Gespräch · Waschfrau
Sprecher · 30
Waschfrau
Du
Kim Kitsuragi
Korpsgeist
Innenleben
Empathie
Autorität
Willenskraft
Körperapparat
Rhetorik
Beherrschung
Konzeptbildung
Wahrnehmung (Sehen)
Gewandtheit
Schauder
Schauspielkunst
Auge-Hand-Koordination
Zwielicht
Logik
Suggestion
Visuelles Kalkül
Ausdauer
Reaktionsvermögen
Enzyklopädie
Elektrochemie- Entsetzliche Krawatte
Mechanik
Schmerzgrenze
Wahrnehmung (Schmecken)
Wahrnehmung (Hören)
Wann
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Mit der Hand deutet sie nach Südwesten. „Da drüben finden Sie … noch mehr von dem, was es hier gibt. Hütten und wildwachsende Bäume. Das ist The Pox.“
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Zwischen dem Fischerdorf und Jamrock: ein staubiges Meer alter Bäume, die alle mit Industrieruß bedeckt sind. Unter ihnen kleine Häuser, ein verwilderter Park …
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„Ein altes Militärkrankenhaus und das Gelände drum herum.“ Sie sieht in die Richtung der Gebäude weiter südlich. „Oder zumindest war es das mal, zu Zeiten des Suzeräns.“
„Nach dem Krieg wurde es umfunktioniert in ein Wohltätigkeitskrankenhaus für Veteranen mit Kriegsneurose und Leute, die im alten Sanatoriumsgarten Ruhe suchen.“
„Jetzt ist das Gelände mit namenlosen Straßen und provisorischen Betonziegelhäusern durchzogen. Hütten, so weit das Auge reicht.“
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„Die Wohltätigkeit war irgendwann aufgebraucht.“ Sie zieht den Schal fester um ihren Hals. „Das Personal ist weggegangen, und das Krankenhaus wurde geschlossen. Das ist jetzt schon lange her.“
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„Ach ja? Worum geht es denn?“ Sie nimmt die Dokumente aus dem Umschlag und kneift die Augen zusammen. „Kommen Sie schon, dieses ganze Gekritzel kann ich nicht lesen. Sagen Sie mir, was da steht.“
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- „Ach ja? Worum geht es denn?“ Sie nimmt die Dokumente aus dem Umschlag und kneift die Augen zusammen. „Kommen Sie schon, dieses ganze Gekritzel kann ich nicht lesen. Sagen Sie mir, was da steht.“
- „Ach ja? Worum geht es denn?“ Sie nimmt die Dokumente aus dem Umschlag und kneift die Augen zusammen. „Kommen Sie schon, dieses ganze Gekritzel kann ich nicht lesen. Sagen Sie mir, was da steht.“
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„Einen Deal? Mit wem?“ Sie kneift die Augen zusammen und schnaubt. „Da steckt die Gewerkschaft der Débardeure dahinter, nicht wahr?“
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„Das glaube ich nicht. Da taucht die Polizei hier auf und sammelt Unterschriften – das hat eindeutig mit der Gewerkschaft zu tun.“
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„Dachte ich’s mir doch.“ Die alte Frau holt laut Luft. „Was wollen die Claire-Brüder denn dieses Mal?“
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- „Dachte ich’s mir doch.“ Die alte Frau holt laut Luft. „Was wollen die Claire-Brüder denn dieses Mal?“
- Geht es vorsichtig an. Sagt ihr, dass es keinen Grund zur Sorge gibt.
- „Einen Deal? Mit wem?“ Sie kneift die Augen zusammen und schnaubt. „Da steckt die Gewerkschaft der Débardeure dahinter, nicht wahr?“
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„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Papierkram nie etwas Gutes nach sich zieht.“ Sie nickt.
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„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Papierkram nie etwas Gutes nach sich zieht.“ Sie nickt.
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„Ach ja? Worum geht es denn?“ Sie nimmt die Dokumente aus dem Umschlag und kneift die Augen zusammen. „Kommen Sie schon, dieses ganze Gekritzel kann ich nicht lesen. Sagen Sie mir, was da steht.“
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- „Ich habe gehört, sie hätte ein Alkoholproblem und wäre jähzornig. Haben Sie solches Verhalten jemals bei ihr beobachtet?“
- „Das genügt zu Ruby. Ich hatte noch andere Fragen …“
- „Was glauben Sie, warum sie die Kugel dort gelassen hat?“
- „Hatte sie irgendwelche technische Ausrüstung bei sich, wie etwa Funkgeräte?“
- „Sie haben gesagt, sie sei am Montag weggegangen?“
- „Wie ist Ruby so?“
- „Wo ist sie hingegangen?“ (Du fährst fort.)
- „Ist das Zimmer noch genauso, wie sie es verlassen hat?“
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- „Es ist Aufgabe der Polizei, das herauszufinden.“ Der Lieutenant holt sein vertrautes blaues Notizbuch hervor. „Also, beantworten Sie bitte jede Frage, so gut Sie können. Ich bin mir sicher, dass wir so einige haben werden.“
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- „Was wollen Sie über die Arme noch wissen?“
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„Ich habe gehört, sie hätte ein Alkoholproblem und wäre jähzornig. Haben Sie solches Verhalten jemals bei ihr beobachtet?“
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„Nichts dergleichen.“ Sie schüttelt den Kopf. „Natürlich war sie nicht abstinent … Sie hat gut hierhergepasst, was das anging. Aber ich habe nur ab und zu gesehen, wie sie sich ein Bier am Strand genehmigt hat, während sie dem Sonnenuntergang zuschaute …“
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„Es wäre falsch, sie als Trinkerin zu bezeichnen. Ab und zu hat sie mir sogar was angeboten. Sie fand, es gehörte zu ihrem Leben als Camionneuse. Aber ich habe nie erlebt, dass sie die Kontrolle über sich verloren hätte wie manch andere Leute.“
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„Ja, immer nur her mit den anderen Fragen.“ Sie sieht sich um, als der Frühlingsschnee einsetzt und sachte auf das Fischerdorf fällt.
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„Woher soll ich das wissen? Sie ist ein bisschen schroff, aber nicht gewalttätig. Sie läuft nicht mit einer Waffe rum.“ Nachdenklich betrachtet sie ihre Hütte.
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Du könntest sie nach deinem Verdacht fragen. Dass es eine Verzweiflungstat war. So kann sie dir sagen, ob das zu Ruby passen würde.
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„Ach ja? Dann sagen Sie es.“ Eine Möwe fliegt über eure Köpfe hinweg – eindeutig ein schlechtes Omen.
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Der Lieutenant hört kurz auf zu schreiben. Er sieht erst dich und dann die alte Frau an.
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„Nein …“ Gedankenverloren neigt sie ihren Kopf zur Seite und sieht zu dir auf. „Sie ist eine Kämpferin.“
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„Wenn ich es mir recht überlege, will ich es lieber nicht sagen. Ich will gar nicht daran denken müssen.“
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Deine Hand zuckt. Eine verborgene Kugel. Erinnere dich, wie sie in den Lauf gleitet. Die Mündung der geladenen Waffe, die auf dein Herz zeigt. Es kommt dir bekannt vor, nicht wahr?
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„Nicht, dass ich wüsste. Wobei sie gerne gute Musik gehört hat. Einmal hat sie mir ein paar Mixtape-Milieus gezeigt, die sie gemacht hatte.“ Sie streicht sich mit dem Handrücken über die Stirn. Wasser tropft zu Boden.
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„Wobei ich sagen muss, dass sie sehr talentiert war, was mechanische und technische Sachen anging. Sie hat sogar den Heizofen in der Hütte repariert. Sie sollten ihr dankbar sein.“
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Wahrscheinlich hat es sie geweckt, als der Kineema des Lieutenants vorbeigefahren ist. Genauso wie dich.
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„Ja. Das ist der Nachteil eines 130-Kilowatt-Motors.“ In seiner Stimme schwingt Stolz mit. „Er warnt die Bösewichte, dass man unterwegs ist.“