„Das Ganze scheint mir nicht genug mit Revachol zu tun zu haben. Nicht genug Flaggen oder Könige.“
Gespräch · Evrart Claire
Sprecher · 25
„Harry, in der Zukunft, die ich für Martinaise geplant habe, wird die ganze Machoästhetik, die Sie so lieben, eine große Rolle spielen. Die Kronen, die Waffen … Für Sie bringe ich sogar einen Totenkopf mit unter, mein Lieber.“
Cool, ein Totenkopf! Ein Totenkopf auf der Flagge von Revachol. Die Todesschwadron von Revachol. So cool! Das Bild in deinem Kopf blendet dich vollkommen. Jetzt stehst du zu hundert Prozent hinter Evrart.
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„Tja, wenn Sie das so sehen, ist die sozialistische Gemeindeverwaltung ja wie eine Art Korporation, nicht wahr? Sie nutzt Körperschaftsrecht – wir sind inkorporiert. Ich finde, dass wir hier die besten Teile aller Ideologien zusammenführen, Harry.“
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„Danke, Harry. Vielen Dank.“ Er verneigt sich höflich in seinem Sessel. „Sie haben keine Ahnung, was mir das bedeutet, weil Sie ja in vielerlei Hinsicht der typische Arbeiter sind. Sie haben schon so viel Arbeit erledigt.“
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„Harry, wenn ich Drogenherstellern Rohmaterialien liefern würde, bräuchte ich eine ganze Armee von Rubys.“
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- „Es ist schon sinnvoll, den Drogenhandel so zu regulieren. Damit er nicht in noch gefährlichere Hände fällt.“
- „Ich muss schon zugeben, das ist ein gut eingefädelter Plan. Und kaum mit Ihnen in Verbindung zu bringen.“
- „Bei Drogen ist bei mir Schluss. Ich werde das melden.“
- „Sehr interessant. Aber ich will nur diesen Mordfall lösen, okay?“
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„Ich muss schon zugeben, das ist ein gut eingefädelter Plan. Und kaum mit Ihnen in Verbindung zu bringen.“
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Er lächelt durchtrieben. „Er ist auch schwer mit meinen Männern und den Menschen in Martinaise in Verbindung zu bringen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben.“
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„Ja, ja, natürlich. Und wenn Sie schon mal dabei sind, melden Sie es bitte auch Wild Pines.“ Er lacht hämisch. „Ich will hören, wie sie vor Demütigung quieken.“
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„Wissen Sie, warum Sie ein so guter Polizist sind, Harry? Sie lassen sich nicht ablenken. Sie sind völlig auf die Leute konzentriert, die Sie schützen sollen, und nicht auf irgendwelche Systeme, die potentiell unethisch sein könnten – oder nicht.“
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- „Es ist schon sinnvoll, den Drogenhandel so zu regulieren. Damit er nicht in noch gefährlichere Hände fällt.“
- „Ich muss schon zugeben, das ist ein gut eingefädelter Plan. Und kaum mit Ihnen in Verbindung zu bringen.“
- „Bei Drogen ist bei mir Schluss. Ich werde das melden.“
- „Sehr interessant. Aber ich will nur diesen Mordfall lösen, okay?“
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„Ich bin ein altmodischer Mensch, Harry. Manchmal gönne ich mir ein Bier mit den Jungs, aber ich habe keine Ahnung von dem, was Sie gerade erwähnt haben.“
„Genau wie ich. Das Unternehmen findet, dass es ‚unschön ist‘, diese Chemikalien in großen Mengen zu transportieren.“ Er macht eine Anführungszeichengebärde. „Dass es ‚suboptimal‘ oder ‚in bestimmten Ländern potentiell illegal‘ ist. Aber uns, der Gewerkschaft der Débardeure … Uns geht es um die Spalte für Großmengen.“
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„Die Unterschriften, die ich beschafft habe – ich weiß, was Sie mit ihnen vorhaben. Sie wollen die Leute mit dem Baulärm zum Umziehen zwingen.“
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„Harry …“ Er schüttelt den Kopf. „Mittlerweile sollten Sie wissen, dass ich so etwas Verschlagenes nie tun würde. Wenn der Baulärm und die Absperrungen einige Leute dazu bringen, einen Umzug in Erwägung zu ziehen …“
„Sagen wir einfach, dass es in der Nähe des Kreisverkehrs frisch renovierte Gebäude geben wird, wo diese armen Leute endlich eine spürbar bessere Lebensqualität genießen können. Ich rede hier von wirklich erschwinglichen Arbeiterpalästen.“
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„Ach, Sie meinen, was für Waren durch den Hafen kommen werden? Wie ich all die Kontakte ersetzen werde, die wir verlieren, wenn die Kacke erst mal am Dampfen ist? Die Kunden, die uns fallenlassen? Harry, wir haben an alles gedacht.“
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Den Kunden ist ein bekanntes multinationales Konglomerat natürlich lieber als ein hiesiger Mafioso.
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„Wir haben über inoffizielle Kanäle mit allen wichtigen Kunden verhandelt. Das Unternehmen wird unangenehm überrascht sein, wie viele von ihnen Martinaise treu bleiben werden. Und den neuen, wettbewerbsfähigen Aufträgen, die wir ihnen anbieten können.“
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„Der Gemeinschaftsbesitz wird sie eifriger machen, so dass die Männer diese Container doppelt so schnell wie vorher verschiffen werden. Sie werden überrascht sein, wie schnell das geht, wenn da keine Parasiten mit drinhängen. Wir werden freie Hand haben, gewagten und exotischen neuen Einnahmequellen nachzugehen.“
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- „Wir haben über inoffizielle Kanäle mit allen wichtigen Kunden verhandelt. Das Unternehmen wird unangenehm überrascht sein, wie viele von ihnen Martinaise treu bleiben werden. Und den neuen, wettbewerbsfähigen Aufträgen, die wir ihnen anbieten können.“
- „Klar, ein paar werden gehen, aber lassen Sie sich eins gesagt sein: Das Unternehmen wird unangenehm überrascht sein, wie viele von ihnen Martinaise treu bleiben werden. Und den neuen, wettbewerbsfähigen Aufträgen, die wir ihnen anbieten können.“
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„Rauschgiftschmuggel? Jetzt seien Sie nicht albern, Herr Kitsuragi. Auf der samaranischen Isola gibt es gänzlich legale, zu hundert Prozent ethische Chemiewerke. Man muss da nicht wie ein Kolonialist rangehen.“
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„Haben Sie draußen nicht die Container gesehen, Harry? Da sind alle möglichen tollen Sachen drin!“ Er lacht und schiebt seine Brille hoch. „Oder denken Sie an diesen! In diesem sind Sie, ich und meine Schwertfischuhr!“
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„Haben Sie draußen nicht die Container gesehen, Harry? Da sind alle möglichen tollen Sachen drin!“ Er lacht und schiebt seine Brille hoch. „Oder denken Sie an diesen! In diesem befinden sich Sie, der Lieutenant, ich und meine Schwertfischuhr!“
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Hat er sich gerade etwas klein gemacht? Gab es etwas, was du ihn fragen solltest? Vielleicht solltest du wiederkommen, wenn du etwas Relevantes herausgefunden hast, und ihn dann danach fragen.
Du solltest auf jeden Fall wieder herkommen und Fragen stellen, wenn du mehr über die Machenschaften der Gewerkschaft herausgefunden hast. Es gibt da etwas, was er dir verschweigt.
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„Sie können unter keinen Umständen so weitermachen wie bisher. Die Kunden werden Sie scharenweise verlassen.“
„Klar, ein paar werden gehen, aber lassen Sie sich eins gesagt sein: Das Unternehmen wird unangenehm überrascht sein, wie viele von ihnen Martinaise treu bleiben werden. Und den neuen, wettbewerbsfähigen Aufträgen, die wir ihnen anbieten können.“
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„Harry, ich muss Ihnen gegenüber ehrlich sein.“ Er wirkt ernst. „Ihr Revolver ist schon vor zwei Tagen gefunden worden. Es hat mich schwer belastet, Ihnen das vorzuenthalten. Aber es war nötig.“
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„Eine alte Frau hat ihn. Und Harry, es kursieren Gerüchte, dass sie ziemlich eigenwillig ist. Seien Sie vorsichtig.“
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Das muss die Frau sein, die Roy den Revolver abgekauft hat. Die ihm in seinen eigenen Worten eine „Heidenangst“ gemacht hat.
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„Ja, genau die. Wie ich sehe, haben Sie Ihre Hausaufgaben gemacht. Dank des Pfandhauses war der Revolver leicht zu finden …“ Er lächelt und schüttelt verwundert den Kopf. „Echt irre, Harry. Einfach so seinen Revolver zu verkaufen! Echt wild. Na, wie dem auch sei …“
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Die Jungs von der Gewerkschaft werden dir helfen, das wieder hinzubiegen, zwinkert er dir zu. Keine Sorge, Harry.
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„… jedenfalls haben die Nachbarn dieser alten Frau meine Männer kontaktiert, weil sie mir und der Gewerkschaft der Débardeure vertrauen. Anscheinend hat sie am Eingang des Gebäudes, in dem sie wohnt, damit herumgefuchtelt.“
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„Mehr weiß ich leider nicht. Sie werden ohne weitere Informationen auskommen müssen, Harry. Aber sie ist eine alte Dame – wie gefährlich kann sie schon sein? Ach, und sie nennt sich die Bullensau.“
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Da haben wir es wieder – die Bullensau, wie Roy gesagt hat. Das ist gar nicht gut.
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„Ich finde das zur Abwechslung ganz erfrischend. Endlich mal jemand, der sich selbst als Bullensau bezeichnet.“ Sein Mundwinkel verzieht sich kurz zu einem Grinsen.