„Das wird dann wohl ein mesquisches Epos, das in ganz Martinaise spielt.“ Er blickt in Richtung Süden, wo der Kanal verläuft. „Ich hoffe, dass es eine echte Bonanza für Sie wird.“
Gespräch · Call Me Mañana
Sprecher · 22
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- „Ja.“ Er nickt. „So hatte ich Sie verstanden.“
- „Es dürfte besonders schwierig werden, ihm die Stiefel auszuziehen. Da wäre es leichter, einem Boiadeiro die Sporen abzuringen.“
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- Diese Stiefel haben an deinen Füßen nichts verloren. Aber du hast sie trotzdem an.
- „Aber viel Glück, falls Sie sich die Stiefel krallen wollen. Da wäre es leichter, einem Boiadeiro die Sporen abzuringen.“
- „Schön“, sagt der Mann mit dem Schnurrbart und nickt zustimmend. „Meines Wissens war es eine sehr schwere und langweilige Rüstung.“
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„Es dürfte besonders schwierig werden, ihm die Stiefel auszuziehen. Da wäre es leichter, einem Boiadeiro die Sporen abzuringen.“
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„Die ganze Rüstung?“ Der Lieutenant hebt eine Augenbraue. „Es gibt genug Junior Officers, die darauf brennen, sich zu beweisen. Ich würde ja etwas Arbeit für sie übriglassen – und die Stiefel der Kriminaltechnik übergeben –, aber gut. Dann spüren wir eben die ganze Rüstung auf.“
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„Eine machbare Zielsetzung“, sagt der Lieutenant und nickt. „Um den Rest können sich ein paar Nachwuchspolizisten kümmern.“
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„Kluge Wahl“, pflichtet ihm der Mann mit dem Schnurrbart bei. „Eine Rüstung braucht man auch nur an einer Stelle – da, wo die Kugel einschlägt.“
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„Aber viel Glück, falls Sie sich die Stiefel krallen wollen. Da wäre es leichter, einem Boiadeiro die Sporen abzuringen.“
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„Das sehe ich auch so, Officer. Konzentrieren wir uns auf den Lynchmord. Um den Rest können sich später ein paar Nachwuchspolizisten kümmern.“
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„Schön“, sagt der Mann mit dem Schnurrbart und nickt zustimmend. „Meines Wissens war es eine sehr schwere und langweilige Rüstung.“
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„Etwas von der Rüstung habe ich schon gefunden. Ich habe keine große Lust, mich mit der Suche nach weiteren Teilen abzumühen.“
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„Sieh an.“ Er streicht mit seinem Daumen ein verirrtes Schnurrbarthaar glatt und lächelt. „Kein Wunder, dass Sie Detective sind!“
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„Manchmal ist er überraschend zielstrebig …“ Der Lieutenant blickt auf seine Füße und versteckt sein Gesicht.
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Diese Stiefel haben an deinen Füßen nichts verloren. Aber du hast sie trotzdem an.
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„Das war nur ein kleines Ärgernis. Es ist alles in Ordnung.“ Er denkt darüber nach, einen Schluck aus seinem Flachmann zu nehmen.
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Dann schiebt er es auf. Zuerst will er diese Angelegenheit aus der Welt schaffen. Danach schmeckt es umso besser.
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„Ich bin zufrieden damit, hier Ausschau zu halten.“ Er betrachtet die roten Fahnen, die an den Hafentoren hängen. „Die sind ein ziemlich netter Anblick, was? Langsam finde ich Gefallen an diesem Rot …“
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„Machen Sie sich um mich keine Sorgen. Ich lebe dafür, die Sorgen unserer Brüder zu lindern. Ich halte Ausschau nach etwaigen anderen wahnsinnigen Killern. Wenn welche auftauchen, haue ich ab. Und überlebe.“
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„Da können Sie sich drauf verlassen, mein Freund.“ Er glättet mit der Hand seinen Schnurrbart.
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„Das gelingt mir bestimmt besser als Ihnen, mein Freund.“ Sein breites Grinsen erinnert an die Ausdehnung einer Wüste.
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(Du versuchst, Kontakt aufzunehmen.) „Hören Sie mal, Bruder, ich muss mit Ihnen über etwas Wichtiges sprechen …“
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(Du versuchst, Kontakt aufzunehmen.) „Hören Sie mal, Mañana, ich muss mit Ihnen über etwas Wichtiges sprechen …“
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Das ist deine Chance! Denk dran, Kommunisten sind unheimlich schreckhaft, also solltest du dir deinen Weg am besten durch die Blume bahnen …
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Warte mal: Er hier ist kein Mensch, bei dem man auf die diplomatische Tour weiterkommt. Ihm gefallen Menschen besser, die ihm ins Gesicht sagen, was sie wollen.
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- „Ich gehe hier einem interessanten Geruch nach – einem mit revolutionären Anmutungen.“Gemerkt · 1
- „Was ich damit sagen will: Ich suche nach Kommunisten. Kennen Sie welche?“
- „Ich suche nach Leuten, die wissen, wie man eine Wurst häckselt, wenn Sie verstehen, was ich meine.“Gemerkt · 1
- „Ich glaube, in Martinaise ist eine Gruppe radikaler Kommunisten aktiv. Können Sie mir helfen, sie zu finden?“
- „Es geht da um unseren gemeinsamen Freund, Kras.“ (Du legst dir die Hände an den Kopf und krümmst deine Finger, um ein Geweih nachzuahmen.)Gemerkt · 1
- „Ich suche nach einem Geheimorden, einem Maulwurfsvolk.“Gemerkt · 1
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„Könnte von einem der steckengebliebenen Lastwagen kommen? Die Fracht steht da schon eine ganze Weile herum.“ Er schnuppert und sieht in Richtung des Kreisverkehrs.
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- „Hmm. Haben Sie schon mal in einer Metzgerei nachgefragt?“ Er sieht dich völlig gleichmütig an.
- „Hmm … Da werden Sie vielleicht jemand anderen fragen müssen.“ Er kratzt sich am Kinn.
- „Könnte von einem der steckengebliebenen Lastwagen kommen? Die Fracht steht da schon eine ganze Weile herum.“ Er schnuppert und sieht in Richtung des Kreisverkehrs.
- „Glaube nicht, dass ich schon mal jemandem namens Kras persönlich begegnet bin. Aber ich war auch noch nie in Graad.“ Er kneift ein Auge zu.
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„Ah, jetzt verstehe ich. Überrascht mich eigentlich nicht. Sie scheinen Ihren Kommunismus ernst zu nehmen. Daran ist nichts verwerflich, verstehen Sie mich nicht falsch. Man sollte sich ruhig Zeit nehmen, über das gesamte soziopolitische Weltgefüge nachzudenken …“
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„Sie haben also den Polizeiberuf an den Nagel gehängt und jagen jetzt Communistas. Würden Sie mir auch verraten, warum?“
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- „Es ist ohne Zweifel sehr interessant, diese Entwicklung aus nächster Nähe zu beobachten.“
- „Ja, er hat tatsächlich die Angewohnheit, einfach frei heraus zu sagen, was normale Menschen für sich behalten würden.“
- „Oh ja, er nimmt sich sehr gerne reichlich Zeit; vor allem, wenn es um Politik geht.“
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„Sie jagen also einem Traum nach? Das ist meinen Respekt wert, Boia …“ Er salutiert dir leicht.
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„Ich weiß, Sie haben gesagt, dass Sie eigentlich kein Kommunist sind. Aber sind Sie im Grunde nicht doch Kommunist?“
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„Vielleicht. Vielleicht auch nicht.“ Er zuckt mit den Schultern. „Aber ich gehöre keiner Organisation an. Ein Mann muss sich seinen eigenen Weg bahnen, finde ich …“
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Sich seinen eigenen Weg bahnen, unabhängig sein … Nicht unbedingt das, was ein typischer Kommunist sagen würde.
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Na gut, dann ist er vielleicht kein waschechter Kommunist, aber ihm haften doch kommunistische Rückstände an.
Er schnippt mit den Fingern. „Ah, da fällt mir ein, dass ich vor ein paar Monaten einen echten Ideólogo kennengelernt habe. Vielleicht ist das Ihr Mann?“
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„Sie wissen schon, jemand mit einer Theorie. Jemand, der seine Theorie in tödlichen Theoriekämpfen gegen andere Theorien antreten lässt.“
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„Kann ich Ihnen nicht sagen. Nachdem ich sein Angebot abgelehnt hatte, haben wir aufgeraucht, und er ist wieder in der Nacht verschwunden. Kurz bevor er wieder mit den Schatten verschmolz, drehte er sich zu mir und sagte:“
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Wow, das wissen aber nur echte Kenner. Julia Dobrewa und Jean Abadanaiz, besser bekannt als das „Revolutionspärchen“, dienten während der Revolution zur Jahrhundertwende als Doppelkommissare der Revolution an der insulindischen Front. Ihre verbotene Liebe sowie ihr Verschwinden während des endgültigen Untergangs der Revacholer Kommune unterfütterten ihren Mythos nur noch weiter …
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Ihre sterblichen Überreste wurden 35 an einem Strand in Ozonne entdeckt. Die folgende rechtsmedizinische Untersuchung legte einen Selbstmord durch Vergiftung nahe.
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„Die beiden waren also ein Liebespaar? Kann gut sein. Er machte den Eindruck eines Romantikers, wenn auch auf seine eigene Art.“
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„Da ist er offenbar nicht der Einzige.“ Der Lieutenant blickt nicht einmal von seinem Notizbuch auf.