Gespräch · Lilienne, die Netzflickerin
Sprecher · 25
Lilienne, die Netzflickerin
Du
Zwielicht
Empathie
Schauder
Elektrochemie- Entsetzliche Krawatte
Kim Kitsuragi
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Wann
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„Wirklich? Sind Sie sich sicher, dass Sie nicht auch nach Nadja Harnankur suchen? Oder nach Ignus Nilsen? Oder nach der großen untergegangenen Stadt Eis unter den Wellen?“
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„Kann sein. Für mich fühlt es sich nicht nach viel an. Ich könnte mehr tun. Vielleicht fehlt Ihnen ja jemand in Ihrem Leben?“
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„Ach“, schmunzelt sie. „Mir fehlt so einiges, aber auch ein eifriger Terrier wie Sie würde sich da übernehmen. Wobei Sie sehr gründlich zu sein scheinen. Sagen Sie mir lieber, ob es noch etwas anderes gibt, womit ich Ihnen helfen kann?“
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- „Ach“, schmunzelt sie. „Mir fehlt so einiges, aber auch ein eifriger Terrier wie Sie würde sich da übernehmen. Wobei Sie sehr gründlich zu sein scheinen. Sagen Sie mir lieber, ob es noch etwas anderes gibt, womit ich Ihnen helfen kann?“
- „Das macht Sie dann wohl zu einer Art von Terrier.“ Sie zupft an ihrem Netz. „Aber wie dem auch sei, ich kann Ihnen jedenfalls nicht helfen.“
- „Krass.“ Sie streicht sich mit den Fingern durch die Haare. „Sie sind wie ein düsterer Terrier, Sie mit Ihrer endlosen Sucherei. Vielleicht gibt es noch etwas, womit ich Ihnen helfen kann?“
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„Krass.“ Sie streicht sich mit den Fingern durch die Haare. „Sie sind wie ein düsterer Terrier, Sie mit Ihrer endlosen Sucherei. Vielleicht gibt es noch etwas, womit ich Ihnen helfen kann?“
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Sie pfeift leise vor sich hin und zupft am Fischernetz zu ihren Füßen. Der Wind fährt ihr durch die Haare.
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„Das macht Sie dann wohl zu einer Art von Terrier.“ Sie zupft an ihrem Netz. „Aber wie dem auch sei, ich kann Ihnen jedenfalls nicht helfen.“
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„Ja, die Suche nach so einem habe ich aufgegeben. Und einen aus der Mittelschicht will ich auch nicht wirklich.“ Sie seufzt. „Einen Landeigentümer könnte ich gebrauchen, aber anscheinend werden die nicht mehr produziert.“
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„Ich wünschte, ich könnte Ihnen helfen, aber Ihren ‚Ehemann aus der Arbeiterklasse‘ habe ich nicht gesehen. Vielleicht kann ich Ihnen helfen, jemand anders zu finden?“
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„Ich habe es mir anders überlegt. Ich möchte, dass Sie die Dokumente unterschreiben.“ (Du gibst ihr den Umschlag.)
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Sie nimmt die Papiere heraus. „Evrart und sein Plan für das Dorf. Es klingt ja schon ziemlich gut …“
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Sie überlegt schweigend, sieht zum Meer hinüber und sagt schließlich: „Ja, warum nicht?“
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„Hm. Nun ja. Ich habe es mir durchgelesen und fand es richtig, zu unterschreiben – weil da Jugendzentrum steht und ich selbst Kinder habe. Aber natürlich bin ich bloß ein dummer Mensch ohne Geld. Was weiß ich schon?“
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„Mag sein, aber das ist vorübergehend, und es dient einem guten Zweck. Und die Kinder brauchen etwas, womit sie sich beschäftigen können …“
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„Jetzt sind sie klein und niedlich, aber sie werden schnell größer. Zu schnell. Ich habe mit elf angefangen zu trinken, weil ich mich so gelangweilt habe …“
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„Wie dem auch sei … Sie müssen Isobel auch dazu bringen, zu unterschreiben. Ich habe gesehen, wer unterschreiben soll – sie wird da nicht mitspielen, wenn sie es für keine gute Idee hält. Sie ist eine harte Nuss, viel schwieriger zu knacken als ich.“
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- „Na jedenfalls … brauchen Sie auch Isobels Unterschrift. Sie wird nicht unterschreiben, wenn es keine gute Idee ist. Sie werden schon merken, dass sie eine harte Nuss ist, viel schwieriger zu knacken als ich.“
- „Außerdem benötigen Sie auch Isobels Unterschrift“, sagt sie lächelnd. „Wenn es keine gute Idee ist, wird sie nicht unterschreiben.“
- „Wie dem auch sei … Sie müssen Isobel auch dazu bringen, zu unterschreiben. Ich habe gesehen, wer unterschreiben soll – sie wird da nicht mitspielen, wenn sie es für keine gute Idee hält. Sie ist eine harte Nuss, viel schwieriger zu knacken als ich.“
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„Außerdem benötigen Sie auch Isobels Unterschrift“, sagt sie lächelnd. „Wenn es keine gute Idee ist, wird sie nicht unterschreiben.“
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„Kann sein.“ Sie lächelt. „Aber es ist ein Jugendzentrum, und ich habe Kinder. Und sie brauchen etwas, womit sie sich beschäftigen können. Jetzt sind sie klein und niedlich, aber sie werden schnell größer. Ich habe mit elf angefangen zu trinken, weil ich mich so gelangweilt habe …“
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„Na jedenfalls … brauchen Sie auch Isobels Unterschrift. Sie wird nicht unterschreiben, wenn es keine gute Idee ist. Sie werden schon merken, dass sie eine harte Nuss ist, viel schwieriger zu knacken als ich.“
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- „Kann sein.“ Sie lächelt. „Aber es ist ein Jugendzentrum, und ich habe Kinder. Und sie brauchen etwas, womit sie sich beschäftigen können. Jetzt sind sie klein und niedlich, aber sie werden schnell größer. Ich habe mit elf angefangen zu trinken, weil ich mich so gelangweilt habe …“
- „Das habe ich Sie gefragt.“ Sie neigt den Kopf zur Seite. „Es ist ein Jugendzentrum, und ich habe Kinder. Und sie brauchen etwas, womit sie sich beschäftigen können. Jetzt sind sie klein und niedlich, aber sie werden schnell größer. Ich habe mit elf angefangen zu trinken, weil ich mich so gelangweilt habe …“
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„Das habe ich Sie gefragt.“ Sie neigt den Kopf zur Seite. „Es ist ein Jugendzentrum, und ich habe Kinder. Und sie brauchen etwas, womit sie sich beschäftigen können. Jetzt sind sie klein und niedlich, aber sie werden schnell größer. Ich habe mit elf angefangen zu trinken, weil ich mich so gelangweilt habe …“
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„Er hat sogar einen Stift …“ Mit einem zweifelnden Gesichtsausdruck nimmt sie ihn entgegen. Dann klickt sie auf den Stift und platziert die Spitze auf dem Papier.
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„Wie gesagt fische ich meist. Ich segle auf dem Meer, kümmere mich um die Kinder. Ich flicke Netze … und momentan teere ich ein kleines Boot.“
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„Manchmal gehe ich auch am Strand entlang, um zu sehen, was das Meer angespült hat. Das Meer ist voller Überraschungen.“
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Jetzt bleib mal professionell, Mann. Sonst klingt es noch, als ob du sie anbaggern willst.
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„Oh ja, und wie.“ Sie lacht. „Man findet Glasscherben und Holz. Ab und zu finden wir Leichen und Kadaver – von Menschen, Tieren, Fischen und anderen Meereskreaturen. Einmal wurde eine Mine angespült …“
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„Was noch?“ Sie sieht zum Strand hinüber. „Flaschen. Und Drogen. Überhaupt Fracht. Aber meistens ist es nur Holz und Glas. Sehr romantisch.“
Aha! Jetzt hast du die Qual der Wahl. Du darfst nur EINE Frage stellen. Es wäre seltsam, wenn du sie alle stellen würdest. Wähle mit Bedacht.
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- „Ich möchte mehr über die Leichen wissen.“
- „Drogen? Dazu brauche ich mehr Informationen. Drogenfahndung ist mein Spezialgebiet.“ (Du zeigst auf dich selbst.)
- „Dieses Dorf sieht übel aus. Warum ziehen Sie nicht weg?“
- „Okay. Es reicht jetzt mit diesem Dorf.“
- „Eine Mine? Die BMR könnte eine Mine gebrauchen. Wo ist sie?“
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„Tja, da sind Sie an die Falsche geraten, Officer.“ Sie schüttelt den Kopf. „Wasserleichen interessieren mich nicht. Ich habe schon genug in meinem Leben zu Gesicht bekommen. Die sind wirklich unattraktiv.“