„Wie Sie meinen“, sagt sie und streicht eine Haarsträhne wieder zurück unter ihr Kopftuch. „Aber falls Sie jemals eine Unterkunft benötigen, denken Sie an die alte Isobel und ihre Hütte am Meer.“
Gespräch · Waschfrau
Sprecher · 30
Waschfrau
Du
Kim Kitsuragi
Korpsgeist
Innenleben
Empathie
Autorität
Willenskraft
Körperapparat
Rhetorik
Beherrschung
Konzeptbildung
Wahrnehmung (Sehen)
Gewandtheit
Schauder
Schauspielkunst
Auge-Hand-Koordination
Zwielicht
Logik
Suggestion
Visuelles Kalkül
Ausdauer
Reaktionsvermögen
Enzyklopädie
Elektrochemie- Entsetzliche Krawatte
Mechanik
Schmerzgrenze
Wahrnehmung (Schmecken)
Wahrnehmung (Hören)
Wann
„Ja.“ Sie nickt und betrachtet die Hütte. „Das Zimmer ist ziemlich spartanisch, aber es bietet ein Bett und ein Dach. Das ist mehr, als manche Leute hier in der Gegend haben.“
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Als der kommunistische Revolutionär Ignus Nilsen aus Vaasa sich versteckte, verbrachte er zehn Monate in einer Hütte auf der Borealen Hochebene.
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- „Ich habe nicht viele Ansprüche. Das klingt optimal.“
- „Verstehen Sie mich nicht falsch, aber ich bin nicht gerade der spartanische Typ.“ (Du zeigst auf dich.)
- (Du nickst.) „Dies könnte das erste Kapitel meiner Memoiren sein – die Armut zu Beginn einer großen Karriere.“
- „Das nenne ich mal echte Revacholer Gastfreundlichkeit. Dieser Garte muss ein Halbkipte oder so was in der Richtung sein.“
- „Wie schade, dass die schrittweise Veränderung dieses Viertel noch nicht aufgewertet hat. Ich sehe hier Potential.“
- „Das würde mir schon helfen, besseren Kontakt zum Proletariat zu pflegen.“
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„Ein unkomplizierter Mann.“ Sie nickt zustimmend. „Dann nehme ich an, dass Sie interessiert sind?“
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- „Ein unkomplizierter Mann.“ Sie nickt zustimmend. „Dann nehme ich an, dass Sie interessiert sind?“
- „Planen Sie unter meinem Dach bloß keine weitere Revolution“, murmelt sie. „Wir haben die letzte mit Ach und Krach überlebt … Aber das Zimmer – wollen Sie es nun?“
- Majestät, sie glaubt nicht, dass es in dieser Gegend jemals positive Veränderungen geben wird.
- „Es wäre sicher nicht das erste Kapitel …“ Sie mustert dich eindringlich, und ein schlaues Lächeln umspielt ihre Lippen. „Also, haben Sie Interesse oder nicht?“
- „Das sehe ich.“ Sie nickt, und ihre Augen funkeln weise. „Jedermann kann sehen, dass Sie sich für etwas Besseres halten. Also, sind Sie jetzt an dem Zimmer interessiert oder nicht?“
- „Tun Sie sich keinen Zwang an.“ Ihr Tonfall wird scharf. „Ziehen Sie ruhig über andere Leute her. Wir haben hier schon schlimmere Sachen gehört. Und jetzt sagen Sie, haben Sie Interesse oder nicht?“
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„Verstehen Sie mich nicht falsch, aber ich bin nicht gerade der spartanische Typ.“ (Du zeigst auf dich.)
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„Das sehe ich.“ Sie nickt, und ihre Augen funkeln weise. „Jedermann kann sehen, dass Sie sich für etwas Besseres halten. Also, sind Sie jetzt an dem Zimmer interessiert oder nicht?“
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(Du nickst.) „Dies könnte das erste Kapitel meiner Memoiren sein – die Armut zu Beginn einer großen Karriere.“
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„Es wäre sicher nicht das erste Kapitel …“ Sie mustert dich eindringlich, und ein schlaues Lächeln umspielt ihre Lippen. „Also, haben Sie Interesse oder nicht?“
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„Das nenne ich mal echte Revacholer Gastfreundlichkeit. Dieser Garte muss ein Halbkipte oder so was in der Richtung sein.“
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„Tun Sie sich keinen Zwang an.“ Ihr Tonfall wird scharf. „Ziehen Sie ruhig über andere Leute her. Wir haben hier schon schlimmere Sachen gehört. Und jetzt sagen Sie, haben Sie Interesse oder nicht?“
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„Wie schade, dass die schrittweise Veränderung dieses Viertel noch nicht aufgewertet hat. Ich sehe hier Potential.“
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„Es könnte jederzeit so weit sein.“ Sie wendet ihren Blick gen Himmel. „Da bin ich mir sicher. Also, haben Sie Interesse oder nicht?“
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Majestät, sie glaubt nicht, dass es in dieser Gegend jemals positive Veränderungen geben wird.
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„Planen Sie unter meinem Dach bloß keine weitere Revolution“, murmelt sie. „Wir haben die letzte mit Ach und Krach überlebt … Aber das Zimmer – wollen Sie es nun?“
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„Meine Kinder sind erwachsen und weggezogen, wie es so ist. Das Haus steht seit langer Zeit leer. Ich wohne in dem kleinen Anbau. Der ist leichter und billiger zu beheizen.“
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Ihr fehlen die Kinder nicht wirklich – dafür sind sie vor zu langer Zeit ausgezogen – aber tief in ihrem Inneren ist die alte Frau unheilbar einsam.
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„Es ist gerade unbewohnt und sowieso weiß Gott kein Palast.“ Sie neigt ihren Kopf zur Seite und denkt über etwas nach. „Sie können dort übernachten.“
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- „Ich bin mir nicht sicher, ob es richtig ist, als Mitglied der BMR kostenlose Unterbringung zu akzeptieren.“
- „Es gibt da diesen Typen, Garte. Er zwingt mich, ihm jeden Abend Geld zu geben, nur damit ich draußen in der Kälte nicht erfriere.“
- „Okay, ich nehme es.“ (Du erhältst die Schlüssel zu deinem neuen Zuhause.)
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„Es gibt da diesen Typen, Garte. Er zwingt mich, ihm jeden Abend Geld zu geben, nur damit ich draußen in der Kälte nicht erfriere.“
„Hm, ja, so kriegen sie die Leute rum. Darum haben wir uns am Meer Betonziegelhäuser gebaut. Damit wir diesen Betrügern kein Geld geben müssen …“ Sie sieht sich um. „Sie machen vielleicht nicht viel her, aber sie gehören uns.“
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„Wegen dem Dokument, das Sie unterschrieben haben … Evrart hat vor, Sie mit Baulärm zu vertreiben.“
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„Ha …“ Nicht ein einziger Muskel bewegt sich in dem faltigen Gesicht. „Das soll er mal versuchen. Wenn überhaupt, dann vertreibe ich ihn mit Baulärm.“
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„Sie wollen mir wohl den Tag verderben!“ Sie hält ihren knöchrigen Finger hoch. „Und das Jugendzentrum muss schon gut werden, sonst bekommen Sie Ärger mit mir.“
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„Ich kommandiere eine ganze Armee von Betrunkenen.“ Ein schlaues Lächeln huscht ihr übers Gesicht. „Richtig eingesetzt, kann so eine Armee enorme Schlagkraft entfalten – unterschätzen Sie das nicht.“
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„Nicht viel …“, antwortet sie und wischt sich die Stirn ab. „Dort befindet sich die verlassene Kirche – die doloresianische Kirche der Menschlichkeit. Die ist sogar älter als ich.“
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„Manche Dinge funktionieren einfach nicht, Officer.“ Sie schenkt dir ein zahnlückiges Lächeln und riecht an der Luft. „Sehen Sie sich doch um. Wer würde hier zur Kirche gehen? Sie wurde vor dreihundert Jahren gebaut, da muss es wohl schöner gewesen sein …“
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„Nein. Sie haben es versucht, aber immer kommt etwas dazwischen. Verbrechen. Unfälle. Verschiedenes andere. Sie bleibt nie lange geöffnet.“ Sie runzelt die Stirn. „Es ist schade drum. Früher war es so eine schöne Kirche.“
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- „Die Ekklesiasten haben versucht, die Kirche etwas zu beleben, aber immer kommt etwas dazwischen. Verbrechen. Unfälle. Verschiedenes andere. Sie bleibt nie lange geöffnet.“ Sie runzelt die Stirn. „Es ist schade drum. Früher war es so eine schöne Kirche.“
- „Nein. Sie haben es versucht, aber immer kommt etwas dazwischen. Verbrechen. Unfälle. Verschiedenes andere. Sie bleibt nie lange geöffnet.“ Sie runzelt die Stirn. „Es ist schade drum. Früher war es so eine schöne Kirche.“
„Bevor man zur Kirche kommt, sind da noch Ruinen – ein Wohnkomplex oder irgendeine elektrische Anlage … Runtergekommene Gebäude, die leer stehen.“
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„Ich weiß es nicht genau. Das Gebäude gab es schon vor dem Krieg. Früher war es mal was.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Vor dem Krieg. Damals war ich nicht hier, müssen Sie wissen. Ich bin in Samara geboren.“
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- „Bevor man zur Kirche kommt, sind da noch Ruinen – ein Wohnkomplex oder irgendeine elektrische Anlage … Runtergekommene Gebäude, die leer stehen.“
- „Ich weiß es nicht genau. Das Gebäude gab es schon vor dem Krieg. Früher war es mal was.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Vor dem Krieg. Damals war ich nicht hier, müssen Sie wissen. Ich bin in Samara geboren.“
„Etwas Bemerkenswertes? Vielleicht der alte Fischmarkt auf der Promenade. Aber der ist geschlossen.“
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„Wie schon gesagt. Es ist eine Halbinsel. Hier treibt sich niemand rum. Nur Geister und Vagabunden. Und herumknutschende Jugendliche.“
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„Niemand, darum ist er ja geschlossen.“ Nach einer langen Pause fügt sie hinzu: „Früher war hier mal viel los, als ich jung war, genau wie alle anderen …“
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„Wenn wir jetzt doch mal was fangen, kommt es sofort in einen Lastwagen, der nach Delta oder so fährt.“
„Was, sind Sie einer von diesen Immobilientypen mit großen Plänen? Wenn Sie einen Ort für ein Bauprojekt suchen, können Sie sich das verlassene Gebäude drüben in Land’s End ansehen.“
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„Früher war das ein Versorgungslager … glauben wir. Von dort aus wurden Waren und Munition durch die Bucht transportiert. Jetzt kommt man da aber nicht mehr rein. Wir haben es versucht, um zu sehen, ob es da etwas gibt, was man verkaufen oder sonst irgendwie nutzen könnte, aber es ist unmöglich.“
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„Und jetzt wissen Sie alles Wissenswerte über diese Küste.“ Sie lässt ein Stück Seife in den Bottich fallen, so dass es spritzt.
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- Das sind dann wohl die Fans der Dancemusik in ihrem Zelt.
- Vielleicht hat die geheimnisvolle Musik ja etwas mit dem Fall zu tun? Eine Rusalka oder eine halbdämonische Apsara, die singt …
- Sie sagt dir nicht alles, was sie weiß. Rede weiter mit ihr.
- „Ich weiß es nicht genau. Das Gebäude gab es schon vor dem Krieg. Früher war es mal was.“ Sie zuckt mit den Schultern. „Vor dem Krieg. Damals war ich nicht hier, müssen Sie wissen. Ich bin in Samara geboren.“
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„Ich habe das Gefühl, dass Sie mir nicht alles erzählen. Was geht dort sonst noch vor sich?“
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„Da wäre noch diese Musik. Musik von der anderen Seite des Wassers.“ Ihr Ton ist höhnisch. „Das ging vor ein paar Tagen los, und jetzt ist es sogar in der Nacht zu hören.“