Du solltest dir diesen geschrotteten MW unbedingt mal ansehen, wenn du Gelegenheit dazu hast. Kommt dir wichtig vor …
Gespräch · Soona, die Programmiererin
Sprecher · 31
Soona, die Programmiererin
Du
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Was auch immer sie damit meint, es wurde aus gutem Grund weggeworfen. Manche Geheimnisse bleiben besser unergründet …
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„Das liegt an Ihnen. Ich würde jedenfalls sicherstellen, dass Sie körperlich und geistig fit genug für einen fordernden und schwierigen Prozess sind. Wenn wir einmal anfangen, darf es keine Unterbrechung geben.“
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„Funktechniker haben normalerweise überteuerte Lösungssprays dabei, um die Antennenverbindungen zu reinigen, aber zur Not geht auch normales Ammoniak …“
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Pssst, eigentlich erledigt der Alkohol im Ammoniak die ganze Arbeit, genau wie bei dir.
„Schließlich wären da noch Stimulanzien. Manche Leute haben immer illegale Amphetamine griffbereit, die ihnen die Arbeit erleichtern sollen. Ich nehme zwar keine, aber es kommt vor.“
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„Ist es nicht ein wenig ironisch, dass Sie nach dem, was gerade mit den Speedfreaks passiert ist, Amphetamine empfehlen?“
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„Ist es nicht ein wenig ironisch, dass Sie, nachdem ich die Speedfreaks habe festnehmen lassen, Amphetamine empfehlen?“
„Ist es nicht ein wenig ironisch, dass Sie, nachdem ich die Speedfreaks verscheucht habe, Amphetamine empfehlen?“
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„Ironie interessiert mich nicht. Die überlasse ich den konzeptuell Begabten.“
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„Ich versuche, mich von Drogen fernzuhalten. Stimulanzien zu missbrauchen, ist höchst unverantwortlich.“
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„Ich nehme keine, denn mir wird davon übel. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich maße mir da kein Urteil an.“
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„Es ist schon möglich, dass technische Fächer einen bestimmten Menschenschlag anziehen. Darüber habe ich mir allerdings noch nie Gedanken gemacht.“
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„Dieses schöne Stück habe ich im Pfandhaus gekauft.“ (Du gibst ihr den hochpreisigen Sendeempfänger.)
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„Ist das … ein Kristallsprach?“ Sie sieht dich an, während sie die Kiste vorsichtig öffnet. „Das Modell 9 ist ein ausgezeichnetes Gerät. Ich weiß zwar nicht, was Sie dafür hinblättern mussten, aber der wird sich gut machen.“
Es passiert nicht oft, dass sie ihre Ehrfurcht zeigt, aber die Art und Weise, wie sie den Kristallsprach hält, erinnert dich an jemanden, der mit etwas sehr Wertvollem beschenkt wurde.
„Den habe ich in einem Büro am Hafen gefunden.“ (Du gibst ihr den vollkommen zweckdienlichen Sendeempfänger.)
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„Nicht gerade das aktuellste Modell.“ Sie dreht an ein paar Knöpfen und legt den Sendeempfänger zur Seite. „Aber es scheint immerhin alles zu funktionieren. Ja, der sollte für unsere Zwecke ausreichen.“
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„Es gibt noch ein Geheimnis, das ich lüften muss … Der Funkgeist in der elektronischen Türklingel des verfluchten Gewerbeblocks.“
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„Die unheimliche Frau!“ Sie klatscht sich auf die Stirn. „Wir haben uns das während unserer Zeit dort auch oft gefragt … Aber seitdem habe ich gar nicht mehr daran gedacht!“
„Das muss entroponetisches Übersprechen sein. Wie bei Funkgeräten und Ferngesprächen … Wenn man das Grau direkt vor der Tür hat, ist das natürlich gar nicht mehr so verwunderlich.“
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„Unglaublich …“, murmelt der Lieutenant. „Das würde auch erklären, warum uns das ständig im Polizeifunk passiert.“
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„Ja, das kommt sogar relativ häufig vor. Wenn das Signal durch Grau geleitet wird, finden jede Menge Unregelmäßigkeiten statt. Zum Beispiel kann es vorkommen, dass man ein fremdes Gespräch, die Stimme einer ehemaligen Liebe oder das Echo eines Ereignisses hört, das vor hundert Jahren stattgefunden hat.“
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„Das Grau ist ein Nebel aus Erinnerungen, doch es unterscheidet nicht, wem diese Erinnerungen gehören. Man kann einfach alles hören.“
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„Es ist zwar nicht die Art von Arbeit, bei der man Geld verdient, aber könnten Sie mir dabei helfen, mit dem Koalitionskriegsschiff Archer Kontakt aufzunehmen?“
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„Ich habe die Wasserbehälter in die richtige Position gebracht, wie Sie verlangt haben. Was nun?“
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„Ich habe die Behälter verschoben. Es war kinderleicht. Was nun?“
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„Großartig, nun sollte alles justiert sein …“ Sie hält inne und beißt sich auf die gesprungenen Lippen.
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„Ja“, fährt sie nach der Pause fort. „Tun wir’s. Jetzt muss ich nur noch die Tonausgabe der Kopfhörer aktivieren.“
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„Wenn wir die Position richtig bestimmt haben, sollten wir in der Lage sein, die Geräusche zu hören, die von der Anomalie ausgehen.“
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„Ich weiß es nicht.“ Sie blickt auf das Herzstück ihres Computers. „Davor habe ich Angst. Ich weiß es nicht. Es könnte alles Mögliche sein.“
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„Ich meine, was für Geräusche gibt das Nichts wohl von sich? Wie soll man überhaupt etwas hören, das nicht existiert?“ Sie wendet sich dir zu. Die Zentraleinheit wirft einen Schatten auf ihr Gesicht.
„Was, wenn die Stille nur eine Hülle ist und die Verschlingerin an sich …“ Sie verstummt. Ihr Gesicht wirkt im kalten Licht der Elektrizität besonders bleich.
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„Mag sein.“ Sie reibt sich das Gesicht. „Vielleicht bin ich nur übermüdet.“
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Denken wir logisch darüber nach. Warum sollte nichts Angst machen, wenn es doch nichts ist?“
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- „Der Tod ist zwar schrecklich, aber wir müssen damit umgehen.“
- „Warum sollten wir annehmen, dass etwas, das weder Gestalt, Existenz noch irgendwelche konkreten Eigenschaften hat, unbedingt böse sein muss?“
- „Hey, ich glaube, ich will das doch bleibenlassen … Das scheint mir zu gefährlich.“ (Du weichst langsam zurück.)
„Ja …“ Sie atmet ein. „Sie haben recht, tun wir’s.“ Sie setzt ihre übergroßen Kopfhörer auf und ist kurz davor, auf der Tastatur auf UNMUTE zu drücken …
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- „Nein …“ Sie atmet entschlossen ein. „Wir müssen es tun.“ Sie setzt ihre übergroßen Kopfhörer auf und ist kurz davor, auf der Tastatur auf UNMUTE zu drücken …
- „Ja …“ Sie atmet ein. „Sie haben recht, tun wir’s.“ Sie setzt ihre übergroßen Kopfhörer auf und ist kurz davor, auf der Tastatur auf UNMUTE zu drücken …
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Nichts geschieht, als Soona Luukanen-Kilde die Stummschaltung auf ihrer Tastatur deaktiviert. Nichts als Stille.
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Du kannst ein kleines Tier im Chorraum hören – so still ist es in der Kirche.
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Sie sagt nichts. Ihre Augen sind geschlossen und ihre Augenbrauen in einem Ausdruck maximaler Konzentration zusammengezogen. Mit einer Hand drückt sie den Kopfhörer an.
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- Sie sagt nichts. Ihre Augen sind geschlossen und ihre Augenbrauen in einem Ausdruck maximaler Konzentration zusammengezogen. Mit einer Hand drückt sie den Kopfhörer an.
- Sie antwortet nicht. Ihre Augen sind geschlossen und ihre Augenbrauen in einem Ausdruck maximaler Konzentration zusammengezogen. Mit einer Hand drückt sie den Kopfhörer an.
„Verdammt.“ Sie seufzt laut und reißt sich anschließend die Kopfhörer vom Kopf. Sie weicht deinem Blick weiterhin aus.