Mittel · Korpsgeist ≥ 5
Auf seiner Stirn steht jedoch geschrieben: „Aber eigentlich interessiert mich das Ganze schon.“
Vor Gedankeneffekten; weitere Dialogbedingungen können gelten.
620 · Stimmen und Dialoge
Auf seiner Stirn steht jedoch geschrieben: „Aber eigentlich interessiert mich das Ganze schon.“
Plötzlich sorgt er sich ein wenig um dein Erinnerungsvermögen …
Er denkt sich: Bitte bring das nicht zu einem Feuergefecht mit. Ich hoffe, du verstehst, dass das eine reine Dekowaffe ist.
Jetzt hör auf, richtige Polizisten lösen so keine Fälle. Richtige Polizisten sind zwanzig Kilometer entfernt und sitzen in einem gepanzerten Motorwagen.
Wir stehen alle unter Stress. Das Ganze entwickelt sich zu einem riesengroßen Schlamassel. Ich sage ja gar nichts – reiß dich nur zusammen.
Ein wütender Polizist, der sich weigert, sich seinen Dämonen zu stellen, und seine Frustration an anderen auslässt … Letztendlich unterscheidet er sich von den Leuten, die er so grob behandelt, nur durch einen Ausweis und einen Revolver. Eine Kerze, die schnell niederbrennt – das ist die Seite, die du dem Lieutenant gerade gezeigt hast. Er verurteilt es nicht, er hat es schon zu oft miterlebt – wahrscheinlich gilt das für dich und für ihn. Aber er merkt es sich.
Er muss nichts weiter sagen. Du kannst spüren, wie unzufrieden der Lieutenant mit der Situation ist.
Es gibt Polizisten, die bis zum höchsten Rang die Perseus-Black-Uniform tragen und schließlich auch in ihr beerdigt werden. Andere sind da etwas ungezwungener. Du gehörst anscheinend zur letzteren Sorte.
Du scheinst deine schon sehr, sehr lange nicht mehr getragen zu haben.
Ein Polizist mit Aggressionsproblemen, unterbezahlt und überarbeitet. Der sowohl in seinem Privat- als auch im Berufsleben vor dem Abgrund steht. Das ist eher die Regel als die Ausnahme. Und das weiß der Lieutenant. Er versteht es.
„Verdammt …“, murmelt Officer Michel ‚Elf‘ Williams vor sich hin. Sein Partner, Sundance Fischer, betrachtet die Streifenuniform, die er trägt, und dann die damit identische Uniform, die in einem Rahmen an der Wand hängt. Sie ist blau und staubig. „Verschwinden wir von hier“, sagt er zu Williams. „Er war schon seit Tagen nicht mehr hier.“
Irgendwo in einer muffigen Mietwohnung stehen zwei Polizisten im Dunkeln. Der Boden ist mit Müll und Schnapsflaschen übersät. Es sieht nicht gut aus.
Einer der beiden Männer geht zum Fenster. Er versucht, dabei nicht auf alten Zeitungen auszurutschen. Dann reißt er die Vorhänge auf. Als das Licht ins Zimmer fällt, verziehen sich die Kakerlaken.
„Verblute, Bullenschwein!“, ertönt es aus einem geöffneten Fenster, aber Émile kann nicht erkennen, wer spricht. Schmerzerfüllt wird sein Blick immer trüber …
Porta Rosa, eine Seitenstraße des brodelnden Herzens der Boogie Street. Ein junger Mann in seinen frühen Zwanzigern nähert sich dem Streifenpolizisten Émile Mollins und fragt ihn nach einer Zigarette. Als Officer Mollins in seine Manteltasche greift, um das Päckchen „Astra“ herauszuholen, das er am Morgen gekauft hat …
… schießt ihm der Mann aus kürzester Entfernung in die Brust. Nach Luft ringend kollabiert der Streifenpolizist im Rinnstein. Seine rechte Hand greift nach der Panzerung über seiner Brust. Die Kugel hat sie nicht durchschlagen, aber er kann nicht atmen. Die trappelnden Schritte des Täters auf dem Asphalt werden immer leiser und leiser.
Er denkt sich: Du willst dich tatsächlich herausreden. So oder so hast du deine Waffe auf ein Kind gerichtet.
Was auch immer er vorhat, es ist mit Sicherheit nichts Gutes, denkt er sich. Ich werde mein Bestes geben.