Er sollte dich besser nicht noch einmal enttäuschen. Denk daran, es ist dein Geld und dein Ruf, mit dem er spielt.
Gespräch · Mister Abwärtsspirale
Sprecher · 32
Mister Abwärtsspirale
Du
Mechanik
Auge-Hand-Koordination
Nicht Abigail
Kim Kitsuragi
Rosemary
Wahrnehmung (Sehen)
Schauder
Elektrochemie
Konzeptbildung
Enzyklopädie
Ausdauer
Logik
Innenleben
Gewandtheit
Rhetorik
Willenskraft
Schauspielkunst
Zwielicht
Beherrschung
Schmerzgrenze
Korpsgeist
Körperapparat
Empathie- Entsetzliche Krawatte
Wahrnehmung (Hören)
Autorität
Visuelles Kalkül
Reaktionsvermögen
Suggestion
Wahrnehmung (Riechen)
Wann
„Danke, dass du weiter auf mich baust. In Zukunft werde ich es besser machen.“ Er atmet mit großer Erleichterung aus. „Lass es mich wiedergutmachen. Kann ich gerade etwas für dich tun?“
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„Scheiße …“ Er lässt den Kopf hängen. „Tja, das war’s dann wohl. Wenigstens habe ich es versucht.“ Er atmet lang und schwer aus, nippt ein paar Mal lustlos an der Flasche.
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Er weiß nicht, ob er etwas ausstoßen oder sich etwas zuführen soll. Wie kann er das qualvolle Gefühl in seiner Magengrube am besten ruhigstellen?
„Danke für die Chance. Es enttäuscht mich, dass ich es vermasselt habe … Aber was hatte ich schon zu verlieren?“ Er versucht, sich mit den Schultern in ein sorgloseres Dasein zu zucken.
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„Willst du noch etwas von mir? Falls nicht – ich muss mir jetzt schwer einen hinter die Binde gießen …“
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„Wovon redest du da? Abziehen? Hör auf mit diesem Unsinn. Sag mir doch einfach, dass es dir nicht gefällt. Du musst meinen Namen nicht so durch den Dreck ziehen.“
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„Abreißen? Ist es so schlecht?“ Er fährt sich mit einer Hand von oben nach unten übers Gesicht. „Das macht mich fertig, Tequila. Ich dachte, dir würde es gefallen – ehrlich.“
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„Ach nein? Ich dachte, dass du genau dafür stehst.“ Er fährt sich mit einer Hand von oben nach unten übers Gesicht. „Das macht mich fertig, Tequila. Ich dachte, dir würde es gefallen – ehrlich.“
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„Willst du mich auf den Arm nehmen? Soll das ein Witz sein?“ Er sieht dich mit verdutzter Miene an. „Meinst du das ernst? Also gut …“ Er nimmt einen Schluck Bier.
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„‚Fürchterlich‘ ist ein hartes Wort, Tequila. Wenn ich so weit danebengelegen haben soll, musst du mir das erklären. Was gefällt dir denn daran nicht?“
„Das neue Konzept wird warten müssen. Ich muss mich erst mal um wichtige Angelegenheiten kümmern.“ (Du verschiebst es auf unbestimmte Zeit.)
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„Welche wichtigen Angelegenheiten denn? Ich bin dein persönlicher Markenstratege, Tequila – du solltest alle geschäftlichen Dinge erst einmal mit mir besprechen. So funktioniert das.“
„Inwiefern anders? Geschäfte sind Geschäfte. Ob große oder kleine, ich kümmere mich für dich um sie – dafür hast du mich schließlich eingestellt.“
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- „Inwiefern anders? Geschäfte sind Geschäfte. Ob große oder kleine, ich kümmere mich für dich um sie – dafür hast du mich schließlich eingestellt.“
- „Welche wichtigen Angelegenheiten denn? Ich bin dein persönlicher Markenstratege, Tequila – du solltest alle geschäftlichen Dinge erst einmal mit mir besprechen. So funktioniert das.“
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„Okay, das verstehe ich. Wir erledigen das einfach wann anders, wenn du dich auf dich selbst konzentrieren und diese lästigen Dinge ausblenden kannst.“
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Still liegt der Lieutenant in seinem Krankenbett. Aufwühlende Bilder gehen ihm durch den Kopf: rauchende Waffen, aufblitzendes Metall, und gelegentlich ein wackeliges Stück Gerüst …
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„Du findest es klasse? Tequila, du machst mich glücklich.“ Seine Miene erhellt sich, als ihm sein Saufkumpan beglückwünschend auf die Schulter klopft.
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„Los, komm, erzähl weiter. Was gefällt dir daran am besten?“ Er ist aufgedreht – vom Trinken und von der gespannten Erwartung.
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„Tatsächlich habe ich noch eine … und zwar die seltsamste überhaupt. Aber um die erzählen zu können, muss ich mich erst stärken …“
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„Hast du etwas, womit der alte Spiralo sich stärken kann? Sag, dass du Geschichtensaft hast.“
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- „Ich habe etwas von dem besonderen Streikgebräu, das die Gewerkschaft konsumiert.“ (Du gibst es ihm.)
- „Ich habe gerade nichts dabei.“
- „Ich habe hier eine seltsame Flasche mit graugereiftem Wodka.“ (Du gibst sie ihm.)
- „Ich habe gerade nichts dabei.“ (Du lügst.)
- „Ich will dir keinen Alkohol geben. Ich bin kein Suchtförderer.“ (Du gibst ihm jetzt nichts.)Gemerkt · 1
- „Ich habe leckeren Commodore Red.“ (Du gibst ihm die Flasche.)
- „Ich habe hier eine blaue Heilspirituose. Wie wäre es damit?“
- „Hier, ich habe ein Potent Pilsner.“ (Du gibst es ihm.)
„Ich habe etwas von dem besonderen Streikgebräu, das die Gewerkschaft konsumiert.“ (Du gibst es ihm.)
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„Interessant.“ Er schnappt sich den Thermobecher und schüttelt ihn. „Ah, damit halten sie die Arbeiter auf Trab.“
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- „Zeig mal her …“ Er nimmt dir die Flasche ab und inspiziert sie. „Ach, wirklich hochkonzeptuell, danke.“
- „Erste Sahne.“ Er nimmt dir die Flasche ab und drückt den Korken durch den Hals in die Flasche hinein.
- „Nichts Besonderes, aber es genügt …“ Er schnappt dir die Flasche weg und entfernt sofort den Korken.
- „Interessant.“ Er schnappt sich den Thermobecher und schüttelt ihn. „Ah, damit halten sie die Arbeiter auf Trab.“
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„Diese letzte Geschichte bringt Martinaise total auf den Punkt …“ Er nimmt einen so langen Zug aus seiner Flasche, dass es fast lächerlich wirkt. Gestärkt fährt er fort.
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„Die Geschichte, die ich dir erzählen werde, ist eine Großstadtlegende, bei der es um Martinaise geht.“ Er hält sich die Flasche an die Lippen und nimmt einen langen, genüsslichen Schluck. „Wobei ich sie zuerst von einem früheren Fahrradkurier in Couron gehört habe …“
„Es gibt viele Variationen der eigentlichen Geschichte, und die Einzelheiten widersprechen sich oft. Aber bei einer Sache sind sich alle einig – dass niemand die genaue Wesensart oder Identität des … Phänomens kennt.“
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Er räuspert sich: „Es ist der Sommer des Jahres 44. Die siebzehnjährige Gertrude Het ist nach einer Spätschicht im Hafen auf dem Heimweg. Es ist fast Mitternacht. In der Nähe des Kanals macht sie halt, um eine Zigarette zu rauchen …“
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Ein Südwind wärmt die Straßen. Das Licht eines vorbeifahrenden Motorwagens flackert in der Ferne auf und erlischt wieder …
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In der Finsternis des Hafens ist ihre Zigarette ein Leuchtfeuer, das alleine vor sich hertanzt. Du siehst es ganz deutlich vor dir, als ob du selbst Tausende von Malen die gleichen Straßen entlanggegangen wärst.
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„Unsere Heldin genießt die Ruhe am Kanal …“ Er sieht zum Himmel auf, als ob er auch nach Ruhe suchen würde …
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- In der Finsternis des Hafens ist ihre Zigarette ein Leuchtfeuer, das alleine vor sich hertanzt. Du siehst es ganz deutlich vor dir, als ob du selbst Tausende von Malen die gleichen Straßen entlanggegangen wärst.
- Hast du eine Zigarette dabei? Wenn ja, dann solltest du dir eine anstecken, das ist gut für die Atmosphäre …
„Sie weiß allerdings nicht, dass ihre Ruhe gleich ein abruptes Ende finden wird. Von hinten nähern sich ihr klappernd Hufe. Erschrocken dreht sie sich um, und was sieht sie?“
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„Also, ja, aber es ist der Mann auf dem Pferd, der uns hier interessiert. Ein Mann …“
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„… ohne einen Kopf auf seinen Schultern! In einem FALN-Trainingsanzug. Er sucht die legendäre FALN-Kappe, die er verloren hat – als er einen Kopf kürzer gemacht wurde.“
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- „… ohne einen Kopf auf seinen Schultern! In einem FALN-Trainingsanzug. Er sucht die legendäre FALN-Kappe, die er verloren hat – als er einen Kopf kürzer gemacht wurde.“
- „Es ist der kopflose FALN-Reiter. Ein Mann ohne Kopf, der einen FALN-Trainingsanzug trägt. Und auf einem Pferd reitet. Er sucht die FALN-Kappe, die er verloren hat – als er einen Kopf kürzer gemacht wurde.“
- „Gerüchten zufolge sucht er nach seiner legendären FALN-Kappe, die er verloren hat, als er einen Kopf kürzer gemacht wurde.“
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„Ganz genau, mein Freund. Gertrude Het mag die Erste gewesen sein, die den kopflosen FALN-Reiter zu Gesicht bekommen hat, aber sie war nicht die Letzte, oh nein …“
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- „Gertrude Het mag die Erste gewesen sein, die den kopflosen FALN-Reiter zu Gesicht bekommen hat, aber sie war nicht die Letzte, oh nein …“
- „Ganz genau, mein Freund. Gertrude Het mag die Erste gewesen sein, die den kopflosen FALN-Reiter zu Gesicht bekommen hat, aber sie war nicht die Letzte, oh nein …“
„Mann, Rosemary, die waren ein Paar. Niemand hat behauptet, dass sie Feministinnen gewesen wären. Immer erzählen Leute das falsch …“
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„Also. Ähem. Es ist früh im Herbst des Jahres 46. Ulla Deponte und Eva Delgado angeln in der Nähe der Schleuse, lange nach Sonnenuntergang …“
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„Der Wind nimmt zu, und der bereits dunkle Himmel wird tiefschwarz. Wasser fällt von oben herab, der erste kalte Regen in dieser Jahreszeit …“
Zwei Frauen stehen auf einem kleinen Felsvorsprung. Eine von beiden trägt einen violetten Regenmantel. Von den Angelruten hängen dünne Schnüre ins Meer hinab. Kleine Tropfen erscheinen auf dessen Oberfläche – immer schneller, immer mehr.
„Der Regenguss erwischt die Frauen. Sie handeln schnell. Eva greift sich die Angelruten, während Ulla sich nach dem Angelkasten umdreht …“