.“
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„Ach …“ Sie wirkt ein bisschen enttäuscht. „Den Großteil der letzten Woche war ich auf See. Das Wetter war gut zum Fischen, und dann breche ich meist morgens um vier Uhr auf.“
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„Ja, das ist die beste Zeit. Man muss die Windstille so gut wie möglich nutzen. Und hinterher schlafe ich immer tief und fest. Es belastet den Körper unheimlich, auf See zu sein. Jetzt warte ich nur, dass der Wind sich legt und ich wieder ablegen kann …
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„Tut mir leid, dass ich Ihnen nicht helfen konnte.“ Ein leises Lächeln huscht über ihr Gesicht. „Vielleicht kann ich Ihnen helfen, jemand anders zu finden?“