„Könnten Sie …?“ Sie schließt die Augen. „Könnten Sie bitte einen Moment still sein? Oder zum Punkt kommen? Ich muss mich hier nämlich auf etwas konzentrieren.“
Gespräch · Soona, die Programmiererin
Sprecher · 31
Soona, die Programmiererin
Du
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Sie ist nicht einfach (nur) unhöflich. Es ist wirklich nicht leicht für sie, sich auf ihre Sache zu konzentrieren. Und du hilfst dabei nicht gerade.
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„Sie sind mit meinem Rehm Prefect verbunden.“ Sie hebt ihren Blick. „Was auch immer Sie tun, bitte bewegen Sie die Behälter nicht, okay? Danke.“
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Kurz und knackig – so sieht’s aus. Wofür sie auch immer gebraucht werden, sie gehören ihr.
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„Ja.“ Sie seufzt. „Sie wissen wirklich überhaupt nichts über Funkcomputer, nicht wahr?“ Sie hat nun aufgehört, zu arbeiten.
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„Also gut … Alle Funkcomputer führen ihre Rechenoperationen per Funkwellen im Äther durch, daher ist es wichtig, in eine gute Antenne zu investieren.“
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- „Dann wissen Sie ja sicher auch, dass alle Funkcomputer ihre Rechenoperationen per Funkwellen im Äther durchführen und es daher wichtig ist, in eine gute Antenne zu investieren.“
- „Also gut … Alle Funkcomputer führen ihre Rechenoperationen per Funkwellen im Äther durch, daher ist es wichtig, in eine gute Antenne zu investieren.“
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„An der Front. An der einheitlichen Front der Funkwellen in der ostinsulindischen Region, zugelassen und kontrolliert von Lintel.“
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„Sie befinden sich um uns herum in der Luft“, erklärt sie und fuchtelt dabei mit der Hand herum. „Das ist mit ‚im Äther‘ gemeint.“
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„Ich nehme an, das ist sie …“ Sie hält kurz inne. „Bisher war ich damit sehr zufrieden. Martinaise ist eine instabile Region mit schlechtem Empfang, und dennoch läuft alles überraschend stabil.“
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„Aber es ist nicht gerade die günstigste auf dem Markt, also würde ich sie nicht unbedingt für Ihre alltäglichen Verwaltungsoperationen empfehlen. Mit der Fraser 1000 kann der Otto Normalverbraucher nichts falsch machen.“
„Aber in jedem Fall …“ Sie wendet sich wieder ihrem Computer zu. „Sie sollten erst ein wenig recherchieren, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen. Fragen Sie herum, vergleichen Sie die Preise. Es gibt viele Milieus, die sich diesen Dingen widmen.“
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„Dann wissen Sie ja sicher auch, dass alle Funkcomputer ihre Rechenoperationen per Funkwellen im Äther durchführen und es daher wichtig ist, in eine gute Antenne zu investieren.“
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„Sie wissen also doch etwas über Computer.“ Sie hebt ihren Blick und wirkt beinahe stolz auf dich. „Da haben Sie recht, der Prefect wird in der Tat hauptsächlich von Regierungsleuten verwendet.“
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Sie atmet tief ein und antwortet anschließend in einem Atemzug: „Weil ich etwas Gutes für meine Forschung brauche und der Rehm Civic gemeinhin dafür bekannt ist, unter allen Standards zu liegen. Also habe ich mir etwas Besseres gesucht.“
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„Außerdem ist es gar nichts Besonderes mehr, einen Rehm Prefect zu besitzen.“
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Doch, das ist etwas Besonderes. Selbst auf Polizeirevieren sieht man einen Rehm Prefect nicht alle Tage.
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„Die Freundin eines Freundes hat früher als Freelancer für die Koalition gearbeitet“, antwortet sie völlig unbekümmert und kratzt sich dabei am Ohr. „Ich hatte es eigentlich auf einen militärischen Rehm Rational abgesehen, aber ich konnte keinen auftreiben.“
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Sie tätschelt ihre leuchtende Maschine. „Der Prefect besteht größtenteils aus derselben Technologie wie der Rehm Civic – eine ziemliche Abzocke also. Allerdings ist er mit den neueren Antennenmodellen kompatibel, also beschwere ich mich nicht.“
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- „Ich hatte es eigentlich auf einen militärischen Rehm Rational abgesehen, aber ich konnte keinen auftreiben.“ Sie tätschelt ihre Maschine und sagt: „Der Prefect besteht größtenteils aus derselben Technologie wie der Civic, allerdings funktioniert er besser mit neueren Antennenmodellen, also beschwere ich mich nicht.“
- Sie tätschelt ihre leuchtende Maschine. „Der Prefect besteht größtenteils aus derselben Technologie wie der Rehm Civic – eine ziemliche Abzocke also. Allerdings ist er mit den neueren Antennenmodellen kompatibel, also beschwere ich mich nicht.“
„Nein!“ Sie blickt verwirrt auf. „Nein, natürlich nicht. Die Freundin eines Freundes hat früher als Freelancer für die Koalition gearbeitet. Ich habe ihn ihr abgekauft.“
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„Ich hatte es eigentlich auf einen militärischen Rehm Rational abgesehen, aber ich konnte keinen auftreiben.“ Sie tätschelt ihre Maschine und sagt: „Der Prefect besteht größtenteils aus derselben Technologie wie der Civic, allerdings funktioniert er besser mit neueren Antennenmodellen, also beschwere ich mich nicht.“
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„Wie läuft das Projekt? Wie ich sehe, sind die Nachbarn eingezogen, aber ich höre nichts als anodische Dancemusik.“
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„Was?“ Sie lehnt sich näher heran. Ihre zusammengekniffenen Augen drücken Ratlosigkeit aus. „W-was haben Sie gesagt?!“ Durch den hämmernden Bass der anodischen Dancemusik kannst du sie kaum verstehen.
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„ICH KANN SIE NICHT HÖREN!“, ruft sie und zeigt dabei auf den gewaltigen Lautsprecher, aus dem die Musik dröhnt. „DIE MUSIK IST ZU LAUT!“
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„OH, DAS PROJEKT!“ Ihr huscht kurz ein Lächeln über das Gesicht, bevor sie auf übertriebene Weise den Kopf schüttelt. „ES LÄUFT NICHT GUT!“
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„Dieser Typ da.“ Sie deutet auf Eierkopf, der hinter seinem Drehteller auf einer hell beleuchteten Bühne ravt. „Er muss ein 3,5-Millimeter-Kabel in den Hilfseingang stecken, damit ich das Tonsignal über den Mixer an die Lautsprecher senden kann.“
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„EIERKOPF! 3,5-MILLIMETER-KABEL!“ Sie hebt ein schwarzes Kabel hoch. „IN DEN HILFSEINGANG! OKAY?“
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- „Dieser Typ da.“ Sie deutet auf Eierkopf, der hinter seinem Drehteller auf einer hell beleuchteten Bühne ravt. „Er muss ein 3,5-Millimeter-Kabel in den Hilfseingang stecken, damit ich das Tonsignal über den Mixer an die Lautsprecher senden kann.“
- „EIERKOPF! 3,5-MILLIMETER-KABEL!“ Sie hebt ein schwarzes Kabel hoch. „IN DEN HILFSEINGANG! OKAY?“
„Er hört nicht auf mich. Er kümmert sich nur um sein Hardcore<i> und sein <i>Jekokataa, was anscheinend eine total angesagte Location ist.“
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„Danke! Vielleicht dringen Sie ja durch seine magischen Rhymes zu ihm durch!“ Sie wedelt mit den Händen, um ihn nachzuahmen.