Gespräch · Titus Hardie
Sprecher · 31
Du
Titus Hardie
Alain
Glen
Dicker Angus
Logik
Innenleben
Kim Kitsuragi
Rhetorik- Entsetzliche Krawatte
Korpsgeist
Visuelles Kalkül
Empathie
Reaktionsvermögen
Ausdauer
Mechanik
Autorität
Zwielicht
Elektrochemie
Eugene
Schauspielkunst
Suggestion
Shanky
Schmerzgrenze
Theo
Wahrnehmung (Sehen)
Beherrschung
Auge-Hand-Koordination
Willenskraft
Gewandtheit
Körperapparat
„Sie können mich mal …“ Er kann nicht glauben, was er da hört. „Erst sagt er, dass sie ihn ermordet hat, und jetzt ist sie auch noch ’ne Lesbe? Das ist eine Lüge!“
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„Ach, bitte. Sie hängt mit einem Haufen Kraftmeier wie Ihnen ab. Das kann doch niemanden überraschen.“
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„Nein, wirklich nicht. Ruby hat mehr Eier als ein Hühnerstall. Da muss man schon ein Idiot sein, um das nicht …“ Er sieht sich um. „Leute, ich bin doch nicht der Einzige, der davon wusste, oder?“
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„Doch, doch.“ Er sieht dich scharf an. „Wir sollten uns sehr wohl damit beschäftigen. Was hat sie Ihnen erzählt?“
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„Sie hat Ihnen einen Scheiß erzählt.“ Er schüttelt den Kopf. „Wenn überhaupt, dann hat sie gelogen.“
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„Sie hatten zum Ausdruck gebracht – hin und wieder –, dass Ihnen die Anwesenheit der Söldner in Martinaise missfällt, nicht wahr?“
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„Leute in meinem Bezirk umlegen? So gewinnt man jedenfalls nicht in die Gunst von Titus Hardie. Das muss sie wissen …“ Er reibt sich am Kinn und sieht zum Fenster hinaus.
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So reiben sich Leute – zumeist Anführer – oft am Kinn, wenn sie an eine Bestrafung denken.
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„Niemand stellt meine Führungsrolle in Frage.“ Wut blitzt auf. Er beruhigt sich wieder. „Gerade als ich dachte, Sie würden die Sache ernst nehmen, Bulle, beweisen Sie wieder, dass Sie überhaupt nichts peilen.“
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„Okay …“ Der Lieutenant schreitet ein. „Wir haben interne Machtkämpfe ausgeschlossen. So funktioniert das nun mal: per Ausschlussverfahren. Vergessen Sie nicht: Jetzt brauchen wir nichts weiter zu tun, als Ruby auch auszuschließen. Nur darum geht es hier.“
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Wenn Titus so unüberlegt reagiert, steckt darin ein Fünkchen Wahrheit. Er kann es nicht leiden, wenn seine Autorität in Frage gestellt wird.
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„Hier stellt niemand meine Führungsrolle in Frage.“ Wut blitzt auf. Er beruhigt sich wieder. „Machen Sie Ihre Scheißaugen auf. Das hier ist ’ne ernste Sache.“
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„Verstehen Sie mich nicht falsch, ich starre liebend gern Tussis auf Postern an, aber wir unterhalten uns hier über einen Mord.“
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„Ist doch klar … Was erwarten Sie denn? Sie war schließlich keine Schw*****l, ist doch klar, dass sie überall Miezen hängen hatte. Sie sollten sich mal meine Hütte ansehen. Da ist praktisch alles voller Titten.“
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Der Typ redet sich in eine schwindelerregende Todesspirale hinein, um seine Version der Welt aufrechtzuerhalten.
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„Als Klaasje nach unten gegangen ist, schien Ruby zu wissen, dass etwas nicht in Ordnung war.“
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„Näh, Mann. So ist Ruby halt. Sie hat Ihren Scheiß unter Kontrolle“, erklärt der Mann. „Das ist ihre Stärke. Deswegen ist sie so gut.“
„Außerdem ist da noch die weibliche Intuition, Mann. Frauen reden mit Frauen.“ Er späht zu Titus hinüber. „Deswegen wär’s auch nicht schlecht, eine in der Gruppe zu haben, mit der sie reden würden.“
Eugene will eine Frau in der Gruppe haben, damit sie ihre Arbeit erledigen können. Muss schwer sein. Halb Martinaise ist weiblich …
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„Genau.“ (Du verdrehst die Augen.) „Weibliche Intuition. Das ist die Lösung. Sie haben recht, Eugene.“
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„In einer polizeilichen Ermittlung ist kein Platz für Wunschdenken“, sagt der Lieutenant mit sanftem, aber entschiedenem Tonfall zu Eugene.
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„Eine schwerwiegendere Schlussfolgerung – der Sie aus dem Weg gehen möchten – ist, dass sie wusste, was passiert war, weil sie die Täterin ist.“
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- „Eine schwerwiegendere Schlussfolgerung – der Sie aus dem Weg gehen möchten – ist, dass sie wusste, was passiert war, weil sie die Täterin ist.“
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- Verrat ist nicht schmerzfrei. Selbst der Verdacht tut bereits weh.
- „Eine logischere Schlussfolgerung – der Sie aus dem Weg gehen möchten – ist, dass sie wusste, was passiert war, weil sie die Täterin ist.“
- Er weiß, dass er die schwerwiegendere Schlussfolgerung meidet – genau wie Titus.
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„In einer polizeilichen Ermittlung ist kein Platz für Wunschdenken“, sagt der Lieutenant mit sanftem, aber entschiedenem Tonfall zu Alain.
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„Eine logischere Schlussfolgerung – der Sie aus dem Weg gehen möchten – ist, dass sie wusste, was passiert war, weil sie die Täterin ist.“
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„Ja, im Gegensatz zu Ihnen haben manche Leute ihren Scheiß beisammen. Wo ist das Problem?“
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„Verdammte Scheiße …“ Der blonde Mann ist in eine Art Kummer verfallen, der ihn angespannt in seine Schüssel mit Knoblauchbrot starren lässt.
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„In Ordnung.“ Er nickt. „Reden Sie weiter. Ein paar Dinge machen mich langsam auch etwas stutzig.“
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„Titus, wir ziehen das doch nicht ernsthaft in Betracht, oder?!“ Er erhebt sich beinahe von seinem Platz. „Ruby würde so was nicht machen. Warum sollte sie auch?“
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„Alles klar, Bulle.“ Er nickt. „Reden Sie weiter. Ich sage Bescheid, wenn ich genug habe.“
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„Titus, wir ziehen das doch nicht ernsthaft in Betracht, oder?!“ Er erhebt sich beinahe von seinem Platz. „Ruby würde so was nicht machen. Warum sollte sie auch?“
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(Du zeigst ihnen das antike Gewehr.) „Überall in Martinaise liegen Waffen wie diese einfach so herum.“
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„Das sieht antik aus – eine\nBelle-Magrave …“ Er nimmt das Gewehr, inspiziert es und gibt es dir zurück. „Es funktioniert nicht. Wo haben Sie es her?“
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„Unter dem Buchladen gibt es einen Keller. Dort war es versteckt – neben anderen derselben Machart.“
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„Zwanzig, vielleicht dreißig Gewehre, Titus. Ebenfalls kaputt, aber trotzdem waren es zu viele. Und es muss noch weitere Verstecke geben.“
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Er deutet mit dem Kopf auf das Gewehr. „Das ist auch ein gottverdammter Hinterlader. Finden Sie einen, der funktioniert, und Sie haben eine Waffe von militärischem Standard – die Mantelgeschosse abfeuert.“ Er schüttelt den Kopf.
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„Okay, ich verstehe Ihr Argument – hier liegen Waffen rum.“ Er schüttelt den Kopf. „Verdammt, ich dachte, wir hätten alle Stellen von damals gefunden. Warum war das immer noch da?“
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„Dann haben wir halt eine übersehen. Ruby kennt diese Stelle nicht, Boss. Nur diese Bullen, die überall rumschnüffeln.“