Gespräch · Mister Abwärtsspirale
Sprecher · 32
Mister Abwärtsspirale
Du
Mechanik
Auge-Hand-Koordination
Nicht Abigail
Kim Kitsuragi
Rosemary
Wahrnehmung (Sehen)
Schauder
Elektrochemie
Konzeptbildung
Enzyklopädie
Ausdauer
Logik
Innenleben
Gewandtheit
Rhetorik
Willenskraft
Schauspielkunst
Zwielicht
Beherrschung
Schmerzgrenze
Korpsgeist
Körperapparat
Empathie- Entsetzliche Krawatte
Wahrnehmung (Hören)
Autorität
Visuelles Kalkül
Reaktionsvermögen
Suggestion
Wahrnehmung (Riechen)
Wann
„Aber ich habe etwas, was den anderen fehlt. Ich bin mit dir auf Augenhöhe. Und da ich deine Bedürfnisse schon kenne, kann ich meine hochkonzeptuellen Ideen mühelos mit deiner Marke in Einklang bringen. Ich werde dir helfen, deine Spuren zu hinterlassen.“
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Eine phantastische Leistungsbereitschaft! Eine Mentalität wie ein Millionär. Eine hochgradig wahnsinnige Energie! Stell ihn direkt ein!!!
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- „Ich hingegen? Ich liefere nur äußerst hochkonzeptuelle Ideen. Und da ich deine Bedürfnisse schon kenne, kann ich sie mühelos mit deiner Marke in Einklang bringen. Ich werde dir helfen, dich zu profilieren.“
- „Hör mal, ich werde mich nicht zwischen euch zwei stellen. Ich weiß, wo ich hingehöre. Ich werde nur dein persönlicher Markenstratege sein. Deine hochkonzeptuelle Ideenschmiede. Okay?“
- „Aber ich habe etwas, was den anderen fehlt. Ich bin mit dir auf Augenhöhe. Und da ich deine Bedürfnisse schon kenne, kann ich meine hochkonzeptuellen Ideen mühelos mit deiner Marke in Einklang bringen. Ich werde dir helfen, deine Spuren zu hinterlassen.“
„Nein, Tequila, nein …“ Er seufzt schwer. „Ich bin ein Profi, verstehst du? Ich bestehe darauf, dass du mich einem offiziellen Vorstellungsgespräch unterziehst. Alles andere wäre ungerecht gegenüber den anderen Bewerbern.“
„Was willst du von mir wissen?“ Er beugt sich vor und nimmt mit pseudoseriös gerunzelter Stirn einen weiteren Schluck aus seiner Flasche.
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Was du wirklich wissen willst, ist, ob du dein ganzes Vermögen einem Trunkenbold anvertrauen kannst, der seine Hausschlüssel beim Joggen verloren hat?
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Nimm ihn ein bisschen in die Mangel und finde heraus, wie er sich unter Druck schlägt.
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- „Alles klar, zeig mir mal deine beste Marketingpräsentation.“Gemerkt · 1
- „Ich habe Bedenken hinsichtlich deines … Verantwortungsbewusstseins.“
- „Einschlägige Erfahrung?“
- „Wie viel wird mich das kosten?“
- „Reden wir später noch einmal darüber.“
- „Alles klar, gehen wir’s an. Du bist eingestellt!“ (Du nimmst sein Angebot an.)
- „Inwiefern beeinflusst deine Trinkerei deine Arbeitsleistung?“
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„Okay, okay, lass mich erst mal einen Schluck nehmen …“ Er schafft es, eine halbe Flasche hinunterzukippen, und setzt sich dann gerade hin – sein starrer Blick benebelt, aber auch merkwürdig entschlossen. Sein Finger schießt in die Höhe.
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„Weißt du, hochvermögend zu sein, bedeutet den Bürgern von Martinaise nichts. Nada. Null. Damit sie deinen Reichtum erkennen, ihn wirklich respektieren, musst du ihn in etwas Echtes verwandeln, etwas Greifbares. Je größer, desto besser.“ Nach Inspiration suchend späht er in seine Flasche.
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- „Es gibt nichts Echteres als das Ende aller Dinge.“
- „Ja, okay. Etwas Echtes – wie seine Rechnungen zu bezahlen oder morgens Vollkornflocken zu essen.“
- „Wovon sprichst du überhaupt? Ich bin der heißeste Scheiß der Stadt. Ich bin so echt, wie es nur geht.“
- „Die Idee nichtphysischer Wirtschaftsgüter nicht einmal zu begreifen … Sie tun mir leid.“
- „Ja, zeig ihnen, was echte Kunst ist, dann werden sie die Erhabenheit meiner Finanzen zu schätzen wissen.“
„Das Reiterdenkmal!“ Er schnippt mit den Fingern. „Es ist der Mittelpunkt des Bezirks – das Ding zieht unweigerlich Aufmerksamkeit auf sich. Wir könnten deinen Namen daran anbringen, inklusive Beleuchtung. Das verdammte Teil schreit sowieso nach einer konzeptuellen Neugestaltung.“
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- „Es gibt nichts Echteres als das Ende aller Dinge.“
- „Ja, okay. Etwas Echtes – wie seine Rechnungen zu bezahlen oder morgens Vollkornflocken zu essen.“
- „Wovon sprichst du überhaupt? Ich bin der heißeste Scheiß der Stadt. Ich bin so echt, wie es nur geht.“
- „Die Idee nichtphysischer Wirtschaftsgüter nicht einmal zu begreifen … Sie tun mir leid.“
- „Ja, zeig ihnen, was echte Kunst ist, dann werden sie die Erhabenheit meiner Finanzen zu schätzen wissen.“
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„Sie wissen schon, dass das Denkmal so aussehen soll, als würde es explodieren? Es muss nicht renoviert werden.“
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„Von einer Renovierung war auch keine Rede, sondern von einer konzeptuellen Neugestaltung. Das jetzige Konzept ist nämlich mittelmäßiger Scheiß“, sagt er und betont dabei jedes einzelne Wort übertrieben abschätzig.
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„Ja, okay. Etwas Echtes – wie seine Rechnungen zu bezahlen oder morgens Vollkornflocken zu essen.“
„Wovon sprichst du überhaupt? Ich bin der heißeste Scheiß der Stadt. Ich bin so echt, wie es nur geht.“
„Ja, zeig ihnen, was echte Kunst ist, dann werden sie die Erhabenheit meiner Finanzen zu schätzen wissen.“
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„Tequila, Tequila … Egal, was gerade in meiner Realität passiert, es hat keinen Einfluss auf deine. Hier geht’s nur um dich und deine Zukunft. Frag mich etwas darüber.“
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„Früher war ich selbst eine relativ hochvermögende Privatperson, wenn man das so sagen kann. Ich habe schon mit großen Summen hantiert, das Spiel gespielt, Geschäfte mit den großen Fischen der Marketingwelt gemacht …“
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Ein dezentes Lächeln erhellt sein verquollenes Gesicht, wie ein Sonnenstrahl, der die Stratosphäre durchbricht. Er erinnert sich gerne zurück.
„Im Boom Boom Room habe ich ein Team aus talentierten Architekten geleitet. Diese Leute waren so hochkonzeptuell, dass ihre Namen nur aus einem einzigen Buchstaben bestanden. Wir hatten irre Ideen, angetrieben von riesigen Mengen Molkenpulver mit Kaffeegeschmack. Wir machten Zeug, das damals völlig neu war – oder heute noch ist!“
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Wir brauchen konkrete Beispiele – einfach nur einen deiner Anfangsbuchstaben zu verwenden, wird es nicht bringen.
Worauf du aus bist, sind handfeste Zahlen, keine Geschichten über glückliche Erinnerungen. Zahlen, bitte! Wie viele Jahre hat er gearbeitet, welche Profite erwirtschaftet?
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„Weißt du noch, wie Maria Kapalewa für Aufregung gesorgt hat, indem sie in diesen Hausschlappen den roten Teppich entlanggelaufen ist – die mit den Wackeltitten zum Ankleben?“
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„Das war meine Idee. Ich war das.“ Er blickt zum Himmel auf, siegreich und zufrieden wie ein alter Kater. „In dem Jahr verkauften wir jede Menge Schlappen …“
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Alles klar, also dann: Die Kapalewa (geborene Olga Grebennikowa) war früher bekannt als Elitevedette und Sexsymbol von Revachol-Ost. Ihre Rolle im kommerziellen Sexfilm „Psychotronic Stripper“ des Regisseurs Do Do Chakan katapultierte sie in die Welt der Stars. Sie wurde von La Fayette drei Jahre hintereinander zur faszinierendsten Frau gekürt.
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Weil es weder cool noch stilvoll war. Es war lahmarschig und out – selbst die Kapalewa konnte so was nicht abziehen.
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„Zahlen? Wie wär’s mit fünfzehn verdammten Jahren, in denen ich die Köpfe der Menschen mit Kunst vollgestopft habe? Das macht Hunderte von hochkonzeptuellen Ideen, die ich für diese schicken Unternehmerjungs in ihren Anzügen ausgearbeitet und ausgeführt habe. Das Ergebnis?“ Er lehnt sich zurück, bereit für seinen Paukenschlag …
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„Abermillionen Reál, die ich für Kunden generiert habe. In dieser Welt habe ich mir einen Namen gemacht.“
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Und dann hat er alles wieder verloren, weil er joggen gegangen ist … Nicht gerade inspirierend.
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„Im Voraus erst mal gar nichts, denn bei mir steht der Kunde immer an erster Stelle. Meinen Anteil verdiene ich mir im Nachhinein, nachdem wir dich zu einer Sensation gemacht haben …“
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„Dafür haben wir eigentlich keine Zeit“, sagt der Lieutenant ungeduldig. „Falls Sie es vergessen haben, wir sollen in einem Mordfall ermitteln.“
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„Und mach dir wegen Dienstleistern und so was keinen Kopf. Ich werde diesen Auftrag persönlich übernehmen, sowohl das Konzept als auch die Ausführung“, fährt er fort. „Um unerwartete Ausgaben kümmern wir uns später. Der Preis darf die Arbeit nicht beeinträchtigen. Alles entspannt.“
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„Klar, Kumpel, sprich mich jederzeit noch mal drauf an.“ Er hickst. „Nimm dir Zeit. Ich werde hier sein.“
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„Na also, ich bin WIEDER\nDA!“ Er nimmt einen feierlichen Schluck – einen kräftigen. Zu kräftig. Die braune Flüssigkeit läuft ihm sturzbachartig das Gesicht herab und flutet seine Nasenlöcher. Als er mit dem Würgen fertig ist, spuckt er auf den Boden.
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„Verzeihung, mein Freund. Hier geht’s natürlich nicht um mich, sondern um dich. Um deine Chance, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Darum, deine Marke in Umlauf zu bringen. Deinen Namen bekannt zu machen.“ Er wirft die Arme in die Luft …
„Ich sehe es bereits vor mir: Tequila Sunset, ausgeschrieben in Kathodenstrahlen. In Leuchtbuchstaben am Abendhimmel. Jedes einzelne Kind in der Stadt wird wissen, wer du bist.“
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Jetzt ist ein guter Moment, seine Trinkerei anzusprechen … Wenn er so weitermacht, bekommt er nichts auf die Reihe.
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- „Du hast ja recht. Ich muss es schaffen. Das ist wichtig für mich.“ Er schlägt sich mit geballter Faust gegen den Oberschenkel. „Alles klar, weißt du was, Tequila, du alte Ratte? Ich lasse mir deinen Wunsch durch den Kopf gehen.“
- „Exakt! Ich weiß einfach, dass ich dir den heißen Scheiß, auf den du aus bist, ohne nicht liefern könnte.“ Er nimmt einen kurzen, kräftigen Zug aus seiner Flasche.
- „Exakt! Wir sind Partner, du und ich – Trinkpartner, Geschäftspartner …“ Er leert feierlich die Flasche.
- Weiter
„Gib mir eine halbe Stunde, mein Freund. Eigentlich …“ Er zeigt mit seinem schmutzigen Finger wieder nach oben. „… bestehe ich darauf, dass du dich hier hinsetzt und nicht bewegst, bis ich wieder zurück bin. Mach dir ein Bier auf, quatsch mit deinen alten Kumpels …“
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„Entspannt euch. Ich sehe ständig, wie ihr beiden wie Wahnsinnige durch die Gegend rennt, immer nur hin und her, hin und her. Genießt mal ein bisschen das Leben und den Tag.“
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Er streckt sein geschwollenes Gesicht dem Wind entgegen; eiskalter Regen peitscht gegen seine Wangen.
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- „Entspannt euch. Ich sehe ständig, wie ihr beiden wie Wahnsinnige durch die Gegend rennt, immer nur hin und her, hin und her. Genießt mal ein bisschen das Leben und den Tag.“
- „Entspann dich. Ich sehe ständig, wie du wie ein Wahnsinniger durch die Gegend rennst, immer nur hin und her, hin und her. Genieß mal ein bisschen das Leben und den Tag.“
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- Er streckt seine geschwollene Nase dem Mond entgegen, seine Wangen rot vom harschen Wind.
- Er streckt sein geschwollenes Gesicht dem Wind entgegen; eiskalter Regen peitscht gegen seine Wangen.
- Er streckt seine geschwollene Nase in die Sonne, seine Wangen rot vom harschen Wind.
- Er streckt sein geschwollenes Gesicht dem Schneefall entgegen; Biertröpfchen gefrieren in seinem Bart.