Gespräch · Acele
Sprecher · 23
„Ja, niemand versteht, dass man auch mal Opfer bringen muss, wenn man vorankommen will. Es ist alles sehr besorgniserregend.“
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„Du brichst also vor fremden Leuten in Tränen aus … weil der soziale Fortschritt so langsam vonstattengeht?“
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„Versteh mich nicht falsch, mir gefällt ein langsamer, allmählicher Fortschritt. Ich würde mir nur wünschen, dass die Leute ein klein bisschen vernünftiger wären.“
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„Aha, und du bist dir sicher, dass der soziale Fortschritt deine Besorgnis erregt und nicht, keine Ahnung, irgendein Mädel?“
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Das Tonbandgerät liegt wie ein weggeworfenes Spielzeug auf den Holzdielen. Du hebst es auf.
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„Kannst du mir jetzt etwas über deine Bekannten erzählen?“
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„Lass uns noch einmal über dein Kontaktmikro reden.“
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„Deine Bekannten wollten mit meiner Hilfe ein Drogenlabor errichten. Ich würde annehmen, dass du über diesen Plan Bescheid wusstest.“
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„Ja, deine Bekannten wollten mit meiner Hilfe ein Drogenlabor errichten, und ich würde annehmen, dass du über diesen Plan Bescheid wusstest.“
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„Hast du hier irgendwo eine verdächtige Frau gesehen, die so aussieht, als könnte sie auf der Flucht sein?“
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„Hast du hier irgendwo eine rothaarige Frau gesehen?“
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„Hier kommt kaum einer vorbei. Ich höre nur nachts die Hunde bellen und sehe, wie sich Schatten die Küste herabbewegen.“
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Lange Schatten, kurze Schatten. Stille Schatten der hiesigen Kinder, laute Schatten der Trinker und auch ein Schatten, der aus Stöcken besteht … Du hauchst deine Hände an, um sie aufzuwärmen.
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Herumschleichende Jugendliche. Bandenmitglieder, die nach einer Schwachstelle in den Verteidigungslinien der Gewerkschaft suchen? Ruby vielleicht auch, aber das könnte sie von hier unmöglich erkennen.
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„Wenn man sich überlegt, was wir hier vorhaben, scheint das nicht gerade ein gutes Zeichen zu sein.“
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„Aberglaube. Wir können diese trostlose Einöde in einen spaßigen Danceclub verwandeln und zugleich auch noch dabei helfen, dieses Höllenloch zum Besseren zu verändern.“
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„Ganz genau. Das ist unsere Chance, diese trostlose Einöde in eine richtig fette Danceparty zu verwandeln!“
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So nennen die „Semljaki“ – die graadische Gemeinde in Revachol – jemanden, der in Verhören nie klein beigibt. Der Begriff kommt aus dem organisierten Verbrechen.
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„Bitte was?“ Sie streift sich beiläufig mit der Hand Schnee vom Ärmel ab.
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Sie versucht, ruhig zu bleiben, aber die Redewendung hat sie zusammenzucken lassen.
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„Jetzt erinnere ich mich wieder … Es ist ein Begriff der Semljaki für jemanden, der in Verhören nie klein beigibt. Der Begriff kommt aus dem organisierten Verbrechen.
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„Na schön.“ Sie gibt nach. „Mein Vater war ein Semljak. Er ist schon lange tot. Er war ein übler Kerl. Ich kann nicht viel Gutes über ihn und sein Leben sagen.“
„Er hat der Familie ein riesiges Haus gekauft, also lebten wir … zumindest vorübergehend … in einem gigantischen Schloss in Jamrock. Und dann starb er.“
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„Das können wir wohl beide, obwohl … ich es mir nicht vorstellen muss. Die Konkurrenz kam und hat alles an sich gerissen. Es war wie in einem Kriegsgebiet …“ Sie beißt die Zähne zusammen.
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„Nach seinem Tod standen wir also praktisch vor dem Nichts. Und wir waren in Gefahr. Meine Mutter musste ihren – und meinen – Namen ändern. Wir haben das alles hinter uns gelassen.“
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- „Was meinst du wohl? Die Konkurrenz kam und hat alles an sich gerissen. Es war wie in einem Kriegsgebiet …“ Sie beißt die Zähne zusammen.
- „Das können wir wohl beide, obwohl … ich es mir nicht vorstellen muss. Die Konkurrenz kam und hat alles an sich gerissen. Es war wie in einem Kriegsgebiet …“ Sie beißt die Zähne zusammen.
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„Gibt es hier denn keine lokalen Größen, denen solche Aktivitäten ein Dorn im Auge sind?“
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„Das habe ich natürlich mit einkalkuliert. Habe das Vorhaben mit den Débardeuren koordiniert, ansonsten könnten sie … missmutig werden.“
„Nicht persönlich, aber ich habe ihnen Bescheid gesagt. Man kann nichts unternehmen, ohne dass die Fettsäcke Wind davon bekommen. Es war nicht allzu schwierig, sie zu überzeugen …“
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Erinnerst du dich an diese gewagten, exotischen neuen Einnahmequellen, mit denen Evrart seinen Hafen finanzieren will? Du solltest ihm einen weiteren Besuch abstatten und ihn danach fragen.
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„Irgendwie hatte ich aber gehofft, dass du diesem Schlamassel ein Ende bereiten würdest. Es fühlt sich an, als würde ich wie mein Vater werden – eine korrupte Geschäftemacherin. Das gefällt mir nicht.“
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- „Es ist aber gut, dass du diesem Schlamassel ein Ende bereitet hast. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich wie mein Vater werde – eine korrupte Geschäftemacherin. Widerlich.“
- „Irgendwie hoffe ich, dass du diesem Schlamassel einen Riegel vorschiebst … Es fühlt sich an, als würde ich langsam wie mein Vater werden – eine korrupte Geschäftemacherin. Das gefällt mir nicht.“
- „Irgendwie hatte ich aber gehofft, dass du diesem Schlamassel ein Ende bereiten würdest. Es fühlt sich an, als würde ich wie mein Vater werden – eine korrupte Geschäftemacherin. Das gefällt mir nicht.“
Ich bitte dich. Das ist ja alles schön und gut, aber du hast nichts gegen Evrart in der Hand. So läuft das nicht.