„Es hört sich aber gar nicht so an, als ob es dir jetzt besser ginge, Harry. Es klingt nicht einmal so, als wärst du ein Moralist. Du sagst das doch bestimmt nur, um …“ Sie breitet die Arme aus. „… mich zurückzugewinnen oder so. Hör bitte damit auf, okay? Das ist nur noch traurig. Ich muss jetzt gehen …“
Gespräch · Dolores Dei
Sprecher · 27
Dolores Dei
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- Limbisches System
Beherrschung
Völlige Vernichtung. Wir wurden vernichtet, Harry. Es ging gar nicht um Verantwortung. Es ging immer nur darum, dass du absolut machtlos bist. In Bezug auf sie, auf dich und auf alles. Deswegen hat man dich auch nicht auf das Luftschiff gelassen: Ohne sie bist du bloß ein Irrer.
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„Ich will sie nicht …“ Sie nimmt sie nicht an. „Sie sieht teuer aus. Ich will sie nicht.“
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Sie sieht den kopflosen FALN-Reiter zwischen deinen Fingern an und weiß nicht, was sie dazu sagen soll.
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Die Figürchen … sind nutzlos? Völlig nutzlos? Aber ich dachte … Die historische Figur … Sie war doch …
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Es war eine gute Idee. Aber wegen des kopflosen FALN-Reiters hat sie sich genötigt gefühlt, dir im Gegenzug auch etwas zu geben. Etwas, das sie dir nicht mehr geben will. Also hat sie ihn abgelehnt. So läuft das eben – deine Idee mit dem kopflosen FALN-Reiter war naiv.
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- „Wie wär’s dann mit dieser Figur eines Revolutionärs?“ (Du zeigst sie ihr.) „Vielleicht kannst du diese Revolutionärsfigur annehmen? Sie hat eine kleine Muskete.“Gemerkt · 1
- „Wie wär’s mit Würfeln? Ich habe mir in diesem … verfluchten Gewerbeblock eine Spezialanfertigung machen lassen …“Gemerkt · 1
- „Okay, dann schenke ich dir halt nichts.“
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- Okay, tut mir leid. Ich war naiv. Hör nicht mehr auf mich. Nie mehr.
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- Es war eine gute Idee. Aber wegen des kopflosen FALN-Reiters hat sie sich genötigt gefühlt, dir im Gegenzug auch etwas zu geben. Etwas, das sie dir nicht mehr geben will. Also hat sie ihn abgelehnt. So läuft das eben – deine Idee mit dem kopflosen FALN-Reiter war naiv.
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„Wie wär’s dann mit dieser Figur eines Revolutionärs?“ (Du zeigst sie ihr.) „Vielleicht kannst du diese Revolutionärsfigur annehmen? Sie hat eine kleine Muskete.“
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„Wie wär’s mit Würfeln? Ich habe mir in diesem … verfluchten Gewerbeblock eine Spezialanfertigung machen lassen …“
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„Ich habe dich nicht um Sachen gebeten. Für Geschenke ist es zu spät. Früher einmal, vor langer Zeit, hätten mir diese Dinge gefallen – besonders der kopflose FALN-Reiter …“
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„… aber jetzt ist außer dieser monotonen Hölle nichts mehr übrig.“ Ihre Haarkrone wird von der Eckreklame rot beleuchtet. Dann stapft sie mit den Füßen auf, um sich aufzuwärmen. Es wird gerade richtig kalt draußen.
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- „… aber jetzt ist außer dieser monotonen Hölle nichts mehr übrig.“ Ihre Haarkrone wird von der Eckreklame rot beleuchtet. Dann stapft sie mit den Füßen auf, um sich aufzuwärmen. Es wird gerade richtig kalt draußen.
- „Ich habe dich nicht um Sachen gebeten. Für Geschenke ist es zu spät. Der kopflose FALN-Reiter hätte mir gefallen – damals …“
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„Ich habe dich nicht um Sachen gebeten. Für Geschenke ist es zu spät. Der kopflose FALN-Reiter hätte mir gefallen – damals …“
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„Bitte mach mir keine Geschenke …“ Sie sieht erst ihre Reisetasche an und dann wieder dich.
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„Nichts. Ich muss los …“ Ihre Hand schließt sich wieder fester um den Griff ihrer Tasche. „Ich gehe jetzt …“
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Du hast einen heiligen Eid geschworen, Harry. Sie selbst hat dich angefleht, sie nicht gehen zu lassen.
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- „Okay, ich verstehe.“ (Du nickst still, wie ein Märtyrer.)
- „Nein, bitte warte! Ich muss mir meine Liste noch mal ansehen, tut mir leid. Wo ist meine Liste? Warte!“
- „Moment! Können wir uns nicht erst zusammensetzen und einen Kaffee trinken? An der Ecke ist eine Cafeteria …“ (Du zeigst nach Osten.)
- „Aber ich habe geschworen, dass ich dich nicht gehen lassen würde. Du hast mir gesagt – mich gebeten –, dass ich mich so verhalten soll.“
- „Moment, was gibt es denn in Mirowa?“
- „Du willst nicht, dass ich dich gehen lasse. Eigentlich willst du es nicht. Du hast mich gebeten, dich nicht gehen zu lassen.“
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„Nein, du verstehst gar nichts. Du spielst bloß den Märtyrer. Und jetzt mache ich mich wirklich auf den Weg. Die Zeit ist um – ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
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- „Doch.“
- „Nein. Dafür ist es jetzt zu spät. Du hast deine Liste vergessen, und die Zeit ist um. Ich mache mich jetzt wirklich auf den Weg. Ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
- „Nein, du verstehst gar nichts. Du spielst bloß den Märtyrer. Und jetzt mache ich mich wirklich auf den Weg. Die Zeit ist um – ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
- „Das war jemand anders. Ich habe sie verraten, sie überschrieben, und ich bin deshalb jetzt ein glücklicherer Mensch. Und jetzt mache ich mich wirklich auf den Weg. Die Zeit ist um – ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
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„Oh Harry, das hier ist ein Traum, verstehst du das nicht? Ich bin bereits in Mirowa. Wer weiß, wie lange schon?“ Sie sieht sich um. „Seit einem Jahr, seit zwei, seit fünf Jahren?“
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„Genau hier. Morgen Nacht. Sobald du einmal angefangen hast, diesen Traum zu träumen, wiederholt er sich – dreimal pro Woche. Mindestens. Und Harry, es sieht wirklich, wirklich so aus, als ob du wieder angefangen hättest, ihn zu träumen. Da ist die Videothek …“
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„Ich bin erdrückend schön. Und jung. Und ich rieche nach Tutti-Frutti-Kaugummi – wie damals, als ich dich um Verzeihung gebeten habe. Nachdem ich dich zum ersten Mal verlassen hatte, vor so langer Zeit …“
„Oh ja. Das ist echte Finsternis. Sie dreht sich nicht um Tod, Krieg oder Kindesmissbrauch. Echte Finsternis trägt das Antlitz der Liebe. Den ersten Tod stirbt das Herz, Harry.“
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- „Nein. Dafür ist es jetzt zu spät. Du hast deine Liste vergessen, und die Zeit ist um. Ich mache mich jetzt wirklich auf den Weg. Ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
- „Nein, du verstehst gar nichts. Du spielst bloß den Märtyrer. Und jetzt mache ich mich wirklich auf den Weg. Die Zeit ist um – ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
- „Das war jemand anders. Ich habe sie verraten, sie überschrieben, und ich bin deshalb jetzt ein glücklicherer Mensch. Und jetzt mache ich mich wirklich auf den Weg. Die Zeit ist um – ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
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„Nein, bitte warte! Ich muss mir meine Liste noch mal ansehen, tut mir leid. Wo ist meine Liste? Warte!“
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„Nein. Dafür ist es jetzt zu spät. Du hast deine Liste vergessen, und die Zeit ist um. Ich mache mich jetzt wirklich auf den Weg. Ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
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„Moment! Können wir uns nicht erst zusammensetzen und einen Kaffee trinken? An der Ecke ist eine Cafeteria …“ (Du zeigst nach Osten.)
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„Nein. Das wäre bloß schmerzhaft und langweilig. Am Lufthafen erwarten mich Leben, Liebe und Lachen – in der Cafeteria Staub, Hölle und Tragikomödie.“
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„Aber ich habe geschworen, dass ich dich nicht gehen lassen würde. Du hast mir gesagt – mich gebeten –, dass ich mich so verhalten soll.“
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„Das war jemand anders. Ich habe sie verraten, sie überschrieben, und ich bin deshalb jetzt ein glücklicherer Mensch. Und jetzt mache ich mich wirklich auf den Weg. Die Zeit ist um – ich muss den Flug um 22:20 Uhr erwischen …“ Sie dreht sich um.
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„Dort warten Licht, Leben und Kultur auf mich … Dort ist es so viel besser als hier. Alles hier erinnert mich an dich und die schreckliche Zeit, die wir miteinander verbracht haben. An die schlaflosen Nächte, in denen wir um unsere sterbende Liebe gekämpft haben.“
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„Ich muss mich von all dem reinigen. Ich will wieder ein guter Mensch sein – nicht so etwas. Nicht das, wozu du mich gemacht hast.“
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„Du willst nicht, dass ich dich gehen lasse. Eigentlich willst du es nicht. Du hast mich gebeten, dich nicht gehen zu lassen.“
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Lügen, Majestät! Sie kann gar nicht anders, als Euch zu lieben. Sie hat das hundertmal gesagt.
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„Es geht doch nicht um Kohle, Harry – es geht um nichts dergleichen …“ Sie klingt frustriert.