Gespräch · Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
Sprecher · 27
Klaasje (Miss Oranje Disco Dancer)
Du
Reaktionsvermögen
Logik
Beherrschung
Schauspielkunst
Willenskraft
Suggestion
Kim Kitsuragi
Wahrnehmung (Sehen)
Visuelles Kalkül
Auge-Hand-Koordination
Körperapparat
Autorität
Korpsgeist
Rhetorik
Schmerzgrenze
Empathie
Elektrochemie
Zwielicht
Enzyklopädie
Schauder
Innenleben
Wahrnehmung (Hören)
Konzeptbildung
Gewandtheit
Ausdauer
Wann
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Er war ein Söldner – er muss eine Schusswaffe gehabt haben. Irgendwo lag sie rum. Nicht weit von ihrer Hand entfernt …
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„Das war das Erste, was mir durch den Kopf schoss, als ich hörte, wie das Glas kaputtging.“
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„Ich dachte, sie hätten mich gefunden. Dass sie ihn getötet hätten, um mich zu bestrafen … Die ganze letzte Woche über habe ich versucht, mit niemandem zu reden oder mich mit niemandem sehen zu lassen …“ Sie betrachtet ihre Zigarette.
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„Damit niemandem etwas passiert. Dann wurde mir aber bewusst, dass das Paranoia ist. Was passiert ist, hatte nichts mit mir zu tun.“
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„Oder … Ich weiß einfach nichts mehr. Ich tue nichts, außer hier zu warten.“ Sie betrachtet den Tisch.
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„Wir können das mit Looskap nicht weiterverfolgen. Noch nicht. Wir haben andere, vernünftigere Spuren.“
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„Das will ich auch nicht, Lieutenant. Wenn ich eins weiß, dann, dass das mit denen nichts bringt.“
Wenn sie mich umbringen wollen, werden sie es tun. Wenn sie mit mir spielen wollen, werden sie es tun. Zu dieser Schlussfolgerung ist sie vor Wochen gekommen.
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„Wenn ich eins weiß, dann, dass das mit Looskap nichts bringt. Solche Sachen vermasseln sie nicht.“
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„Ich weiß es nicht …“ Sie schüttelt den Kopf. „Ich weiß überhaupt nichts.“
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„Nichts Nettes. Aber es ist auch nicht illegal, nicht hier in Revachol. Und nicht einmal in Oranje.“
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„Industriespionage. Ich bin einem Geschäftsverband beigetreten, in der Absicht, ihn zu hintergehen. Und ich habe mich so gut dabei angestellt, dass ich gebeten wurde, es wieder zu machen.“
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„Mit einer größeren Firma – von der Sorte, mit der man sich unter keinen Umständen anlegt. Ich habe ihre Kassenbücher mitgehen lassen – die Aufzeichnungen von zwanzig Jahren.“
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„Ich brauche die Namen der betroffenen Unternehmen. Und ich muss wissen, wer Sie engagiert hat.“ Er tippt auf sein Notizbuch.
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„Bei dem Auftrag ging es um die Loosduin County Savings Bank – das klingt nicht nach einer großen Bank, aber sie gehört zum Looskap-Konglomerat. Das war der zweite Auftrag. Bei dem ersten ging es um eine Druckerei. Der Name wird Ihnen nichts sagen.“
„Und wer mich engagiert hat – das weiß ich nicht. Aber auch die sind hinter mir her. Zusammen mit Looskap und ihren Freunden von der MI.“ Sie atmet laut aus. „Wenn man in den Kreisen der Konkurrenzbeobachtung erst mal unten durch ist, hat man keine Verbündeten mehr. Stattdessen ist man radioaktiv.“
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Looskap – diese Leute sorgen in Schwellenländern für Finanzdesaster. Das Konglomerat umfasst auch die Bank of Consecration, Eeirberg und die beliebte Reihe von Milchprodukten namens „Pappa Lollo“.
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- „Geschieht ihnen recht. Wenn ich König bin, stelle ich die Savings Bank als Erste an die Wand.“
- „Ich bin mir sicher, dass es Leute gibt, die viel Schlimmeres auf dem Kerbholz haben.“
- „Das ist wirklich ein ziemlicher Schlamassel.“
- „Sie haben recht. Das ist übel. Sie haben zerstört, was andere Leute mühsam aufgebaut hatten.“
- „Pappa Lollo!“
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„Geschieht ihnen recht. Wenn ich König bin, stelle ich Pappa Lollo als Ersten an die Wand.“
„Das war kein Scherz. Menschen haben ihre Jobs verloren. Und nicht nur auf der Vorstandsebene – ganz gewöhnliche, anständige Menschen. Und was ich getan habe, um an die Buchhaltung zu kommen …“ Beim Gedanken daran schüttelt sie mit dem Kopf.
Alternative Zeilen · 1
„Pappa Lollo gibt es nicht wirklich. Er ist nur ein Bild auf einem Milchkarton. Menschen haben ihre Jobs verloren. Nicht auf der Vorstandsebene – ganz gewöhnliche, anständige Menschen. Und was ich getan habe, um an die Buchhaltung zu kommen …“ Beim Gedanken daran schüttelt sie mit dem Kopf und schluckt.
„Viele Leute mussten leiden“, erklärt sie. „Aber das sind nur noch mehr meiner Scheißprobleme, um die Sie sich keine Gedanken machen sollten. Sie lösen hier einen Mordfall.“
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- „Das war kein Scherz. Menschen haben ihre Jobs verloren. Und nicht nur auf der Vorstandsebene – ganz gewöhnliche, anständige Menschen. Und was ich getan habe, um an die Buchhaltung zu kommen …“ Beim Gedanken daran schüttelt sie mit dem Kopf.
- „Klar. Ich bin keine Kriegsverbrecherin – aber es war schon übel. Leute haben ihre Jobs verloren. Und zwar ganz gewöhnliche, anständige Leute, nicht nur auf der Vorstandsebene …“ Beim Gedanken daran schüttelt sie mit dem Kopf.
- „Stimmt. Viele Leute haben ihre Jobs verloren. Nicht nur auf der Vorstandsebene. Ganz normale Leute. Und was ich getan habe, um an die Buchhaltung zu kommen …“ Beim Gedanken daran schüttelt sie mit dem Kopf.
- „Ja. Ich bin eine Zerstörerin. Menschen haben ihre Jobs verloren – ganz gewöhnliche, anständige Menschen. Nicht nur Arschlöcher aus der Vorstandsebene. Und wie ich an die Buchhaltung kam …“ Beim Gedanken daran schüttelt sie mit dem Kopf.
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„Ich …“ Sie blickt nach unten und dann in deine Augen. „Einer von ihnen hat Selbstmord begangen. Wegen mir.“
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Sie sagt es schnell. Als ob sie es in ihrem Kopf schon Hunderte Male gesagt hätte. Um sich an die Vorstellung zu gewöhnen?
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„Wie kommt man denn überhaupt mit irgendetwas klar? Das ist alles so …“ Sie sieht dich mit einem flehenden Blick an. „Wie schaffen Sie das?“
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„Sehen Sie.“ Sie hat die angezündete Zigarette schon fast aufgeraucht. Sie betrachtet sie traurig. „Der Weg des Kriegers.“
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- „Das funktioniert aber nicht wirklich, oder?“ Sie hat die angezündete Zigarette schon fast aufgeraucht. Sie betrachtet sie traurig. „Nicht ohne Alkohol, mit dem man sie runterspülen kann …“
- „Sehen Sie.“ Sie hat die angezündete Zigarette schon fast aufgeraucht. Sie betrachtet sie traurig. „Der Weg des Kriegers.“
- „Das hilft sicher, ja.“ Sie hat die angezündete Zigarette schon fast aufgeraucht. Sie betrachtet sie traurig.
- „Sie rationalisieren also …“ Sie nimmt einen Zug. „Das mache ich auch. Das bringt nicht besonders viel.“
- „Das mache ich auch, ja. Es ist unglaublich effektiv. Vor allem in Kombination mit Zigaretten. Und Drogen.“
- „Drogen sind gut.“ Ihr Blick schweift zum Meer hinüber. „Ich nehme auch welche. Und ich versuche, Dinge zu rationalisieren.“
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Um sie herum sinkt der atmosphärische Druck. Nicht mehr lange, dann wird es dunkel. Und dann wird die Luft sich schneller bewegen und die Kiste umkreisen, auf der sie steht …
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- Um sie herum sinkt der atmosphärische Druck. Nicht mehr lange, dann wird es dunkel. Der Regen wird einsetzen. Und dann wird die Luft sich schneller bewegen und die Kiste umkreisen, auf der sie steht …
- Um sie herum sinkt der atmosphärische Druck. Nicht mehr lange, dann wird es dunkel. Und dann wird die Luft sich schneller bewegen und die Kiste umkreisen, auf der sie steht …
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Sie sitzt hier schon im Gefängnis. Für das, was geschehen ist. Und sie ist bereit, für immer hierzubleiben. Auch nach seinem Tod.
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Um sie herum sinkt der atmosphärische Druck. Nicht mehr lange, dann wird es dunkel. Der Regen wird einsetzen. Und dann wird die Luft sich schneller bewegen und die Kiste umkreisen, auf der sie steht …
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„Das mache ich auch, ja. Es ist unglaublich effektiv. Vor allem in Kombination mit Zigaretten. Und Drogen.“
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„Sie rationalisieren also …“ Sie nimmt einen Zug. „Das mache ich auch. Das bringt nicht besonders viel.“
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„Das funktioniert aber nicht wirklich, oder?“ Sie hat die angezündete Zigarette schon fast aufgeraucht. Sie betrachtet sie traurig. „Nicht ohne Alkohol, mit dem man sie runterspülen kann …“
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„Das hilft sicher, ja.“ Sie hat die angezündete Zigarette schon fast aufgeraucht. Sie betrachtet sie traurig.
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„Drogen sind gut.“ Ihr Blick schweift zum Meer hinüber. „Ich nehme auch welche. Und ich versuche, Dinge zu rationalisieren.“
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„Gar nicht.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Wie leben Sie mit dem, was Sie getan haben?“
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Die junge Frau betrachtet melancholisch ihre Zigarette. Sie ist fast aufgeraucht.
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„Klar. Ich bin keine Kriegsverbrecherin – aber es war schon übel. Leute haben ihre Jobs verloren. Und zwar ganz gewöhnliche, anständige Leute, nicht nur auf der Vorstandsebene …“ Beim Gedanken daran schüttelt sie mit dem Kopf.