Gespräch · Lilienne, die Netzflickerin
Sprecher · 25
Lilienne, die Netzflickerin
Du
Zwielicht
Empathie
Schauder
Elektrochemie- Entsetzliche Krawatte
Kim Kitsuragi
Körperapparat
Rhetorik
Suggestion
Wahrnehmung (Sehen)
Autorität
Auge-Hand-Koordination
Schauspielkunst
Konzeptbildung
Logik
Willenskraft
Mechanik
Visuelles Kalkül
Reaktionsvermögen
Ausdauer
Korpsgeist
Innenleben
Enzyklopädie
Wann
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„Seien Sie da draußen vorsichtig. Das Meer ist so still wie der Tod, aber trotzdem … Unter der Wasseroberfläche liegen Ruinen. Sie könnten die Farbe abkratzen … oder Schlimmeres.“
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- „Hübsches Schwert.“ (Du deutet auf den Säbel an ihrer Hüfte.) „Hat es eine Geschichte?“
- „Mister Abwärtsspirale da drüben braucht seine Jacke. Haben Sie sie gesehen?“
- „Ich suche doch noch jemand anders.“
- „Ich habe es mir anders überlegt. Ich möchte, dass Sie die Dokumente unterschreiben.“ (Du gibst ihr den Umschlag.)
- „Was machen Sie hier so?“
- „Ich suche jemanden. Können Sie mir vielleicht helfen?“
- „Ich wurde gebeten, Ihre Unterschrift einzuholen.“ (Du gibst ihr Evrarts Umschlag.)
- „Man sieht sich.“ [Ende.]
- „Ist das Ihr Boot?“ (Du zeigst auf das umgedrehte Boot.)Gemerkt · 1
- „Übrigens, das ist mein Motorwagen da drüben im Meer.“ (Du zeigst auf den versunkenen Wagen.)
- Sie muss ein Date haben – mit einem anderen Besoffenen. Unbedingt.
- „Ich muss zu der Insel dort.“ (Du zeigst auf sie.)
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- „Das Meer wird sich bald beruhigen. Ich spüre es. Der Wind dreht nach Südosten ab.“ Sie nickt. „Worüber wollen Sie reden, Officer?“
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- Frag sie nach dem coolen Schwert. Das hilft, das Eis zu brechen.
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- Sie pfeift leise vor sich hin und zupft am Fischernetz zu ihren Füßen. Der Wind fährt ihr durch die Haare.
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„Die Fabrik hat es leider mit einer dreijährigen Garantie verkauft, statt mit einer Geschichte.“ Sie lächelt über ihren eigenen Scherz. „Hauptsächlich dient es dazu, Leute einzuschüchtern.“
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„Schusswaffen sind teuer … und zerbrechlich. Glaube ich.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Außerdem habe ich Kinder. In ihrer Nähe will ich keine Schusswaffen. Und manchmal genügt eine scharfe Klinge, um Leute in die Schranken zu weisen.“
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„Ab und zu brauchen manche Leute eine Lektion, was Respekt angeht. So ist das nun mal. Als ich jünger war, habe ich die Blicke von vielen Männern auf mich gezogen. Glauben Sie es mir“, fährt sie lachend fort, „Männer brauchen ab und zu eine Lektion, was Manieren angeht.“
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„Einige haben ihre Wunden verarztet, nachdem sie ihre Lektion gelernt hatten. Andere waren dickköpfiger …“ Sie starrt auf den Boden. „Und einen davon habe ich geheiratet.“
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„Vielleicht hat es mir gefallen, wie er geblutet hat.“ Ihr Gesichtsausdruck bleibt gleich. Schwer zu sagen, ob es ein Scherz ist.
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Der Hafendamm erduldet das Anbranden der eisigen Wellen. Viele Dinge werden dagegen geworfen und enden an den Stränden von Revachol. Manche unbeseelt, andere nur nicht mehr am Leben … Du erschauderst.
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„Äh …“ Sie hebt eine Augenbraue. „Schön für Sie. Aber mein Mann wurde von den Wellen geholt. Es ist jetzt schon lange her.“
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- „Die Wellen haben ihn mitgenommen.“ Ihr Blick bohrt sich in deinen. „Das Meer hat ihn sich geholt. Das ist jetzt schon lange her.“
- „Äh …“ Sie hebt eine Augenbraue. „Schön für Sie. Aber mein Mann wurde von den Wellen geholt. Es ist jetzt schon lange her.“
- „Ach, nein. Da gibt es nichts zu finden. Er ist tot. Die Wellen haben sich ihn geholt.“
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„Er hatte keinen Respekt für das Meer. Er hat stockbesoffen abgelegt, und natürlich wurde sein Boot eines Tages ohne ihn gefunden. Die aufgedunsene Leiche wurde zwei Wochen später angeschwemmt.“
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„Bevor Sie mir jetzt Ihr Beileid aussprechen, müssen Sie aber wissen, dass das vor vier Jahren war und ich drüber weg bin. Man kann nicht ewig um einen Besoffenen mit sehnigen Muskeln trauern.“
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- „Er hatte keinen Respekt für das Meer. Er hat stockbesoffen abgelegt, und natürlich wurde sein Boot eines Tages ohne ihn gefunden. Die aufgedunsene Leiche wurde zwei Wochen später angeschwemmt.“
- „Ja, er hat sich unabsichtlich selbst ermordet.“ Sie fährt mit gerunzelter Stirn fort: „Er hatte nie Respekt für das Meer. Er hat stockbesoffen abgelegt, und natürlich kam er eines Tages nicht zurück.“
- „Wer weiß, vielleicht ist er über Bord gefallen?“ Sie zuckt mit den Schultern. „Er hatte keinen Respekt für das Meer. Er hat stockbesoffen abgelegt, und natürlich wurde sein Boot eines Tages ohne ihn gefunden. Die aufgedunsene Leiche wurde zwei Wochen später angeschwemmt.“
Seine Muskeln mochte sie aber sehr. Das kann man daran ablesen, wie sie sehnig sagt.
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„Ich nicht. Aber wenn man arbeiten muss, hat man nicht den Luxus, sich melancholisch im Bett zu verkriechen.“ Sie verschränkt die Arme. „Ich habe ihn beerdigt, so lange um ihn getrauert, wie es sich gehört, und dann habe ich ein neues Kapitel aufgeschlagen.“
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„Für die Kinder und mich hat sich das Leben nicht groß verändert …“ Sie betrachtet das Dorf, wo zwei Kinder mit etwas spielen, was nach großen Steinen aussieht.
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- „Wenn man arbeiten muss, hat man nicht den Luxus, sich melancholisch im Bett zu verkriechen.“ Sie verschränkt die Arme. „Ich habe ihn beerdigt, so lange um ihn getrauert, wie es sich gehört, und dann habe ich ein neues Kapitel aufgeschlagen.“
- „Ich nicht. Aber wenn man arbeiten muss, hat man nicht den Luxus, sich melancholisch im Bett zu verkriechen.“ Sie verschränkt die Arme. „Ich habe ihn beerdigt, so lange um ihn getrauert, wie es sich gehört, und dann habe ich ein neues Kapitel aufgeschlagen.“
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- „Ich habe meinen Mann beerdigt, einen Monat lang um ihn getrauert und das war’s. Für die Kinder und mich hat sich das Leben nicht groß verändert. Zumindest nicht zum Schlechteren.“
- „Für die Kinder und mich hat sich das Leben nicht groß verändert …“ Sie betrachtet das Dorf, wo zwei Kinder mit etwas spielen, was nach großen Steinen aussieht.
Sie wirkt, als ob sie bereit ist, ein Date mit einem anderen – besseren! – Besoffenen zu haben. Frag sie. Ihr könntet beide etwas Action gebrauchen.
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„Wenn man arbeiten muss, hat man nicht den Luxus, sich melancholisch im Bett zu verkriechen.“ Sie verschränkt die Arme. „Ich habe ihn beerdigt, so lange um ihn getrauert, wie es sich gehört, und dann habe ich ein neues Kapitel aufgeschlagen.“
„Es ist am gesündesten, loszulassen und weiterzumachen. Irgendwie muss es schließlich weitergehen.“
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„Ach ja? Und die Kinder auch, oder?“ Sie wartet deine Antwort nicht ab. „Solchen Luxus gibt es für die arbeitende Bevölkerung nicht. Das ist nur was für reiche Leute. Wir machen einfach weiter.“
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„Ich habe meinen Mann beerdigt, einen Monat lang um ihn getrauert und das war’s. Für die Kinder und mich hat sich das Leben nicht groß verändert. Zumindest nicht zum Schlechteren.“
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„Ja, er hat sich unabsichtlich selbst ermordet.“ Sie fährt mit gerunzelter Stirn fort: „Er hatte nie Respekt für das Meer. Er hat stockbesoffen abgelegt, und natürlich kam er eines Tages nicht zurück.“
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„Wer weiß, vielleicht ist er über Bord gefallen?“ Sie zuckt mit den Schultern. „Er hatte keinen Respekt für das Meer. Er hat stockbesoffen abgelegt, und natürlich wurde sein Boot eines Tages ohne ihn gefunden. Die aufgedunsene Leiche wurde zwei Wochen später angeschwemmt.“
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„Die Wellen haben ihn mitgenommen.“ Ihr Blick bohrt sich in deinen. „Das Meer hat ihn sich geholt. Das ist jetzt schon lange her.“
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„Danach klingt es ganz und gar nicht“, wirft der Lieutenant leise ein. „Wir werden nicht nach ihm suchen.“
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„Ach, nein. Da gibt es nichts zu finden. Er ist tot. Die Wellen haben sich ihn geholt.“
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„Woher wollen Sie wissen, dass wir das nicht sind?“ Sie lächelt. „Ha. In Wirklichkeit sind im Leben alle verängstigt und müde und dumm. Sie sind dafür einfach zu geistlos.“
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„Das Gleiche gilt auch für Männer, aber für uns ziehen sie eine Nummer ab. Sie tun, als ob alles gut wäre und als ob es ihnen nichts ausmachen würde, von Scheiße umgeben zu leben. Als ob da jemand drauf reinfällt.“
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Für echte Männer gilt das nicht. Es gilt nicht für dich. Zeig es ihr. Zeig ihr das Wunder.
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„Ja. Niemand will darüber reden, wie viel Angst er hat. Aber nur verängstigte Menschen sind wirklich gefährlich – und viele von ihnen sind gefährlich.“
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Eure Blicke treffen aufeinander, und plötzlich fängt sie an zu lachen. Es ist ein heiseres Lachen. Als ob sie schon lange nicht mehr gelacht hätte.
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„Klar doch.“ Ihr Ausdruck wird wieder neutral. „Es sieht aus, als ob Sie mit diesem unveränderlichen Grinsen jedem Gräuel, den es gibt, die Stirn bieten könnten. Es ist quasi ein Schild.“
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Noch sind Spuren ihres Lachens zu erkennen – in ihren Augen. Sie verschwinden schnell.
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- „Klar doch.“ Ihr Ausdruck wird wieder neutral. „Es sieht aus, als ob Sie mit diesem unveränderlichen Grinsen jedem Gräuel, den es gibt, die Stirn bieten könnten. Es ist quasi ein Schild.“
- „Tut mir leid“, antwortet sie mit einem Nicken. „Es sah aus, als ob Sie mit diesem unveränderlichen Grinsen jedem Gräuel, den es gibt, die Stirn bieten könnten. Es wirkt wie ein Schild.“
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„Tut mir leid“, antwortet sie mit einem Nicken. „Es sah aus, als ob Sie mit diesem unveränderlichen Grinsen jedem Gräuel, den es gibt, die Stirn bieten könnten. Es wirkt wie ein Schild.“