Ich vertraue stets meinem inneren Rassisten. Der sagt mir, was Sache ist.
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Faschist
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Dialoge
139 · Vorkommen
„Das nenne ich mal echte Revacholer Gastfreundlichkeit. Dieser Garte muss ein Halbkipte oder so was in der Richtung sein.“
„Weibchen, die sich ohne Männchen fortpflanzen?! Das ist eine Farce. Ein Verbrechen gegen die Leidenschaft und den gesunden Menschenverstand.“
„Von Mann zu Mann: Sie sollten Ihr Weib nicht unbeaufsichtigt in einer Cafeteria lassen, umringt von Kommunisten.“
„Ich glaube, es sind … diese ganzen Ausländer, die uns unsere Arbeitsplätze wegnehmen.“
„Aufgrund meines mangelhaften Vorwissens bin ich mir nicht sicher, welche der beiden Seiten zu Schweinefutter verarbeitet werden sollte. Diese Überlegung muss in mir gären. Und … Nationalismus.“
Die Tasse hatte im Müll nichts verloren. Es ist doch bloß eine lustige Tasse. Wo ist denn heutzutage der Sinn für Humor geblieben?
„Fremde Mächte haben unseren Schlamassel bereinigt, und jetzt herrschen sie über uns.“ (Du schüttelst voller Scham den Kopf.)
„Hören Sie auf, diesem Mann die Hölle heißzumachen. Er ist doch nur stolz darauf, aus Revachol zu sein.“
„Wo soll das nur hinführen, wenn sich alle Rassen untereinander vermischen?“
„Kommunisten sind Weicheier. Mit Geschwafel von der Internationalen kommt man nicht gegen Invasoren an. Man braucht die Stärke einer reinen Nation.“
Verdammte Kommunisten. Hätten sie alle umbringen sollen, als sie die Gelegenheit dazu hatten.
Hätte ich doch bloß solche Stiefel. Dann könnte ich auf alles Mögliche einstampfen. Hast du ein Problem, du Penner? Sprich mit meinem Stiefel.
„Ich habe etwas über einen Schnüffler gehört. Der seine Nase in hiesige Angelegenheiten steckt. Und zwar eine ziemlich fremde Nase, falls Sie verstehen, was ich meine.“ (Du zwinkerst.)